Tagesspiegel: Ungarn als „seltsam fremdes“ Land

In einem heute im Tagesspiegel erschienenen Meinungsartikel über Ungarn befasst sich Hermann Rudolph mit der gegenwärtigen Situation, insbesondere mit der neuen Verfassung. Der Autor stellt die kritische Frage, was „mit Ungarn los ist“.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/seltsam-fremd/4053448.html

5 Kommentare zu “Tagesspiegel: Ungarn als „seltsam fremdes“ Land

  1. Fragen über Fragen. Meinungsartikel sollten eine Meinung haben, dieser hier hat keine. Was ist denn nun der eigentliche Standpunkt des Verfassers?

  2. @beide
    Der Autor beschreibt meines Erachtens sehr gut die Befremdung des europäischen Auslandes, ohne in die „Ungarn-wird-zur-Diktatur“-Schiene zu verfallen. Wo fehlt Ihnen denn die Meinung genau? Der Verfassungsgebungsprozess wirkt von außen eben so befremdlich, wie er meiner Meinung nach nun mal ist. Dies stellt der nun nicht gerade „linke“ Tagesspiegel fest. Es würde mich wundern, wenn Sie das für eine Tatsachenfeststellung – im Gegensatz zur „Meinung“ hielten. 😉

  3. Also bei uns wird erstmal gefragt „was ist denn Ihre These“ bevor ein Kommentar bestellt wird. Der Text ist ja relativ nett, nur er hat keinen Standpunkt für oder wider, auch keine eigene Theorie was denn nun los ist, noch sagt er etwas Neues, noch beantwortet er die selbst gestellten Fragen. Gehört eigentlich nicht auf die Meinungsseite.

  4. Verehrter Herr Kàlnoky,
    Ihnen wäre vielleicht lieber gewesen, wenn der Autor definitiv behauptet hätte, Ungarn ist auf dem Weg zu einem autoritären Regime? Aber die Fragen zeigen darauf hin, dass die Entwicklung in Ungarn auch durchaus bürgerlichen Medien – wie der Tagesspiegel – Sorgen bereiten.
    Vielleicht hätte der Autor darauf hinweisen sollen, dass in Ungarn jetzt eine Demokratie ohne wesentliche Kennzeichen einer Demokratie vorbereitet werden.
    Hungarian Observer, die Fragen beweisen, dass der Autor sehr wohl weiß was in Ungarn zur Zeit passiert.
    Wichtige Änderungen können dort beobachtet werden, immer mehr Ungarn kommen drauf dass König O. nackt ist, dass er ausser nationaler Rhetorik und nationaler Symbole nichts zu bieten hat. Und diese Regierung und der Präsident bieten den ungarischen Humoristen und Satiriker Steilvorlagen. Das meiste davon kann aber nicht übersetzt werden. Die meisten Ungarn haben wenig zu lachen, aber diese Regierung liefert dafür die Gründe.
    Diese Tage sind Untersuchungen über Armut und Hunger in Ungarn publiziert worden und die machen natürlich traurig. Insbesondere die Lage vieler Kinder.

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