Wer baut das ungarische AKW Paks aus?

Das ungarische Atomkraftwerk Paks, das etwa 40% zur landesweiten Stromversorgung beiträgt, soll nach aktuellen Plänen erweitert werden. Die vier Blocks russischer Bauart (Druckwasserreaktoren des Typs VVER) aus den Jahren 1974 bis 1979 leisten derzeit 2.000 Megawatt, die neu zu schaffenden Kapazitäten sollen bis zu 3.000 Megawatt betragen.

An dem Tender will sich auch die russische Rosatom beteiligen. Weitere Teilnehmer werden wohl Westinghouse, die französische Areva und Bieter aus Japan und Südkorea sein.

http://www.reuters.com/article/2012/06/05/hungary-nuclear-idUSL5E8H56XS20120605

Die geplanten neuen Kapaizitäten in Paks sollen den zum Teil stark veralteten Kraftwerkspark in Ungarn ersetzen.

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5 Kommentare zu “Wer baut das ungarische AKW Paks aus?

  1. Ungarn verfügt über ausgezeichnete Ressourcen bezüglich Erneuerbare Energien.
    Existieren Studien über die Rahmenbedingungen für Investitionen in diesem Bereich?

  2. … in der Tat spannende und vor allem brennende Fragen, die auch die Regierung umtreiben sollten: Gibt es eine Förderung der Geothermie? Bekanntermaßen herrscht in Ungarn kein Mangel an Thermalquellen. Wie steht es um Biogasanlagen im Agrarland Ungarn? Bietet sich das platte, sonnenreiche Nagyalföld nicht für Solarfarmen an? Gibt es diesbezüglich eine Clusterförderung für Wirtschaft und Wissenschaft – das würde sicher auch den ländlichen Raum stärken.

  3. Ich höre immer, dass der Widerstand gegen Wasserkraft in Ungarn sehr groß sei — wegen der Bedeutung des Mythos von Gabcikovo-Nagymáros. Für die Unterstützung von Wind- und Sonnenenergie habe man keine Mittel. Nur Geothermie und Biogas seien wirtschaftlich nutzbar.

  4. Mythos?
    Na, ob das die Leute im Szigetköz auch so sehen?
    Vizet a Dunába: aláírásokat gyűjt a Szigetközért A Duna elterelésének huszadik évfordulóján a Kisalföld szerkesztősége országos népi kezdeményezést.
    Was bringen Grossprojekte von erneuerbarer Energie, wenn „das Volk“ dann trotzdem höhere Energiepreise zahlen muss?
    „Netzentgelte machen Gas und Strom 2012 teurer“
    Erstaunlich ist doch eher der „Erfindergeist“ der Leute.
    Da sieht man auf den Grundstücken Kleinst- Windräder,
    Solaranlagen, die sich mit der Sonne drehen (und die übrigens immer öfter auf auch den Dächern zu sehen sind) Die ganz Findigen machen aus Bierdosen ihren Sonnenkollektor.
    Ich befürchte aber, das die Gegend hier eine Ausnahme darstellt, weil sie wohl mit zu den „reicheren“ Regionen gehört.

  5. Nachtrag:
    Atomkraft, nein danke.
    Eigentlich würde ich davon ausgehen, dass die LMP, zu deren Hauptthemen (angeblich) Umweltschutz und Nachhaltigkeit zählen, sich bei diesem Thema mal austoben könnte.Bisher hab ich noch nix darüber gehört, dass man mal dagegen demonstrieren würde.
    Ist man dort auch gerade -mit ihrer Meinung nach- wichtigerem beschäftigt?

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