Der Freitag über „Orbáns Gleichschaltung“

Ein weiterer Beitrag des heutigen Tages zum Thema Ungarn ist in der Zeitschrift „Der Freitag“ erschienen:

http://www.freitag.de/politik/1151-orbans-gleichschaltung-1

Der Autor, Peter Knobloch, schrieb vor einem halben Jahr bereits den Beitrag „Der Rattenfänger von Budapest“ für das Kulturmagazin Cicero:

https://hungarianvoice.wordpress.com/2011/06/13/cicero-autor-peter-knobloch-uber-orban-den-rattenfanger-von-budapest/

23 Kommentare zu “Der Freitag über „Orbáns Gleichschaltung“

    • Ich bin trotz der vielen Daumen-unten der gleichen Meinung – wenn Deutsche der Worthascherei zuliebe Nazivergleiche bringen ist es, oft ungewollt aber dennoch, eine Verharmlosung der Verbrechen der Nazizeit, Deutsche sollten damit sehr vorsichtig umgehen.

  1. Herr Boulanger (ich hoffe, Sie lesen das), Sie sind doch Experte.
    Lehrt die neue Verfassung die Demokraten das Fürchten? Ich weiss es wirklich nicht und ich habe Angst, dass ich vielleicht auch ein Bias habe.

    Mal ganz davon abgesehen: Ein Rechtschreibfehler im Landesnamen und dann auch noch die Action mit „Magyarenland“ (jaja, die Deutsche Demokratische Republik)… Bitte.

    • Hätte „Magyarische Republik“ (Magyar Köztársaság) denn besser geklungen als „Magyarenland“? Hier versucht uns doch schon wieder jemand zwanghaft, etwas völkisches unterzujubeln, oder irre ich mich?

      Solche Versuche gab es ja schon früher, etwa das peinlich fehlbetonte „Ministerium für nationale Wirtschaft“ (Nemzetgazdasági Ministerium).

    • Ich habe den Artikel auf der Webseite kommentiert (manchmal bin ich halt Don Quixote). Hier ist, was ich geschrieben habe:

      Es ist wichtig, zu kritisieren, aber mit offensichtlichen Fehlern bringen Sie die Opposition in Misskredit. Bitte berücksichtigen Sie das, denn viele strengen sich sehr an, um gute Oppositionsarbeit zu leisten. Kritik aus dem Ausland nützt nur, wenn sie den Fakten entspricht. Sonst heisst es von Regierungsseite, die Opposition würde die ausländische Presse absichtlich mit falschen Informationen versorgen.

      Nur sachliche Mängel, nicht abschliessend:
      1. Sie haben einen peinlichen Rechtschreibfehler im Landesnamen (das Aigu auf dem o braucht es nicht). Davon abgesehen heisst das Land schon immer Magyarország, so wie Deutschland (Bundesrepublik Deutschland) heisst und nicht Deutsche Bundesrepublik (so der offizielle Name Deutschlands auf Ungarisch ins Deutsche rückübersetzt). Es ist eine Emanzipation von der Geschichte, da das Land auf Ungarisch erst „Ungarisches Königreich“ (nicht Königreich Ungarn wie im Deutschen), dann „Ungarische Volksrepublik“ und dann „Ungarische Republik“ hiess. Wenn überhaupt, sollten Sie „Ungarnland“ schreiben, da auf Deutsch die Bewohner Ungarns i.d.R. Ungarn genannt werden und nicht Magyaren. Auch Deutschland heisst nicht Germanenland. Auf Ungarisch gibt es keine Unterscheidung zwischen Ungarn und Magyaren.
      4. Was meinen Sie mit „rechtsbindend“? Einer Präambel kommt im Staatsrecht zwar eine gewisse Rechtsverbindlichkeit zu, immerhin ist sie Teil der Verfassung. Es lassen sich jedoch keinerlei einklagbaren Rechte oder sogar etwaige Pflichten von der Präambel ableiten. „Rechtsbindend“ ist beispielsweise die Krone für den Gesetzgeber nicht, wie auch. Bindend sind jedoch die Absätze über die Staatsform im engeren Verfassungstext, und die Staatsform ist keine Monarchie. (Davon abgesehen ist die Sprache der Präambel wirklich unglücklich, siehe auch derstandard.at/1301874201357/Interview-Ich-bin-ruhig-behaupte-ich-unruhig)
      5. Die Nemtetszik-Demonstration war nicht die grösste Massendemonstration nach der Wende, bei weitem nicht! Da hat man Ihnen einen Schmarrn erzählt.
      6. Daniel Cohn-Bendit wurde in Ungarn weitaus weniger mit dem Pädophilievorwurf konfrontiert als in Deutschland. Aus den Fingern gesogen ist der Vorwurf übrigens nicht, siehe frauenfoerderer.bplaced.net/gruene/bendit_basar/der_grosse_basar.pdf Cohn-Bendit sollte daher besser aus der berechtigten Kritik ausgespart werden, zu umstritten ist seine Person. In jedem Land ist man für Kindesmissbrauch sensibilisiert, in Mittel- und Osteuropa vielleicht noch mehr. Die Ungarn haben die 60er und 70er nicht direkt mitgemacht, etwaige Äusserungen Cohn-Bendits aus der Zeit können nur missverstanden werden. Ganz davon abgesehen finde ich seine Sätze auch im westeuropäischen Kontext widerlich.
      7. Die demonstrierenden Politiker sind nicht wegen ihrer politischen Immunität freigekommen.

      • Mir fällt gerade auf, dass mir bei Punkt 4. ein paar gedankliche Zwischenschritte fehlen.
        So what, nichts ist so alt wie der Leserbrief in einer Zeitung von gestern.

    • Haha nicht schlecht getippt, der Artikel kommt aber erst am Freitag. Der „Feind“ liest mit. 😉
      Das mit dem Magyarenland ist geschmacksache, was völkisches wollte ich nicht unterstellen. Sollte nur klarmachen, dass das Wort Republik aus dem offiziellen Namen gestrichen wird.

      • Lieber Herr Knobloch, schön dass Sie vor Ort waren. Schade, das trotzdem einige zentrale Infos zu fehlen scheinen.

        1) Die Leute, die da für den Hungerlohn von meines Wissens 57 000 Forint arbeiten das wäre nicht 150 sondern eher 200 EUR) , hätten ohne dieses Programm 28 000 im Monat Stütze. Ich habe den Artikel nur verkatert überflogen, bitte um Verzeihung wenn ich etwas übersehen habe. Aber wenn, wie mir scheint, verschwiegen wird dass die Leute doppelt so viel Geld haben durch dieses Programm wie ohne dieses, dann wäre das eine bedenkliche Auslassung.

        2) Der Jegyzö in Gyöngyöspata – ich weiss nicht ob es in westlichen Ländern ein vergleichbares Amt gibt, es reicht in Ungarn bis in die Monarchie zurück und ist in ex-osmanischen Ländern ein wenig mit dem Muhtar vergleichbar – eine Art lokaler Unterpotentat mit erheblicher Macht, Leute per Bussgeld zu schikanieren – der Jegyzö in Gyöngyöspata also steht in dem Ruf, ein besonderer Fiesling zu sein. Von ihm gehen die ganzen Bussgelder aus.

        Es ist wichtig zu wissen, dass sehr viel von diesen Jegyzös abhängt in den Dörfern, auch die Handhabe des neuen öffentlichen Beschäftigungsprogramms – wo ebenfalls in Gyöngyöspata leider sehr viel böses Blut durch besagten Jegyzö entsteht, weil er den Leuten wegen diverser Verstösse (keine Rückleuichte am Fahrrad etc) Geld vom Lohn abzieht. Es wäre gut gewesen, wenn der Bericht die Rolle dieses Mannes und seines Charakters erwähnt hätte. So wie es da steht, bekommt man den Eindruck, dass der Autor das System der Dorfverwaltung nicht durchschaut.

        Auch die Nichteinbeziehung von Nicht-Roma hängt mit diesem Jegyzö zusammen, die meisten Nicht-Roma lassen sich dauernd per ärztliches Attest entschuldigen und er nimmt diese Ausreden an.

        Es ist wichtig zu wissen, dass die Macht, die das Programm den Jegyzös verleiht – unabhängig von den Bürgermeistern! – ein Schwachpunkt des Programms ist, aber man sollte auch verstehen, dass die Handhabe in vielen anderen Orten sehr viel besser ist, eben je nach dem wie der Jegyzö seine Sache macht.

        Tatsächlich kommt unter der Hand Lob von manchen Sozialisten (Parlamentarier!) für diese Sache, dies wird aber nicht öffentlich geäussert.

      • @ Kálnoky:

        Ich ergänze hier mit einer Zusatzinfo, da ich oft – sogar in juristischen Publikationen – lesen musste, dass man den örtlichen „jegyzö“ mit „Notar“ übersetzte. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun. Der jegyzö ist der „Notär“ (= Amtmann). In Deutschland (und m.E. auch anderswo) gibt es ein solches Amt in Kommunen nicht, hierzulande ist der Bürgermeister der Chef der Gemeindeverwaltung – in Ungarn ist das zum Teil eben jener Notär. Dieses Amt soll (sehr vereinfacht gesprochen) für Verwaltungskontinuität sorgen, d.h. die kontinuierliche Funktion der Gemeindeverwaltung auch bei Neuwahlen garantieren.

        Dass die Sozialisten hinter vorgehaltener Hand zustimmen, würde mich nicht verwundert. Deren Wähler sind nach dem Beitrag von Herrn Knbobloch mindestens genauso voreingenommen gegenüber Zigeunern wie die Fidesz-Anhänger (MSZP-Wähler: 61%, Fidesz: 60%). Und da zählen diejenigen, die von MSZP- zu Jobbik-Wählern wurden, noch gar nicht dazu.

    • Hier der Link zum heutigen Bericht:

      http://www.freitag.de/politik/1151-mit-allen-schikanen-in-gyoengyoespata

      Leider fehlt beim Aufhänger des Berichts (Strafzettel für herumspuckende und auf der Straße statt dem Gehweg gehenden Roma) eine interessante Info: Der Ombudsmann für Minderheitenfragen hat sich der Angelegenheit bereits angenommen und einen 40-seitigen Bericht verfasst, in dem er das nach Aktenlage selektiv erscheinende Vorgehen der örtlichen Behörden und auch den Bürgermeister höchstselbst kritisiert. Zugleich betont er aber, dass er nicht im Einzelfall prüfen könne, ob die Maßnahmen gerechtfetigt waren oder nicht. Was ihm auffiel, war jedoch, dass überwiegend Roma von solchen Maßnahmen betroffen waren.

      Klicke, um auf 223419918.pdf zuzugreifen

      Eine Anregung: Vielleicht könnte der Freitag ja einmal bei Bálint Losonci, dem jungen Winzer von Gyöngyöspata, vorbeischauen. Und ihn fragen, wie er – als Mitglied der Mehrheitsbevölkerung – die Situaton in Gyöngyöspata heute erlebt. Wäre ein echtes Novum, nachdem westliche Medien seit geraumer Zeit nur Roma-Vertreter interviewen:

      https://hungarianvoice.wordpress.com/2011/05/10/gyongyospata-preisgekronter-ungarischer-winzer-kommt-in-der-heti-valasz-zu-wort/

      • Vielen Dank für diese Zusatzinfos. Ich war nicht vor Ort, ich habe mich aus verschiedenen Medien, Blogs und Videos informiert. Natürlich wäre eine Vorortrecherche wünschenswert. Aber das ist einfach nicht drin. Tatsächlich kenne ich mich mit der ungarischen Gemeindeverwaltung nicht besonders aus. Deshalb danke ich für diese kurze Erklärung. Jetzt erscheint mir Jegyzö als Notär bzw. Notierender auch von der Übersetzung her viel plausibler. Aus meinen Recherchen bin ich auch zu dem Eindruck gekommen, dass die Schikanen stark vom Jegyzö ausgehen. Ist sicherlich zu kurz gekommen. Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht und vor allem im ganzen Land, wenn das Projekt national angewendet wird. Hoffen wir, dass die Schikanen von Gyöngyöspata eine Ausnahme bleiben. Man kann an der Lebensweise der Roma sicher viel kritisieren. Aber Schikanen und willkürlich verteilte Strafzettel (die einen werden für aus der Straße gehen bestraft, die anderen nicht) helfen sicherlich nicht bei der verdammt schwierigen Integration dieser Menschen,

  2. Deutsche Medien und Medienpraxis.

    Unterstellt Frau Dr. Kálmán ist eine neutrale Journalistin, sie wäre genauso gegen die Wand gelaufen, hätte sie versucht einen neutralen und richtig stellenden Bericht über die Situation in Deutschland zu machen.

    Die überwiegenden Medien sind schon gleichgeschaltet, dazu bedarf es keines Mediengesetzes wie in Ungarn. Hartz IV in seiner letzten gültigen Fassung vom 28.12.2011 steht der Ungarischen Zwangsarbeits- und Kürzungsregelung in fast nichts nach.

    Diese Medien brauchen V.O. samt Ungarn, genauso wie die „hinterhältigen und faulen Griechen“ um die Bevölkerung weiter zu verdummen und von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken. Lemminge passt Herr Kálnoky.

    Genauso wie die konservativen Politiker V.O. samt FIDESZ brauchen um herauszufinden wie weit man in Europa unter nationalem Deckmantel Demokratie- und Sozialabbau betreiben kann.

    Leider sind die wenigen wirklich demokratischen Medien (taz, Freitag, Standard, FR, usw) , welche seltsamerweise fast alle linksorientiert sind, nicht in der Lage, oder Willens, genauer zu recherchieren.

    Was in Ungarn läuft und daran ist nicht nur FIDESZ schuld, muss nicht von Dritter Seite noch polemisch dargestellt werden, dafür sorgen die Ungarn selber. Es genügt ein aufmerksames Auge und Ohr sowie sachliche Berichterstattung um nicht mehr ruhig schlafen zu können.

    Umso wichtiger werden Blogs, welche diese Aufgabe übernehmen.

    • @ Richter János:

      Danke für Ihren interessanten Kommentar.

      Bitte erlauben Sie mir die Frage, weshalb Sie bei den Ihrer Auffassung nach „wirklich demokratischen“ Medien ausschließlich linke Presseprodukte nennen. Haben Sie bei FAZ, NZZ und anderen entsprechende Erfahrungen gemacht, die deren demokratische Sichtweise in Frage stellt? Ich hielte es für ein wenig vorschnell, jemandem das „demokratische“ abzusprechen, nur weil man mit ihm nicht einer Meinung ist – wie Sie wissen, ist das genau das ungarische Problem.

      In Anbetracht der Tatsache, dass die von Ihnen genannten Organe nach Ihrer eigenen Ansicht wohl zu faul sind, zu recherchieren, könnte man eventuell besonders kritisch sein.

      Habe ich irgendwo einen Denkfehler?

  3. Grosses Lob an Herrn K., er nimmt tatsächlich zu den Kommentaren auf der Artikelseite Stellung.

    Ich möchte es erwähnt haben, immerhin ist das überhaupt nicht selbstverständlich.

    • Nun passt zwar nicht in die Themenfolge möchte aber trotzdem darauf antworten.
      Am Wetter wird es schon liegen, nur hat man vergessen zu erwähnen, wie viele davon erfroren sind, nach dem sie sich ins Koma gesoffen haben!
      Klingt brutal,ist aber so und resultiert aus eigenem Erleben, da wir kurz vor Weihnachten einen ca. 30 jährigen (höchstwahrscheinlich) vorm Erfrieren gerettet haben.
      Er lag hier bei uns am Strassenrand. Die Enkeltochter der Nachbarin hat es bemerkt und kam zu uns und hat auch den übernächsten Nachbarn „alarmiert“.Es stellte sich dann heraus, dass er stockbesoffen war und einfach zusammengefallen ist.Mit vereinter Kraft haben dann die 3 Männer ihn in ein Auto geladen und nach Hause geschafft.(von seiner Seite war keine Reaktion festzustellen.) Wäre es nicht bemerkt worden, könnte ich mir vorstellen, dass er auch erfroren wäre, da an diesem Tag hier in der Gegend ziemliche Minusgrade herrschten.

      • Schlimm, was Sie erzählen!

        Vor ein paar Jahren (ca. 2002) stand einige Male in der Zeitung, dass Leute am Keleti erfroren sind. Durch Zufall habe ich gehört, dass die dortigen privaten Sicherheitsleute regelmässig die Obdachlosen aus den abgestellten Zügen geschmissen, öfter auch verprügelt und im Winter draussen liegen gelassen hätten. In diesem Zusammenhang gab es dort angeblich verschiedene Todesfälle. Das Areal war damals bei Buntmetalldieben, Obdachlosen (besonders im Winter) und Graffitiwritern sehr beliebt, weil von der Seite der Pferderennbahn her die Mauer lange Jahre nicht intakt war.
        Ich weiss nicht, ob es stimmt, es ist Hörensagen, wie so vieles in Budapest.

        Ich finde es aber manchmal ziemlich mutig, was die Obdachlosen machen. Viele studieren den Wetterbericht, um darauf schliessen zu können, ob es Bodenfrost gibt oder nicht. Wenn kein Frost zu erwarten ist, schlafen sie draussen, man kennt das Bild. „Mutig“ finde ich es, weil der Wetterbericht manchmal doch nicht so verlässlich ist und in Grenzfällen 1-2 Grade Celsius schon entscheidend sein können.

        Leider ist mein subjektiver Eindruck aber auch, dass mehr Leute in unbeheizten Wohnungen und Häusern erfrieren, besonders alte Menschen.

        (Warum es aber eine Rolle spielt, ob diese Organisation linksgerichtet ist oder nicht, verstehe ich nicht. Die arbeiten auch mit anderen Organisationen zusammen, so auch mit der „Christsozialen Werkstatt“, etc. Ich finde es falsch, da wieder Politik ins Spiel zu bringen, da beispielsweise ein deutscher Leser, der das bei Focus Online liest und spenden würde, einer politisch orientierten Gruppierung vielleicht nicht gerne Geld gibt. Wenn dieses Ungarische Soziale Forum tatsächlich so linksgerichtet sein sollte, hätten sie die Organisation nicht mit Namen nennen sollen, sondern auf die Malteser oder die Heilsarmee aufmerksam machen sollen.)

  4. @ HV

    @HV
    Natürlich halte ich es so, dass ich Berichte der von mir zitierten Medien versuche zu überprüfen. Daher meine Ausführung „Leider nicht genauer“. Weiter würde ich den Standard und die FR nicht als linke Presse einstufen.

    Nehmen Sie die Berichterstattung von FAZ, SZ, NZZ, FTD, Spiegel, Focus, ARD u. ZDF Nachrichten usw über die s.g. Staatsschuldenkriese mit Ursachen und Lösungen, den verherrlichten Aufschwung, der gar keiner ist, angebliche Vollbeschäftigung (mit Ausbeutung der unteren Einkommensschichten) , notwendige Sozialreformen- welche unsozial sind- die Liste lässt sich fortsetzen und da ist eben Ungarn auch dabei. Vergleichen Sie diese mit den Darstellungen unserer „marktkonformen demokratischen Regierung“ deren Wirtschafts- und Finanzlobby und nehmen dann die Wirklichkeit, stimme ich Ihnen zu:

    Besonders kritisch sein.

    In Ihrem Blog sollte es eigentlich nur um Ungarn gehen und vielleicht hole ich zu weit aus. Doch frage ich mich mehr und mehr ob die konservativen „Freunde Ungarns“ wirklich noch helfende Freunde sind.

    • „Doch frage ich mich mehr und mehr ob die konservativen „Freunde Ungarns“ wirklich noch helfende Freunde sind.“
      Sicherlich werden sie sich mit dem Helfen schwer tun, wenn sie miesgemacht oder gleich mundtot werden!

  5. Lob an Herrn Knobloch, ich kann das hier nur hinten anhängen, dass er sich der Diskussion stellt und sich für die Fakten und die Verbesserung der Lage in Ungarn interessiert. Willkommen im Blog.

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