Die Presse: Interview mit dem Ungarischen Botschafter in Wien

Die österreichische Tageszeitung Die Presse bringt in ihrer Sonntagsausgabe ein Interview mit dem Botschafter der Republik Ungarn in Wien, Vincze Szalay-Bobrovniczky. Es geht um Franken-Kredite, die politische Stimmung und angebliche strafrechtliche „Abrechnung mit der Vergangenheit“.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/693996/Ungarischer-Botschafter_Sind-keine-Bananenrepublik

Werbung

Die WELT: Boris Kálnoky interviewt György Dalos

Boris Kálnoky hat den ungarischen Schriftsteller György Dalos für die Tageszeitung WELT zur innenpolitischen Zerrissenheit des Landes und zu möglichen Lösungen aus dieser gesellschaftlichen Krise interviewt.

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13610054/Der-Hass-ist-unertraeglich.html

Das Interview ist höchst lesenswert, werden doch seit langem wieder Lösungen angesprochen, die jenseits des „wählt Orbán ab!“-Rufes aus den Redaktionen der überwiegenden Zahl deutschsprachiger Publikationen liegen müssen: Ein demokratischer Minimalkonsens muss her, der auf beiden Seiten darauf verzichtet, dem Gegner reflexartig die demokratische Legitimität abzusprechen und wieder darauf gerichtet ist, miteinander zu reden. Ein Ansatz, der in gewisser Weise an den „Nationalen runden Tisch“ der Wendezeit erinnert und den die beiden Interviewpartner auch in der Diskussion auf diesem Blog als wünschenswert betrachteten.

Es bleibt spannend. Hoffen wir, dass sich auch aktive politische Akteure zu einem solchen Dialog überreden lassen. Die steigende Zahl der Nichtwähler sollte beiden großen Lagern Warnung genug sein.