Financial Times Deutschland: „Keine Angst vorm bösen Ungarn“

Ein weiterer, neben der österreichischen „Presse“ erwähnenswerter Versuch, die Diskussion um den Zustand der Demokratie und das Mediengesetz in Ungarn zu versachlichen, erschien am 22.12.2010 in der Financial Times Deutschland.

Der Autor, Nils Kreimeier, plädiert trotz aller Kritik an den Maßnahmen der Regierung für ein wenig Besonnenheit.

Allerdings ist Ungarn nach wie vor eine Demokratie, und diesen Umstand sollte niemand vergessen, der nun mit geblähten Nüstern Konsequenzen verlangt oder gar fordert, dem Land die EU-Ratspräsidentschaft zu entziehen. Die Ungarn haben diese Regierung mit großer Mehrheit gewählt, und das auch deshalb, weil sie von deren Vorgängern nach Strich und Faden belogen worden waren.
Sie können diese Führung aber auch wieder abwählen oder ihr – wie es jetzt schon geschieht – mit Demonstrationen zeigen, was sie von ihrer Politik halten. So viel Vertrauen sollte Europa in seine jungen Mitgliedstaaten haben.“

http://www.ftd.de/politik/europa/:sorge-um-meinungsfreiheit-keine-angst-vorm-boesen-ungarn/50208316.html

Lendvai-Interview auf „20 Minuten Online“

Das Schweizer Portal 20min.ch hat bereits am 21.12.2010 ein Interview mit dem Publizisten Paul Lendvai veröffentlicht:

http://www.20min.ch/news/ausland/story/-Sie-werden-mich-nicht-zensieren–27914543

Weitere Lendvai-Interviews druckt die Märkische Allgemeine, die Süddeutsche Zeitung und die TAZ ab.