Budapester Zeitung druckt Analyse des Méltányosság-Instituts zum „Philosophenskandal“ ab

Das Politikforschungsinstitut Méltányosság über den „Philosophenskandal“:

http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=8559&Itemid=26

5 Kommentare zu “Budapester Zeitung druckt Analyse des Méltányosság-Instituts zum „Philosophenskandal“ ab

  1. Es ist die übliche rechtsextreme verschwörungstheorethische Schrift.
    Allein die Tatsache, dass die Autoren eine Verschwörung der links-liberalen sehen, dass sie keine Ahnung haben.
    Schon ganz anders spricht der ungarische Staatssekretär für Kulturfragen Géza Szöcs, der sich gegen die „Hexenjagd“ wendet.
    http://www.vasarnapihirek.hu/fokusz/szocs_filozofus_orban

    Es ist nicht eine Diskussion zwischen konservativ und liberal engestellten Philosophen, sondern es gibt einige unbedeutende Philosophen in Ungarn, die glauben, an der Tatsache, dass sie so unbedeutend sind nicht ihre mangelnde Fähigkeiten schuld, sondern, die angegriffenen Philosophen. Und nicht nur linke oder liberale Philosophen engagieren sich gegen die Hexenjagd, sondern auch durchaus konservativ eingestellte.

    • Einen Artikel, deren Konklusion diejenige ist, dass eine (alle gleichermaßen betreffende) Reform des jetzigen (undurchsichtigen) Systems der öffentlichen Ausschreibungen notwendig ist, bezeichnen Sie als rechtsextrem verschwörerisch?

    • @ Karl Pfeifer: Eine „rechtsextreme verschwörungstheoretische Schrift“? Haben Sie denn Belege dafür, dass es sich beim méltányosság intézet um eine rechtsextreme Veranstaltung handelt? Oder ist es – mal wieder – nur der Umstand, dass jemand nicht Ihre Meinung vertritt? Ich habe solche Belege nämlich nicht. Das intézet stellt sich u.a. wie folgt im Internet vor:

      „Méltányosság means equity or fairness in Hungarian. The Méltányosság Politikaelemző Kör was a group or circle (kör) of social scientists, media and legal experts and observers, and politically engaged citizens who had formed a group that was committed to a pluralistic society and balanced political analysis in Hungary. The Circle has given way to the Meltányosság Politikaelemző Központ (Centre) to pursuit its goals.
      The Centre has several goals:
      – to spread a more democratic and tolerant political culture in Hungary
      – to conduct balanced non-partisan political research in Hungary that distances itself from the present dysfunctional state of Hungarian political life
      – to offer the results of its research to the broadest possible public, both domestic and international, including academics.“

      Man darf gespannt sein, was Sie diesmal aus Ihrem Dossier hervorzaubern. Wer solche Geschütze auffährt, sollte nämlich in der Lage sein, uns Fakten auf den Tisch zu legen und an seinem überlegenen Wissen teilhaben zu lassen. Andernfalls macht er sich lächerlich.

  2. Die ganze Argumentaion, dass die Philosophen im Ausland von linksliberalen unterstützt werden ist verschwörungstheoretisch.
    Tatsache ist, dass sogar der Kulturstaatssekretär G.Sz. sich Gedanken macht über den Angriff gegen die Philosophen
    (siehe gestrige Vasárnapi Hirek) sowie dass in Ungarn und im Ausland auch Philosophen, die als Staatsbürger konservativ sind, Sorgen machen, um den Zustand der Demokratie in Ungarn.

  3. Im aktuellen Élet és Irodalom publizierte András Nyerges einen interessanten Artikel über die „Verleumdung“ Ungarns im Ausland. Die Kommunisten beschwerten sich auch darüber.

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