Budapester Zeitung: Gyurcsány sagt vor der Staatsschuldenkommission aus

Die Budapester Zeitung berichtet über den Besuch von Ex-Premier Ferenc Gyurcsány vor der Staatsschuldenkommission. Wie zu erwarten war, gab sich Gyurcsány angriffslustig und bezeichnete die Regierungen Orbán (1998-2002) und Medgyessy (2002-2004) – Gyurcsány war in dieser Zeit Jugend- und Sportminister – als hauptverantwortlich für die Schuldenentwicklung. Dass Orbán seine erste Regierungszeit mit einem Schuldenstand von 52%, Gyurcsány mit 80% des BIP abschloss, kann den ehemaligen Premier nicht vom Gegenteil überzeugen.

Bemerkenswert ist, dass sich der Wahlsieger des Jahres 2002, der parteilose, aber von der MSZP aufgestellte Péter Medgyessy, und der ihm im Amt nachfolgende Gyurcsány gegenseitig die Schuld zuschieben. Medgyessy bezeichnete kürzlich die beiden Gyurcsány-Regierungen als Haupttäter der Verschuldungspolitik.

http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=11439&Itemid=28

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