Die Nerven liegen blank: „Wer will, kann gerne gehen“

Die Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) steht offenbar endgültig vor einer Spaltung. Parteichef Attila Mesterházy griff Ex-Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány und seinen parteiinternen Unterstützerkreis („Demokratische Koalition“) offen an und forderte sie auf, über einen Parteiaustrit nachzudenken. Auslöser waren Aussagen Gyurcsánys, die Fraktionsarbeit der MSZP sei ungenügend, die über die Parteiliste ins Parlament gewählten Abgeordneten sollten ihre Mandate zurückgeben. Man müsse die Partei und die Fraktion erneuern. Gyurcsány hatte seine Ansichten auch auf Facebook gepostet („Erneuern wir die MSZP-Fraktion“).

Mesterházy reagierte mit diversen Beispielen aus den Reihen der Gyurcsány-Unterstützer und warf ihnen vor, sie seien es, die sich an der parlamentarischen Arbeit nicht ausreichend beteiligten. Gyurcsány versuche, die Partei zu schwächen. und eine eigene Partei auf Kosten der heutigen MSZP ins Leben zu rufen. Das Verhalten Gyurcsánys sei ein klarer Angriff auf die Partei.

Das Interview mit einem sichtlich verärgerten Parteivorsitzenden:

http://atv.hu/video/video-20110922_mesterhazy_attila

Weiterführend:

http://index.hu/belfold/2011/09/22/gyurcsany-mesterhazy/

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