Die, die man selten hört: Eine Stimme aus der ungarischen Gesellschaft

Derzeit wird viel darüber spekuliert und geschrieben, was die Ungarn denken und warum sie Viktor Orbán zu ihrem Ministerpräsidenten gewählt haben. Die Frage lautet: „Was ist denn mit den Ungarn los?“

Ich bin vor einigen Tagen auf den nachfolgend verlinkten Beitrag eines „ganz normalen“ Menschen aus Ungarn gestoßen. Die mir unbekannte Person  befasst sich eigentlich mit dem Thema „öffentlicher Verkehr“ und gibt Tipps zur Nutzung von Bus und Bahn in Ungarn, stellt in einem längeren „off topic“ jedoch nun auch seine Sicht der Dinge dar. Ich empfehle die Zeilen zur Situation in Ungarn, zur Art und Weise der Berichterstattung und die Gründe hierfür wärmstens zur Lektüre.

http://vasut.kteam.hu/ungarn2011.html

6 Kommentare zu “Die, die man selten hört: Eine Stimme aus der ungarischen Gesellschaft

  1. Es stünde diesen Deletanten , welche diesen Artikel veröffentlicht haben sehr gut, wenn sie sich vorher besser informieren würden. Sämtliche Probleme, die leider zum Schluß dieses Artikels beschrieben wurden wie Armut, soziale Probleme und und und, werden durch die Sparpolitik des Herrn Orban nur noch weiter verstärkt und führen noch weiter zu noch mehr Elend der Menschen. Ein Mensch der in Deutschland lebt kann viel über ungarisches Leben schreiben, wenn er dies aus sicherer Entfernung macht. Ich bin selbst Deutscher und habe ein Haus in Ungarn und kriege mit wie die Bevölkerung auf dem Land lebt. Meistens nicht sehr gut
    Mit freundlichen Grüßen
    Ein Gastschreiber

  2. Bevor ich wieder „korrekt“ werde:
    eigentlich ist das doch schon mal nett, dass bisher noch keiner auf die Idee gekommen ist, HV könnte das selber geschrieben haben 😉
    ach so :Ich war es auch nicht!!!

  3. @ kullancs
    Bin Auslandsösterreicher in Ungarn bzw. seit 1994 ist Ungarn meine Wahlheimat. Den verlinkten Off Topic-Beitrag hab ich als Betreiber der Homepage zum öffentlichen Verkehr selbst verfasst, habe nicht HV damit beauftragt (den Blog hatte ich kurz zuvor entdeckt und bisher keinerlei Kontakt zum Autor, der ja anonym schreibt im Gegensatz zu mir und einigen regelmäßigen Kommentatoren).
    Ich finde die vielen Anspielungen und Unterstellungen im ungarischen öffentlichen Diskurs betrüblich bzw. mühsam.

  4. Herr Neumann,
    ich finde, dass sich Ihr Artikel wohltuend von vielen anderen „Veröffentlichungen“ abhebt.

    Kritik ja,öberflächliche und teilweise sogar leicht zu widerlegende, falsche Berichterstattung entschieden:Nein.
    Schade, dass sie wohl die Ironie -der man zeitweise anheim fallen muss, sonst wäre das Lesen einiger Aussagen (wo auch immer) nicht zu ertragen – übersehen haben.

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