„Die Presse“: Auch Staatspräsident Pál Schmitt kommt zu Wort

Die Tageszeitung „Presse“ hat auch den ungarischen Staatspräsidenten Pál Schmitt interviewt.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/702415/Pl-Schmitt_Ungarn-ist-eine-100prozentige-Demokratie?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

Das Interview ist wohl auch als Antwort auf das Gati-Interview vom heutigen Tage gedacht.

11 Kommentare zu “„Die Presse“: Auch Staatspräsident Pál Schmitt kommt zu Wort

  1. @HV.

    Was legitimiert das, soll das legitimieren? Macht es das besser? Wäre es nicht erstrebenswert, dass sich eine Entwicklung abzeichnet, zum Positiven hin? Dann verfängt die generelle Schutzbehauptung, Ihr Verteidigungsreflex, „die Sozialisten habens doch auch so gemacht“ leider nicht, greift zu kurz. Oder denkt unsereins da falsch, zu „westlich“ gar?

    Wenn es eher gilt, Russland und China als Vorbild zu nehmen, da der Westen bekanntlich dem Untergang geweiht ist? Dann ziehe ich meinen obigen Kommentar umgehend zurück.

    Nur, dann diskutieren wir automatisch auf einer anderen Eben. Dann müssen viele Dinge grundsätzlich anders hinterfragt werden. Und dürfen wir uns andererseits um die eine oder andere Geschichte gar nicht mehr so sehr den Kopf zerbrechen. Was es unterm Strich hier und da auch einfacher machen würde.

    • Es soll nichts legitimieren, es ist nur eine Frage. Und ich denke, wir beide kennen die Antwort. Ihr Vorwurf vom Verteidigungsreflex fällt im Hinblick auf Ihre Zeilen übrigens auf Sie zurück. 🙂

    • Im gewissen Sinne bin ich auch antiwestlich. Zwar gehöre ich nicht zu den Leuten die überall Verschwörungen sehen für die sie stehts die Amerikaner verantwortlich machen (gerade in Deutschland gibt es derlei einige), doch sage ich, dass man nicht alles als richtig ansehen sollte, was der Westen macht. Stattdessen soll man ruhig seinen eigenen Kopf benutzen. Sie wenden hier aber das ‚gute‘ alte Motto „Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns“ an indem Sie unterstellen, dass alles, was sich vom Westen abwendet, sich der Diktatur zuwendet. Wieso glauben Sie, dass der Westen der Weisheit letzten Schluss für sich gepachtet hätte?

      • Ich bin offen antiwestlich. Ich glaube, dass wir aus dem Osten kommen, unsere Horden stets nach Westen wandern und wir dank der Ellipsoidform schliesslich wieder im Osten ankommen.

        Was China angeht: Meines Erachtens wäre es den Ländern des russischen Einflussgebietes besser ergangen, hätten die Engländer gewonnen, oder noch besser: hätte man die Engländer und mit ihnen alle imperialistischen Völker Europas aus ganz Asien (und aus Ungarn…) herausgeworfen. Alles hätte seinen natürlichen Lauf genommen und China hätte sich nicht zu diesem fürchterlichen Ding entwickelt, das es heute ist. Ich gebe China eine Chance und nach allem, was man sieht und hört gibt uns auch China eine Chance. Ich wäre für die chinesische Hegemonie. Von mir aus kann das, was aus der europäischen Kultur geworden ist (Denkfehler meinerseits: Die europäische Kultur litt schon immer an ihren Geburtsfehlern), den Bach runter gehen.

        Das einzige, was den Westen immer wieder gerettet (erneuert, ersetzt) hat, ist die kontinuierliche Einwanderung aus dem Osten. Betrachten wir uns als Teil des Ostens, sind wir Teil der Zukunft. Ich will mich nicht mit den Deutschen gemeinsam abschaffen 😀

        Verrückt, gelletsi? 🙂

        PS: Wieso sind die automatischen Avatare von WordPress eigentlich alle versteckte Hakenkreuze? Kann man da nicht was machen?

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