Audio: Deutschlandradio thematisiert Ungarn

Mehrere interessante Audio-Beiträge zum Nachhören:

Jacques Schuster von der WELT plädiert für ein „bisschen Erpressung“: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1655012/

Gábor Nemes kritisiert das Demokratieverständnis der Regierung: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1656244/

Martin Winter von der Süddeutschen Zeitung meint, man müsse ein „Orbán-Land“ verhindern: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kommentar/1657454/

Marco Schicker vom Pester Lloyd konstatiert, Orbán habe die richtigen Fragen gestellt, sieht aber keine richtigen Antworten:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/themenderwoche/1657901/

 

Budapest: Großdemonstation zur Unterstützung der Regierung

Am Samstag, den 21.01.2012, fand in der ungarischen Hauptstadt Budapest eine Sympathiedemonstration für die ungarische Regierung statt. Schätzungen zufolge lag die Zahl der Teilnehmer des zwischen Heldenplatz und Parlament abgehaltenen „Friedensmarsches“ (békemenet) bei mindestens 100.000 Teilnehmern. Das Innenministerium sprach gar von 400.000 Teilnehmern.

An der Demonstration beteiligten sich auch Vertreter der Roma-Selbstverwaltungen und die fidesznahe Romaorganisation Lungo Drom.

Index.hu berichtete (inkl. Fotoschau):

http://index.hu/belfold/2012/01/21/kormanyert_is_tuntetnek_meg_ellene_is/

Presseschau:

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/429893_Ungarns-Freund-Feind-Schema.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/725889/AntiEUDemos-in-Budapest_Werden-keine-Kolonie-sein

http://derstandard.at/1326503417077/Massendemo-Wir-lieben-Viktor-Orban

http://derstandard.at/1326503388322/Budapest-Zehntausende-bei-Sympathie-Kundgebung-fuer-Orban

http://taz.de/Proteste-in-Ungarn/!86141/

Jerusalem Post über das „Israel-Gefühl“ Ungarns

Ein interessanter Beitrag über das heutige Ungarn ist in der Jerusalem Post zu lesen. Es geht um die Kritik an Ungarn und das oftmals – auch im Zusammenhang mit der heutigen Regierung – aufgeworfene Thema Antisemitismus:

http://www.jpost.com/Features/FrontLines/Article.aspx?id=254396

Der Verfasser, Herb Keinon, wirft die These auf, Ungarn bekomme gerade ein Gefühl dafür, wie sich Israel fühle: Missverstanden und verzerrt.