15. März: Der erste ungarische Nationalfeiertag im Jahr

Am heutigen 15. März, einem der drei Nationalfeiertage in Ungarn, wird der Ungarischen Revolution des Jahres 1848/1849 gegen das Haus Habsburg gedacht.

Näheres bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarische_Revolution_1848/1849

Der Freiheitskampf der Ungarn gegen das österreichische Herrscherhaus wurde vom Kaiser, der sich mit den Truppen des russischen Zaren verbündet hatte, blutig niedergeschlagen. In der Folge kam es zum Ausgleich des Jahres 1867.

Weitere Nationalfeiertage sind der 20. August (St. Stephanstag) und der 23. Oktober (Andenken an den Volksaufstand 1956).

Die Forderungen der Aufständischen des Jahres 1848 lautete „Es herrsche Friede, Freiheit und Einigkeit“. Gefordert wurde u.a. Pressefreiheit, ein eigenes Ministerium in Budapest, regelmäßige Versammlungen des Parlaments, Gleichheit vor dem Gesetz, eine Nationalgarde, eine Nationalbank und die Abschaffung der Knechtschaft.

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5 Kommentare zu “15. März: Der erste ungarische Nationalfeiertag im Jahr

  1. Ja und der Schauspieler, der bei der Orbanfeier ein Petoefi Gedicht vorgelesen hat, zensurierte dieses und liess den Absatz raus, der Pressefreiheit fordert.
    Darueber berichtete sogar gestern der Wiener Standard.
    Man muss es der Regierungspartei Fidesz lassen, sie macht sich vor der Weltoeffentlichkeit laecherlich.

    • Danke Galut für den Link, insbesondere lesenswert für Leute, die Ungarn immer verurteilen -aber nicht kennen.

      Was ich noch sagen wollte:
      In diesen Monaten geschieht etwas, dass sich Deutschen nicht im Geringsten erschließt, denn Deutsche denken grundsätzlich vom eigenen Territorium aus und dazu – ethnisch, völkisch – und die Linken in Deutschland bekommen den Gedanken daran nicht los. Daher auch dieses dumme von sich auf andere schließen. Ungarn, Serbien, Mazedonien und andere wachsen zusammen und stärken sich im Kampf gegen eine Entwicklung, bei der sie überrannt würden und am Ende nicht nur wirtschaftlich das nachsehen hätten, Deutschland aber einen moralischen und später sogar wirtschaftlichen Vorteil daraus ziehen möchte. Wie oft habe ich in Ungarn gehört: „Und am Ende schicken die Deutschen und Österreicher die zurück, die sie nicht gebrauchen könnt.“ Das Vertrauen in diesen Ländern gegenüber Deutschland ist gleich Null. In diesen Tagen schmunzelt man über Deutschland, denn die neuen Regelungen zwischen der EU und der Türkei offenbaren das Dilemma einer Entwicklung, in der Menschenrechte der Flüchtlinge auch getreten werden, genau wie zuvor. Ohne die Schließung der Balkanroute wäre in Deutschland das Wahlergebnis ein anderes gewesen. Die völkischen Jammerlappen von Pegida und AFD wären stärker gewesen. Nun glaubt man lieber: Merkel wirds richten. Die Drecksarbeit wird anderen überlassen.

      Hätte Petöfi aber den
      Zaun gut geheißen?

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