Ex-Parlamentspräsidentin Katalin Szili verlässt MSZP

Die Parlamentsabgeordnete Katalin Szili, ehemalige Kandidatin der Sozialisten (MSZP) um das Amt des Staatspräsidenten und bis 2009 Parlamentspräsidentin, hat die Ungarische Sozialistische Partei verlassen. Szili strebt die Gründung einer neuen Partei im linken Spektrum an, die MSZP in ihrer jetzigen Konstellation sei „am Ende“.

Forderungen aus den Reihen der Sozialisten, Szili solle ihr Parlamentsmandat zurückgeben, lehnte sie ab. Die Juristin galt als beliebteste Vertreterin der MSZP.

Nach dem schlechten Abschneiden der Partei bei den Parlamentswahlen im April 2010 und den Lokalwahlen im Oktober 2010 erwarten Beobachter eine Neuordnung innerhalb der Partei. Auch eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány ist immer wieder im Gespräch.

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