Post aus Gyöngyöspata: Lagebeschreibung in der Heti Válasz

Der Ort Gyöngyöspata in Mittelungarn ist vor einigen Wochen zum Beispiel für Rassismus und Antiziganismus geworden. Nach zahllosen Berichten im In- und Ausland, bei denen bislang kaum Ortsansässige zu Wort kamen, möchte Hungarian Voice einen Beitrag in der regierungsnahen Wochenzeitung Heti Válasz wiedergeben. Es handelt sich um einen anonymen Brief. Er könnte ein wenig verständlich(er) machen, weshalb die Menschen vor Ort  das Auftreten der rechtsradikalen „Bürgerwehren“ zum Teil begrüßt haben.

Überraschender Brief zu den wahren Verhältnissen in Gyöngyöspata

Wir erhielten einen Brief aus Gyöngyöspata. Die Ortschaft geriet in den vergangenen Wochen in das Zentrum der landesweiten Aufmerksamkeit, allerdings wurde wenig darüber gesprochen, dass die angespannte Situation im Dorf nicht jetzt, sondern schon seit vielen Jahren im Entstehen ist. Der nachstehend wörtlich wiedergegebene Brief möchte die Aufmerksamkeit auf diese Entstehungsgeschichte und mögliche Lösungen lenken.

Die Mehrheitsgesellschaft von Gyöngyöspata hält es für wichtig, die ungarische Öffentlichkeit in Anbetracht der oftmals einseitigen, oberflächlichen Nachrichten und Stellungnahmen darüber in Kenntnis zu setzen, welche Vorgänge und Ereignisse zu der in den letzten Wochen entstandenen Situation geführt haben, und zugleich darauf hinweisen, was mögliche Lösungen für die Entspannung der Situation sein könnten.

Im Ort lebte die ungarische Mehrheit und die Roma-Minderheit über mehrere hundert Jahre friedvoll zusammen. Über Generationen hinweg bestimmte die Agrarproduktion das Bild der Ortschaft und gab den hier Lebenden das tägliche Brot. Die ersten Probleme entstanden vor 15-20 Jahren, und wurden seitdem schlimmer. Ein Gruppe von Ortsbewohnern wurde immer aggressiver (es handelte sich größtenteils um Menschen, die man von anderswo angesiedelt hatte), und für viele Familien und Menschen wurde wurden Beleidigungen und Vermögensdelikte zu einem immer alltäglicher werdenden Phänomen. Es geht somit nicht um Stimmungsmache oder ein politisches Theater, wie dies von vielen behauptet wurde. Die Probleme sind keineswegs neu!

Wir möchten verdeutlichen, was  die von einem wesentlichen Teil der Presse als „Kinderstreiche“ und Kleindiebstähle betitelten „Angelegenheiten“ alles umfassen. Die ständige Angst und das Sich-Bedroht-Fühlen sowie die Demütigung wurde zum Alltag vieler älterer Menschen, gerade in denjenigen Ortsteilen, die in der Nähe der die gesellschaftlichen Normen missachtenden Familien liegen. Es hat sich ein Netz des Angstmachens und von Straftaten entwickelt: Kinder und Teenager, die zu der Gruppe von Abweichlern gehören, gehen am helllichten Tage auf ältere Menschen los, die gerade von der Heiligen Messe oder aus dem Laden zurückkommen, oftmals werden sie sogar angespuckt, an ihren Taschen wird herumgezogen, sie werden mit Steinen beworfen. Nachts gehen sie in die Gärten und stehlen dort kleinere oder auch größere Dinge.

Man kann dies als „Kleindiebstahl“ bezeichnen, aber diese Handlungen sind so häufig und auch organisiert, dass das Endergebnis tragisch ist:  Viele, am Existenzminimum lebende Menschen kommen in unmögliche Situationen, wenn ihr Brennholz gestohlen oder ihr Garten so oft verwüstet wird, dass die Betroffenen mit der Produktion aufhören müssen. Das schmerzhafteste ist aber die psychologische Folge: durch die ständige Angst wurde – an Stelle eines verdienten ruhigen Rentenalters – Existenzangst und Unsicherheit zum Alltag vieler, vieler Menschen.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Zerstörung auch dann Zerstörung bleibt, wenn sie das Ergebnis vieler kleiner Bewegungen ist. Wegen dieser, die Gemeinschaft zerstörende Gruppe verschwanden innerhalb von 15 Jahren 30 Hektar  des früher mit Hobbygärten, Kellern und Obstanpflanzungen ausgestatteten Ortsteils „Kekcske-Kö“ („Ziegenstein“), der früher als Erholungsviertel gegolten hatte. Die Gartenzäune wurden als Brennholz mitgenommen, die Keller wurden aufgebrochen, in vielen Fällen wurden neben den Dachziegeln auch die Dachsparren entwendet, die Obstdiebstähle bedeuteten oft genug das Abbrechen ganzer Äste. Der Ort sieht nun aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Wegen der still stehenden Produktion entstand riesiger finanzieller Schaden, nach vorsichtigen Schätzungen in Höhe von 30 Millionen Forint pro Jahr (Anmerkung: ca. 100.000 EUR), jedenfalls ist der Verlust aber so schmerzhaft, dass Gyöngyöspata innerhalb kurzer Zeit eine der für die Gemeinschaft wichtigsten Flächen verlor.

Die sich zwei Wochen lang im Ort aufhaltende „Bürgerwehr für eine bessere Zukunft“ löste landesweite Empörung aus, aber die Medaille hat auch eine Kehrseite: der Großteil der Ortsbewohner empfand es so, dass eine seit zwei Jahrzehnten nicht bekannte  Ruhe und ein Sicherheitsgefühl feststellbar waren (hierfür waren zweifellos auch die anwesenden Polizisten verantwortlich). Auf der Brücke in der Ortsmitte hörten die Kinderbanden auf, „Wegezoll“ zu nehmen (für viele verständlich!), die Älteren konnten in Ruhe zur Messe, zur Post oder in den Laden gehen, ohne angespuckt zu werden, und sie konnten nachts ruhig schlafen.

Es gibt auch kleinere Dinge, aber auch das übliche Herumgebrüll und Geschrei endete, ebenso verschwand der durch das Verbrennen von gestohlenen Kabeln hervorgerufene krebserregende Rauch. Es ist ein Zeichen des Standpunktes der Bevölkerung und des seit Jahren bestehenden Drucks, dass in einem Ort mit 2800 Einwohnern in wenigen Tagen 1005 Personen eine Petition unterzeichneten, die dafür eintrat, dass die „Bürgerwehr für eine bessere Zukunft“ vor Ort bleibt, als die Behörden ankündigten, die Bürgerwehr wegzuschicken.

Uns ist klar und auch wichtig zu betonen, dass nicht die ganze Zigeunerschaft für die oben beschriebenen Probleme verantwortlich ist, es leben viele anständige und für die Gemeinschaft wichtige Familien unter ihnen. Aus diesem Grund verstehen und bedauern wir, wenn ihnen in diesen zwei Wochen irgendetwas angetan wurde. Wir möchten aber die Öffentlichkeit davon in Kenntnis setzen, dass viele hundert Menschen, unter ihnen ältere Menschen und Kinder, nicht erst seit zwei Wochen, sondern seit vielen Jahren in vergleichbarer Angst lebt und Opfer von Demütigungen wurde. Wir möchten erreichen, dass ihre Probleme weder bagatellisiert noch unter den Teppich gekehrt werden, vielmehr sollen die Behörden, die Politik und die Medien auch ihnen helfen.

Im Dezember wurde ein Kind von drei Kindern ohnmächtig geprügelt, die Eltern verlegten das Kind in eine andere Schule. Als die Täter nach ihrem Motiv gefragt wurden, sagten sie, dass sie zum Spaß gehandelt hätten. Warum ist so etwas für die Nachrichten oder die Rechtsschützer nicht von Interesse?  (…).

Nur echte Integration und die Aufrechterhaltung der Ordnung können helfen. Allerdings nur die Art von Integration, die einen Unterschied macht zwischen denen, die die Gemeinschaft bauen, und denen, die sie zerstören, und zwar unabhängig davon, welcher Ethnie sie angehören. Denjenigen, die bedürftig sind, muss geholfen werden, wenn das Ziel darin besteht, ein friedvolles Zusammenleben und die Einhaltung grundlegender Normen des Zusammenlebens sicher zu stellen. Allerdings muss man mit allen Mitteln gegen diejenigen auftreten, die anderen durch ihr Verhalten und ihre Lebensweise Schaden zufügen.

Das Dorf möchte Ruhe und Ordnung, wir bitten jedermann um Hilfe, dieses Ziel zu erreichen. Wir glauben, einen Wendepunkt erreicht zu haben: Entweder die bisherigen Vorgänge verschärfen sich weiter, und nach dem „Ziegenstein“ kommen die Keller der Wohnhäuser in den nächsten 5-10 Jahren dran, wie es in Teilen von Ózd der Fall war (…).

Das Dorf stellt Plänen zufolge Grundstücke und Samen denjenigen Zigeunerfamilien zur Verfügung, die zusammenarbeiten wollen (…).

Gyöngyöspata wartet auf Hilfe. Mehr und effektivere Polizeipräsenz, härtere Justiz- und Jugenschutzpraxis, Ruhe und Ordnung für jedes Mitglied der Dorfgemeinschaft, auch nachdem das Presseecho verklungen ist! Wir möchten helfende Hände, damit wir einander die Hände zur Hilfe reichen können.

Im Namen der Mehrheit von Gyöngyöspata, mit Genehmigung des Gemeinderates, ein Bewohner von Gyöngyöspata“

http://hetivalasz.hu/itthon/megdobbento-level-a-gyongyospatan-evek-ota-fennallo-valodi-allapotokrol-36563/?cikk_ertekel=1&ertekeles=3

Anmerkung: Derjenige, der eine solche verzweifelte Stimme als Rassist abtun möchte, hat – so die Auffassung von Hungarianvoice – nichts verstanden. Dass sich die Menschen von der Politik und von der Presse, die das Treiben in Gyöngyöspata und andernorts keines Blickes gewürdigt hat, im Stich gelassen fühlen, liegt auf der Hand. Ebenso wie die Tatsache, dass man in solchen Situationen den „Law and Order“ – Versprechungen falscher Freunde auf den Leim geht.

Dass ein Politiker wie Ferenc Gyurcsány, der im vergangenen Jahrzehnt nichts zur Verbesserung der Situation getan hat, nun sogar eine Privatspende von 1 Mio. Forint angeboten hat, um bedrohte Roma zu „evakuieren“, kann man nur noch als unerträglichen politischen Katastrophentourismus bezeichnen.

11 Kommentare zu “Post aus Gyöngyöspata: Lagebeschreibung in der Heti Válasz

  1. So ist das nicht ganze richtig…

    Hier ist die geschichte…mit Hr.Gyurcsány und Frau Lévai.

    …Gyurcsány Ferenc egymillió forintot ajánlott fel a gyöngyöspatai romák segítésére; a volt szocialista kormányfő ezt kedd éjszakai Facebook-bejegyzésében közölte.
    Gyurcsány Ferenc a pénzt „evakuálásra, szállításra, átmeneti szállásra“ ajánlotta fel.A volt miniszterelnök, „igazat adva“ Lévai Júliának, a Galamus-csoport tagjának, azt írta: „Gyöngyöspatán nem cigánykérdés van, hanem nácikérdés. És egyre inkább így van és így lesz az egész országban is“ – fűzte hozzá…..

    Er hat doch seine hilfe angeboten…
    Nach meine meinung,er soll ein wenig mehr geld ausrücken als nur lumpige 1 million forint,und dannn vielleicht können wir für paar „arme roma familie“bis zum Mars eine „ONE WAY TICKET“ kaufen…:)

  2. Ich rufe noch einmal den nachfolgend verlinkten Beitrag und den Kommentar des Lesers Peter K. in Erinnerung:

    „Im Gespräch mit zwei Ortsansässigen, die ich besuchte, dann folgende Informationen, quasi aus erster Hand aber natürlich aus deren Perspektive, die ich sehr verkürzt und kommentarlos weitergeben möchte:

    Seit langem steigt der ortsinterne Unmut, da die Roma (gemeint ist selbstredend immer nur ein Teil) immer skurpelloser werden.

    Einige Beispiele: nachdem mehrere Ernten in den ortsnahen Obstplantagen über Nacht verschwanden, haben die Bewohner irgendwann den Anbau aufgegeben. Im Ort selbst fühlen sich die „normalen Bewohner“ v.a. nachts in den eigenen Häusern nicht mehr sicher, nachdem aus Innenhöfen und Wohnungen, insbesondere von alten, alleinstehenden Frauen Hab und Gut geklaut wurde und wird. Von der Kirche verschwanden irgendwann die Regenrinnen. Beim Kirchgang selbst wurde bisweilen die Kollekte entwendet.

    Das geht seit Jahren so. (…)“

    https://hungarianvoice.wordpress.com/2011/03/14/wo-ungarn-aufgehort-hat-zu-existieren-ein-beitrag-von-index-hu-zum-nazi-aufmarsch-in-gyongyospata/#comments

    In meinen Augen steht die Beschreibung von Peter K., der mit Leuten vor Ort sprach, durchaus im Einklang mit dem Beitrag der Heti Válasz.

    Um eines klarzustellen: Die Hauptkritik gilt natürlich dem Staat, der das Gewaltmonopol aus der Hand gegeben und Rechtsradikalen die Möglichkeit gegeben hat, Polizei zu spielen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt – auch spät – endlich etwas geschieht.

    • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum in der gegenständlichen wie auch in der generellen Debatte um Integration und um durch die Minderheit oder Mehrheit verübte Verbrechen das Augenmerk zuerst immer darauf gerichtet wird, ob die Roma oder jemand aus der Mehrheit die Gesetze gebrochen hat.

      Je nachdem, wer das nun war, kommt von der einen Seite die Schuldzuweisung und von der anderen die Entschuldigung.
      Wenn die Roma ein Gesetz brechen, sprechen manche gleich von einer systematischen „Zigeunerkriminalität“, während andere gleich davon sprechen, dass dieser Gesetzesbruch nicht so schlimm ist, weil das bloß quasi entschuldbare „Überlebenskrimininalität“ sei, weil der Gesetzesbruch nur aus Angst oder als Reaktion auf eine Provokation erfolgte und deswegen entschuldbar ist, oder weil er eigentlich generell – zumindest indirekt – in die Verantwortung der Mehrheit fällt, weil diese nicht für Integration und Arbeitsplätze sorgt.

      Ebenso ist es bzgl. der anderen Seite:
      Wenn jemand aus der Mehrheitsgesellschaft ein Gesetz bricht – gar gegen die Roma -, dann spricht die eine Seite gleich von Nazismus, Rassismus, Weimar, Ende der Welt, und dies meist bezogen auf die gesamte Mehrheitsgesellschaft, nicht nur auf ein paar Irre, während die andere Seite den Gesetzesbruch gleich entschuldigt als „Reaktion auf die Verbrechen der Minderheit“, als „Schutz der unschuldigen Bürger“, etc.

      Ich denke, es ist egal, ob ein Gesetzesbruch der Minderheit oder der Mehrheit zuzurechnen ist. Es gibt Menschen, die ein „normales“ und ruhiges Leben innerhalb des Rechtsstaates verbringen möchten und es gibt Menschen, die Gesetze brechen.
      Dies ist vollkommen unabhängig von der Zugehörigkeit zur Mehrheit oder Minderheit.

      Der Staat hat für zweierlei zu sorgen:
      Er muss diejenigen, die zu Gesetzesbruch neigen, in die gesetzlichen Schranken weisen und sie notfalls mit seinem Gewaltmonopol zum friedlichen gesellschaftlichen Zusammenleben zwingen.

      Er muss denjenigen, die ihr Leben gesetzmäßig aufbauen und leben wollen, die tatsächliche, realistische Möglichkeit hiefür bieten.

      Dabei ist die Zugehörigkeit zur Minderheit oder Mehrheit egal.

      Das mag eine irrsinnig einfache, banale Aussage sein, aber ich finde es bezeichnend, dass diese Aussage in dieser allgemeinen Gültigkeit in der gegenständlichen Debatte um Gyöngyöspata in den Medien und in der Politik kaum aufscheint. Immer geht es nur um die Gesetzesbrüche der jeweils anderen Gruppe, die hervorgehoben und die eigenen Verfehlungen rechtfertigen soll.

      • Ich möchte Ihnen unbedingt beipflichten. Ich finde es auch überraschend, dass den Betroffenen lediglich einfällt, die „Schuld“ entweder bei „Ungarn = Mehrheitsbevölkerung“ oder „Roma=Minderheit“ zu suchen, anstatt in einer der Aufgabe nicht gewachsenen Polizei und Justiz (was unter anderem auch erfordern würde, klare Handlungsanweisungen zu haben und nicht selbst in der Frage zu schlingern, wen oder was – die öffentliche Ordnung nämlich, keine Minderheiten oder Mehrheiten an sich – sie zu schützen hat). Dann würde die „Schuld“ auch bei der gesamten Gesellschaft angesiedelt sein, die nach Angaben von Fidesz aber die größte Bedeutung einem nationalen Glaubensbekenntnis beimisst. Es wäre vielleicht weniger pathetisch, aber gleichzeitig praktischer und zielführender, stattdessen ein funktionierendes Gemeinwesen anzustreben, das ohne ein Aufwiegeln zwischen „Mehrheits- und Minderheitsbevölkerung“ auskommt. Ansonsten wird die (keineswegs immer differenzierter denkende) Außenwelt vielleicht doch lieber ein ganz undifferenziertes Ungarnbild haben. Wäre eigentlich schade.

  3. Warum können wir darüber,was passiert ist wieder nur in der „rechte“ seiten lesen???
    Wo sind die Ungarische medien????

    ——————————–

    2011-04-30. 00:08

    Karókkal, botokkal, láncfűrészlánccal támadtak a cigányok Ivánon

    Magyar Zoltán, a Jobbik országgyűlési képviselője szerint támadásra készültek az elmúlt héten az iváni cigányok.
    Mint köztudott, Ivánban a hétvégén tömegverekedés tört ki, amiben vér is folyt – kezdte pénteki sajtótájékoztatóját Magyar Zoltán, a Jobbik Magyarországért Mozgalom megyei elnöke, országgyűlési képviselő. A megtámadottak lélekjelenlétén és a szerencsén múlott, hogy nem lett még súlyosabb következménye a történteknek.
    Egy iváni szórakozóhelyen néhány jól ismert helyi bajkeverő roma folyamatosan inzultálta a vendégeket, nem voltak hajlandóak kifizetni a fogyasztásukat, majd „megdöglötök magyarok“ és „itt mi uralkodunk“ üvöltözések közepette szöggel kivert karókkal, fém botokkal, és láncfűrész lánccal rátámadtak a vendégekre.

    ———————-

    Gyöngyöspata 2…
    Jaja…unsere „arme zigeuner wieder“:(((
    Die dörfen der Ungarn mir kettensägen und stöcke angreifen????
    (Ich habe nicht übersetzt,weil wie ich sehe,ihr könnt doch selber Ungarisch..)

  4. Rudolf, da bin ich mit Ihnen einverstanden. In Gyöngyöspata hat der Staat und seine Polizei versagt. Denn es kann nicht Aufgabe sein eines vorbestraften Herausschmeißers, der eine „véderö“ anführt, für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

    Eine gewisse Propaganda will uns glauben machen:
    a) in Gyöngyöspata gab es keinen Grund für Roma Angst zu haben.
    b) nicht die Roma wurden bedroht, sondern die Ungarn
    c) das ganze beruht auf eine Verschwörung der Linken, welche zusammen mit der Weltpresse bemüht sind, das sonst gute Image von Orbán und Fidesz zu verderben.

    Dass solche Propaganda von den meisten ausländischen Medien nicht geglaubt wird, kümmert die Propagandisten nicht. Und deswegen lügen sie, dass sich die Balken biegen.

  5. Was denn, verstehe ich das richtig? Die Redaktion druckt einen Brief ab, der von werweißwem verfasst sein könnte? Sie hat keinerlei Anstrengungen unternommen, um die Authentizität zu prüfen? Der Redaktion ist der Verfasser des Briefs namentlich gar nicht bekannt? Um Himmerl Willen: Wie kann man das dann als „authentische Stimme“ abdrucken?? Der Leserbriefverfasser beruft sich auf den Gemeinderat – hat die Redaktion das denn überprüft? Jeder Zeitung steht es frei, den Namen von Informanten/Leserbriefautoren nicht mitabzudrucken oder zu ändern, wenn es zum Schutz des Betroffenen nötig ist, das wäre verständlich (da steht dann z.B.: „Name der Red. bekannt“). Was aber sicher nicht geht, ist anonym eingegangene Briefe einfach ungeprüft abzudrucken. Das ist journalistsiches Totalversagen und der Brief somit als Informationsquelle daher völlig wertlos. Dabei wäre es hochinteressant, dass die Perspektive aller Seiten zu Wort kommt, aber auf seriöse, nachvollziehbare Weise.

  6. Pingback: Gyöngyöspata: Preisgekrönter ungarischer Winzer kommt in der Heti Valász zu Wort « Hungarian Voice – Ungarn News Blog

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