Wahlgesetz: Mandiner zu den Fehlern des Wahlmodells der MSZP-nahen Stiftung „Heimat & Fortschritt“

Das ungarische Nachrichten- und Meinungsprtal Mandiner befasst sich in einem langen Artikel mit dem neuen ungarischen Wahlrecht. Die Verfasser des Beitrages wenden sich gegen die Behauptung der MSZP-nahen Stiftung „Heimat und Fortschritt“ (Haza és Haladás), das neue Wahlrecht sei „undemokratisch“ und „zementiere“ die Macht der Regerungspartei.

http://mandiner.blog.hu/2012/02/03/nem_csak_a_fidesz_a_haza_es_haladas_hibas_modellje#more3536661

Nach der Meinung der Verfasser leidet das Modell der Stiftung an grundlegenden Fehlern, man nutze zudem „Rechentricks“. So würden z.B. bei der Frage, welche Parteien bzw. Bündnisse die meisten Stimmen in den Einerwahlkreisen auf sich vereinigt hätten, zwar die Fidesz/KDNP als „Rechte“ zusammengefasst, auf der „linken“ Seite werden aber nur die Sozialisten gezählt. In den Jahren 2002 und 2006 trat die MSZP jedoch als möglicher Koalistionspartner der liberalen SZDSZ auf. Die SZDSZ wird jedoch (ebenso wie MDF) bei den Berechnungen völlig ignoriert. Überhaupt würden die Wahlbündnisse und die kleinen Parteien nicht einbezogen. Auf diese Weise werde – so Mandiner – das Ergebnis von Fidesz/KDNP künstlich überzeichnet.