Wie aus dem Besuch eines Ministerpräsidenten ein Eklat wird

Ein wahrlich schauerlicher Beitrag zum Besuch Viktor Orbáns bei Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg. Eine SPD-Hinterbänklerin namens Margit Wild wird – im Rahmen der Darbietung einer Oper – zur Heldin der selbsternannten „Demokraten“:

http://www.regensburg-digital.de/landtagsabgeordnete-schlossfestspiele-skandal-orban/14072012/

Zu den Fehlern und Halbwahrheiten im Beitrag sage ich nichts. Die Leser sind herzlich zur Fehlersuche aufgerufen. Ein erster Tipp: Orbán wurde noch nie wegen „seines Regierungsstils nach Brüssel zitiert“, sondern erschien stets freiwillig, um Rede und Antwort zu stehen. Und er hat damit Rückgrat bewiesen.

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33 Kommentare zu “Wie aus dem Besuch eines Ministerpräsidenten ein Eklat wird

  1. Weil ich Ihnen den Hinweis auf diese Provinz-Posse gab, spiele ich mal Ihre Rolle, HV, und erkläre der Blog-Gemeinde, was hier alles nicht stimmt. Eigentlich findet sich in jeder Zeile etwas. Ich kommentiere mal munter drauf los:

    – Orbán als Antidemokrat? Einen Hang zur Selbstherrlichkeit kann man ihm nicht absprechen, aber er ist im Widerstand gegen den Kommunismus politisch sozialisiert worden und im Umgang mit der aus seiner Sicht „legitimen“ Opposition, d.h. allen außer den „Postkommunisten“ hält er sich durchaus an die Spielregeln.

    – Über den „autokratischen Nationalisten“ möchte ich nichts weiter sagen. Das ist ein harter Vorwurf. Nicht ganz unverdient, aber trotzdem ziemlich starker Tobak. Auseinandersetzungen etwa mit dem Nationalismus-Vorwurf könnten schnell ins Uferlose gehen.

    – Warum sollte Gloria auch nicht zur Begrüßung Ungarisch reden. Normalerweise gilt das gegenüber einem ausländischen Gast als Zeichen der Höflichkeit.

    – Warum soll man nicht aufstehen, wenn die Nationalhymne eine Landes gespielt wird? Man zeigt einem Volk damit Respekt, nicht der Person Orbán. Sitzen zu bleiben ist doch etwas borniert.

    – Ob man Orbán europaweit ächtet, weiß ich nicht. Ächtung ist in jedem Gall zu viel. Diskutieren soll man mit ihm. Ächten soll man andere, bei denen Hopfen und Malz verloren ist, die Menschenleben auf dem Gewissen haben.

    – Ein Populist ist Orbán auf jeden Fall. Ich kriege Wut bei seinen antieuropäischen Sprüchen. Aber ist das schon Hetze, wenn er vollmundig erklärt, in der Auseinandersetzung mit der (bösen) EU „gesiegt“ zu haben? Ich greife mir da an den Kopf, fühle mich als EU-Freund aber nicht „felheccelt“, um mal ein schönes ungarisches Wort zu gebrauchen.

    – Orbán hat die Mediengesetze nicht allein geändert. Sie sind sicher auch nicht zu Unrecht umstritten. Vielleicht werden auch nicht alle schmutzigen Tricks gegen die Presse wirklich genutzt, die mit diesen Gesetzen möglich wären. Vielleicht liegt das an der starken internationalen Aufmerksamkeit.

    – Der Fall Klubradio ist ein ziemlich komplizierter. In erster Linie wird er vor Gericht ausgetragen. Wenn dieser Medienrat, der mir nicht sympathisch ist, in vorauseilendem Gehorsam handelt, ist das nicht unbedingt Orban persönlich anzulasten. Es zeigt eher, was für traurige Figuren da beim Medienrat beschäftigt sind.

    – Ja, der Justiz, dem Datenschutz und der Nationalbank sollte es an den Kragen gehen. Gut, dass die EU sich da querlegt. Aber auch das jüngste Urteil des VerfG in Ungarn zur „Richterpensionierung“ verdient Beachtung.

    – Das mit der Zwangsarbeit ist eine bodenlose Frechheit und Verleumndung. Ich habe nichts dagegen, wenn Sozialhilfe an Arbeit gekoppelt wird. Das nennen linke Fantasten auch in Deutschland „Zwangsarbeit“. Auf einem anderen Blatt steht, wie Kommunen, Jobbik-Bürgermeister etc. die Arbeitsprogramme umsetzen. Und ob wirklich das Innenministerium für die zentrale Steuerung federführend sein sollte, darf man auch fragen.

    .- Was alles dagegen spricht, dass die Fidesz-Führung antisemitisch ist, habe ich schon an anderer Stelle aufgezählt: Einführung Holocaust-Gedenktag, Gründung Holocaust-Gedenkzentrum, Wallenberg-Gedenkjahr usw. Aber es gibt es viele Dinge, die Zweifel nähren: der Umgang mit Csurka, Nyirö, Wass, Horthy z.B.

    – Hetzjagden gegen Roma gab es wirklich. Eine Mordserie forderte 2008/09 sechs Tote und fünf Schwerverletzte. Aber die mutmaßlichen Täter stehen vor Gericht! Wer würde Deutschland als Ganzes wegen der NSU-Morde so beschimpfen? Gut, bei uns lud auch der Bundespräsident die Hinterbliebenen ein, der Bundestag hielt eine Trauersitzung usw. Ob das nicht auch in Ungarn zu Gunsten der Roma-Opfer möglich gewesen wäre?

    – Man kann schon sagen, dass Orbán nach Brüssel zitiert wurde. Er ist natürlich freiwillig gegangen, hat sich sogar selbst ins Europäische Parlament eingeladen. Aber er hatte auch Grund, er musste sich rechtfertigen und verteidigen. Insofern sind es selbstverschuldete Umstände, die ihn und andere Vertreter seiner Regierung nach Brüssel „zwangen“.

    – Zum Thema „Nationalhymne“ siehe oben: Wer da sitzen blieb, verweigerte seinen Respekt nicht nur Orbán, sondern seinem Land. Und sowas sollte nicht sein.

  2. Je ahnungsloser desto vehementer, insofern vielleicht kein Zufall, das wir uns hier nach der RP erneut mit einem Stück Provinzjournalismus beschäftigen. Ich halte es nicht für sehr relevant.

    Schön, wie nuanciert Ungarnfreund hier ist. Aber an einem Punkt blieb ich hängen. Dass Orban „ganz sicher“ Populist sei. Das kann man ja überall lesen, aber stimmt es?

    Ich ertappte mich dabei, dass ich zwar zu wissen meinte, was „Populismus“ bedeutet, allerdings nur aus meinem fast schon antiken Politikstudium und exemplifiziert an General Boulanger – eigentlich das genaue Gegenteil von Orbán. Jemand, der als Machtfaktor höchstens als Strohfeuer relevant ist, weil er nicht mehr bietet, als einem erregten Volk nach dem Mund zu reden, ohne eigene tragfähige Vision. Sprich: Jobbik, nicht Orbán.

    In meiner Ratlosigkeit schlug ich „Populismus“ bei Wikipedia nach, da waren so viele Definitionen, dass es eigentlich gar keine tatsächliche Definition mehr gab. Ein Gummibegriff, bis hin zu relativ positiven Wertungen durch Politologen als Ausdruck von Demokratie versus abgehobener Elitenherrschaft.

    Populismus schien also als analytischer Begriff wenig präzise, ich schlug daher „Rechtspopulismus“ nach.

    Als ich bei der Stelle anlangte „Rechtspopulisten sehen sich als Sprachrohr einer schweigenden Mehrheit, deren Interessen die etablierten Parteien ignorieren würden“ schien mir, dass das wohl nicht auf Fidesz zutreffen kann, die selbst wohl die etablierteste aller Parteien ist, und nicht die schweigende, sondern die wählende Mehrheit vertritt.

    Ich glaube fast, wenn man Horst Seehofer und Orban vergleicht, wird man mehr Gemeinsamkeiten finden als zwischen diesen beiden und der „Populismus“-Vokabel.

    • Sie haben Recht, Populismus kann man auf vielerlei Weise definieren, positiv und negativ. Positiv betrachtet, ist ein Populist ein echter Demokrat. Ein Politiker, der den Willen des Volkes aufnimmt, verstärkt und umsetzt. Aber Politiker schulden Ihren Wählern auch Verantwortung. Das gehört genauso zur Demokratie, wie Edmund Burke in seiner –zumindest bei Studierenden der Politikwissenschaften– bekannten Rede an die Wähler von Bristol meisterhaft dargelegt hat. D.h., ein Politiker muss dem Volk auch widersprechen können. Er soll es führen, aber nicht verführen. Wer diese Regeln nicht einhält, der ist ein Populist im negativen Sinne.

      Orbáns Populismus würde ich in erster Linie an seiner Haltung zur EU festmachen. Seine Auftritte anlässlich von Nationalfeiertagen bieten entsprechende Beispiele. Letzten 15. März hat er sich das Motto des „Friedensmarsches“ zu eigen gemacht: „Wir werden keine Kolonie sein.“ Für mich ist das negativer Populismus pur. Er hätte seinen Anhängern lieber sagen sollen: Freunde, wenn Ihr heute nach Hause geht, dann denkt noch mal über Euer Motto nach. Wir leben in einer vernetzten Welt. Brüssel ist mitnichten Moskau oder Wien. Sucht Euch lieber einen anderen Leitspruch.

      Oder nehmen wir seine letzten Aussagen: 50% der Banken in Ungarn sollen in ungarische Hände gelegt werden. Wozu eigentlich? Wirtschaften ungarische Hände nach anderen Prinzipien als ausländische? Wollen ungarische Banker nicht auch in erster Linie ihren Gewinn vermehren? Oder: Wir haben in allen Streitfragen mit der EU auf ganzer Linie gesiegt. (Ich zitiere sinngemäß, nicht wörtlich, aus dem Gedächtnis.) Soso. Man muss Brüssel also national „besiegen“. Wieder diese billige Rhetorik vom Freiheitskampf. Außerdem stimmt es nicht: Wenn sich jemand durchgesetzt hat, dann doch wohl eher EU/EZB/IWF und Europarat/Venedig-Kommission – und das ist auch gut so.

      Es gibt ja böse Stimmen, die sagen, Orbáns nationaler Pathos sei Opium fürs Volk. Ihm gehe es eigentlich auch nur darum, die eigenen Kreise zu bedenken: Wirtschaftliche Renationalisierung und dann wieder Privatisierung in „ungarische“ Hände, also in die Hände seiner Freunde. Für diese große Umverteilungsaktion brauche er eine Hintergrunderzählung, die von der historischen Größe des ungarischen Volkes, damit dieses nicht merkt, wie es erneut betrogen wird. Ich schließe mich solchen Deutungen nicht ohne Weiteres an. Aber für bedenkenswert halte ich sie allemal.

      • Lieber Ungarnfreund, nun wird es aber wirr.

        Das eine ist Populismus, und ich würde die Grenze des Begriffs einfach dort ziehen, wo tragfähige Kozepte einsetzen. Tragfähige politische Konzepte sind das Gegenteil von Populismus.

        Das andere (50 Protent der Banken in nationaler Hand) ist das genaue Gegenteil, es ist Strategie, nicht Demagogie. Da kauft man eben MOL und schwächt die Multis und die Internationalen Banken, um die ungarischen zu stärken. Das heißt nicht Populismus, sondern Protektionismus, und es mag schlecht sein, aber auch die USA machen es zunehmend. Ob es etwas fruchtet, oder kontraproduktiv ist, würde ich einfach abwarten.

        Machttechnisch setzen fast alle Poitiker in jeder Demokratie selektiv „negativen Populismus“ ein. Wer das nicht tut, ist ein schlechter weil ineffektiver Politiker. Je gespaltener eine Gesellschaft, und je verunsicherter, desto mehr wird das der Fall sein – auf allen Seiten. Sie meinen doch nicht im Ernst, dass das Nazi-Gezetere sagen wir von Gyurcsany & Co, oder, im Taschentuchformat von Herrn Pfeifer, etwas anderes ist als negativer Populismus.

      • Lieber Herr Kálnoky,

        machen Sie mal einen Test. Fragen Sie mal ein paar reflektierte Leute, ob sie finden, dass die Forderung, 50% der Banken müssten national werden, populistisch ist. Vermutlich werden viele ja sagen. Dann nehmen Sie eine Vergleichsgruppe und fragen die, ob sie finden, dass die Forderung, 50% der Banken müssten national werden, protektionistisch ist. Vermutlich werden wieder viele ja sagen. Es kommt vielleicht gar nicht so sehr darauf an, welches Adjektiv Sie in Ihrer Frage vorgeben. Sofern Ihre Probanden wirklich ein bisschen reflektiert sind, werden sie vermutlich jedem Adjektiv zustimmen, dass Ablehnung signalisiert. Sie könnten auch „unseriös“ nehmen oder was auch immer. Die Reflektierten werden mehrheitlich zustimmen. Wollen Sie dann anfangen und denen erklären, dass Orbán das mit den Banken sehr wohl ernst (seriös) meine, „unseriös“ also nicht die richtige Vokabel ist? Semantik hat ihre Tücken. Aber Ihr Wörtchen „wirr“ weise ich in jedem Fall zurück. Und ich bleibe auch dabei: Orbán ist ein Populist wie er im Buche steht, im guten wie im schlechten Sinne.

  3. Auch der lokale CSU Chef blieb sitzen während die ung. Hymne gespielt wurde und begründete dies damit, er sei Deutscher.

  4. Ich halte Aktionen wie das Sitzenbleiben während eine Hymne gespielt wird für lächerlich bzw. peinlich. Man muss nicht V. Orbán mögen, man kann ihn gerne und oft kritisieren, wenn er aber sein Land vertritt, dann ist es ungehörig während einer Hymne nicht aufzustehen.
    Ich erinnere mich auch an eine peinliche Szene im Wiener Austria Center 2006. Die ungarische und die österreichische Regierung veranstalteten einen gemeinsame Gedenkkundgebung zur Erinnerung an die österreichische Hilfe 50 Jahre zuvor, als zehntausende Flüchtlinge aus Ungarn kamen nach der Niederschlagung der Revolution kamen. Als dann ein ungarischer Diplomat eine Rede von Gyurcsány vorlesen sollte, gingen ein paar Dutzend Ungarn mit lauten ungarischen Flüchen aus dem Saal. Der dort anwesende NZZ Korrespondent hat darüber auch geschrieben.

  5. Der ganze Artikel ist das miserable Produkt eines gehirngewaschenen 68-er Pseudorevoluzzers. Wetten, dass er zu Hause ein Che-Guevara-Bild hat?

  6. Die Mittelbayerische ist auch nicht besser:

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10015&pk=808112&p=1

    „In der seit 2012 gültigen neuen Verfassung sind als Prinzipien der Bezug auf Gott und die ungarische Krone sowie die Begriffe Vaterland, Christentum, Familie, Treue, Glaube, Liebe und Nationalstolz verankert. International wird Orbán heftig kritisiert, wegen der Beschneidung von politischer Mitbestimmung, Medien und Justiz und wegen Maßnahmen gegen Alleinerziehende, Homosexuelle und Arbeitslose.“

    Was ist das für ein Satz: „als Prinzip der Bezug auf Gott“??? Es ist ein Bezug vorhanden, was aber ist damit gemeint, dass es ein „Prinzip“ sei?

    Maßnahmen gegen Alleinerziehende, Homosexuelle und Arbeitslose? Das dritte ist wohl die sog. „Zwangsarbeit“, aber welche Maßnahmen wurden denn gegen Homosexuelle und Alleinerziehende ergriffen?

    Diese Provinzjournalisten haben doch den letzten Funken Verstand verloren…

    • Als gute 68er glauben sie alles ihren ungarischen Genossen, und merken dabei nicht, dass sie trotz alles Geschwätzes über den Abbau der Autorität geradezu autoritätshörig sind.

    • Unter Kollegen haben wir mal ausgetestet – im Mazedonienkrieg – wie leicht es wäre, ein Gerücht als „Fakt“ in die Welt der Medien zu setzen, einfach indem man es begierigen Kollegen unter dem Siegel der Vertraulichkeit zuflüstert. Ich bin sicher, wenn wir das mit der „Info“ versuchten, in Ungarn werde demnächst die Zwangsehe für Alleinerziehende eingeführt, es hätte gute Erfolgschancen.

    • „Diese Provinzjournalisten haben doch den letzten Funken Verstand verloren…“

      Einspruch!

      Die Provinzjournalisten haben höchstens die Kommentare des „Journalisten“ Karl Pfeifer aus Wien und seines „Ungarnfreundes“ verinnerlicht. Sie unterscheiden sich von Ungarfreund vielleicht nur in dem einem Punkt: Sie unternehmen nicht einmal den Versuch, sich die Entscheidungung des ungarischen Verfassungsgerichts von Google übersetzen zu lassen.

      Ihrem Urteil liegen antiungarische Lügengeschichten à la Karl Pfeifer und der Respekt vor dem Konfirmandenwissen der Ungarnfreunde zugrunde.

      Die Provinzjournalisten ziehen Ihr Wissen z.B. aus solchen Texten:

      „Die Rehabilitierung des Faschismus wird in Ungarn mittlerweile nicht nur von Rechtsextremen, sondern auch von der Regierung betrieben.

      von Karl Pfeifer

      Der ungarischen Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán ist es in den vergangenen zwei Jahren gelungen, sich in Europa weitgehend zu isolieren. Nicht zuletzt wegen der schrillen nationalistischen Rhetorik, die sich gegen die EU und den IWF richtet, und dem Versuch, ihre Macht rücksichtslos mit allen Mitteln zu festigen. Mit dem Argument, jede Kritik an ihr würde der rechtsextremen Partei Jobbik in die Hände spielen, versucht die Regierung, Oppositionelle mundtot zu machen, und schreckt auch vor Verleumdungskampagnen nicht zurück.“

      Die Provinzjournalisten sind einem Wiener „Jorunalisten“ auf den Leim gegangen.

      Zitat Karl Pfeifer:

      „Nach zwei Jahren Amtszeit hat die Regierung der Fidesz jegliches Schamgefühl verloren und verwirklicht die kulturpolitischen Forderungen von Jobbik. So werden in Ungarn wieder Horthy-Statuen und Gedenktafeln aufgestellt“, klappert Pfeifer in der Jungle World.

      Provinzjounalisten lassen sich von Rabenvögeln weissagen und fabulieren, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

      Rabenvögel sind Aasfresser, die ihren Schnabel gern an Ungarn wetzen. Manche Aasfresser verbeißen sich in Ungarn. Das sind die Verbissenen.

      Von Herrn Pfeifer wissen wir, die Prothesen der Verbissenen in die unterste Schublade gehören.

      Das wissen die Provinzjournalisten aber noch nicht.

      Werden sie noch rechtzeitig erfahren. Da bin ich mir ganz sicher.

      • „Von Herrn Pfeifer wissen wir, die Prothesen der Verbissenen in die unterste Schublade gehören. “

        Wen es stören sollte, dass in obigem Satz die Konjunktion „…“ fehlt, der möge sich damit trösten: Prothesen von ganz verbissenen Aasfressern haben Lücken. Ich kenne einen Aasfresser, dere beißt bei mir auf Granit. Raten Sie mal, Herr Pfeifer, an wen ich gerade gedacht habe!

      • @HV
        Gründervater der Mittelbayerischen Zeitung war Karl Friedrich Esser (1880-1961). In Bayern zählt er zu der seltenen Spezies prominenter Sozialdemokrat. Die Zeitung ist heute im Familienbesitz der Gründerenkel Peter und Thomas Esser. Herausgeber ist Peter Esser.
        Die Mittelbayerische Zeitung pfeift seit 2010 antiungarische Töne, was aber nicht an Ungarn liegt. Seit 1996 hat Regensburg den CSU Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Seither prosperiert die Stadt, was den Roten ein Dorn im Auge ist. (Weil Sozis sich niemals dem Allgemeinwohl, sondern immer nur ihrem Wahn, etwas Besseres sein zu wollen, verpflichtet fühlten.) Unter Schaidínger schloß Regensburg eine Städtepartnerschaft mit dem Stadtbezirk Budavár der ungarischen Hauptstadt. Bürgermeister von Budavár ist Dr. Nagy Gábor Tamás http://www2.budavar.hu/index.php?menu=101

        So einfach ist das. Die Mittelbayerische instrumentalisiert Ungarn im Kampf gegen Schaidinger.

        So läuft das in der Provinz ab.

        Übrigens habe ich noch kein Wort über den Einfluss der Jüdischen Gemeinde in Regensburg verloren. Muß ich auch nicht. Vielleicht kann uns ja Herr Karl Pfeifer aus Wien noch mehr erzählen. Ich würde es als Geste seinerseits sehr begrüßen.

        (Was Herr Pfeifer möglicherweise nicht weiß. Wien bekam am 18. Oktober 1221 das Stapelrecht von Leopold VI. verliehen. Seitdem fühlten sich von Wien vor allem politische Hochstapler angezogen. wie dunnemals Adolf Hitler


        Nennen Sie Regensburg Provinz. Provinz hat Charme. Und Regensburg ist die schönste Stadt Deutschlands.

      • Mei, Herr Herche, Sie lieben’s wirklich persönlich. Ich senke mal wieder den nicht mehr vorhandenen Daumen unter Ihrem Beitrag und mache Sie ganz dezent darauf aufmerksam, wie arrogant Sie rüberkommen. Konfirmandenwissen! Was Sie propagieren, ist sowas wie ein geschlossener Expertendiskurs. Wer nicht fließend Ungarisch spricht und jahrzehntelang in Ungarn gelebt hat, darf nicht mitreden. Ganz schön demokratiefeindlich sind Sie!

      • @Ungarnfreund

        Tut mir wirklich leid für Sie. Offensichtlich sind Sie nicht in der Lage, von selbst darauf zu kommen.

        Ich will das hier mal festhalten:

        In Ungarn leben Ungarn und Nichtungarn. Ungarn sprechen ungarisch. Vermutlich deshalb liegt das ungarische Gesetzteswerk auch in der ungarischen Sprache vor.

        Könnten wir uns deshalb vielleicht auf diese These einigen:

        Eine Voraussetzung für die Beschäftigung der Nichtungarn mit der ungarischen Jurisprudenz sollte ausreichende Sprachkenntnis sein.

        Warum?

        Ich erkläre es Ihnen an einem Beispiel.

        Mein Vater war Deutscher. Auch seine Muttersprache war Deutsch. In der Schule hatte er dazu noch die alten Sprachen gelernt, konnte Englisch und konnte als Theologe sogar mit dem lieben Gott sprechen. Google brauchte er dafür nicht. Es war für ihn klar, dass der liebe Gott deutsch kann und Vulgärlatein. Google konnte der liebe Gott damals noch nicht.

        Einmal hat mich mein Vater in Ungarn besucht. Ich wohnte damals in Szeged in der Zsitva sor in einem Plattenbau.
        Mein Vater wollte mehr von Ungarn sehen als Platte. Er sagte, ich solle ihm Scheged zeigen. Dazu musste man raus aus der Platte und rein in die Stadt. Das ging mit dem Bus oder dem Trolleybus. Die Haltestellen waren gleich um die Ecke. Es verstand sich für meinen Vater wie von selbst, dass er für eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Fahrscheine löst. Er war unter Hitler zu Redlichkeit und Selbständigkeit erzogen worden und hatte als ev. Pfarrer hohe moralische Ansprüche. So ging er an der Haltestelle im Stechschritt zu dem Häuschen, in dem tagaus tagein eine Fahrscheinverkäuferin vor sich hin dämmerte. Mein Vater weckte sie mit der Aufforderung: Bitte vier Fahrscheine. Erschrocken klang es aus dem Häuschen : „tessék?“. Mein deutscher Vater erwiderte prononciert: „Vier Fahr-schei-ne bi-tte!“. Die Ungarin fragend: „Milyen jegyet kér?“ Mein Vater daraufhin noch prononcierter: “ Viiiieeehhhrrrr Faaahr-scheih-ne biiiiiii-tte!“ und schob einen Geldschein durch die kleine Öffnung der Fensterscheibe. Er bekam vier Fahrscheine und das Wechselgeld und steuerte in Richtung Trolleybus. Ich folgte ihm brav. Wir stiegen ein. Er entwertete zwei Fahrscheine und setzte sich, sichtlich mit sich selbst und dem lieben Gott zufrieden, auf eine Sitzbank. Ich setze mich neben ihn und sagte: „Wir fahren jetzt schwarz.“ „Wieso“, fragte er zurück, „ich habe doch zwei Fahrscheine gelocht“. „Ja“, sagte ich zu ihm, „aber die sind nicht für den Trolleybus. Die gelten nur für den Bus“. Da wurde mein Vater richtig böse auf die Ungarn. Er sagte: „Warum hat mir die Frau denn die falschen Fahrscheine angedreht?“. Ich lächelte ihn hochmütig an: „Sie hat dich doch gefragt, was für Fahrscheine du haben möchtest. Warum hast Du nicht einfach Fahrscheine für den Trolleybus verlangt. Du hättest ihr das doch sagen können!“. Da sagte mein Vater: „Aber ich kann doch nicht Ungarisch!“. Ja, sagte ich zu ihm, „Deshalb fährst du heute eben schwarz. Und wenn Dich die Ungarn erwischen, musst Du auch noch zahlen! Ich habe übrigens ein ‚havi bérlet‘.“ Er hat mich nicht verstanden.

        Jedenfalls war an dieser Stelle der Diskurs mit meinem Vater für immer beendet. Er kam nie wieder nach Ungarn.

        Beim Abschied in Ferihegy hatte er mir noch ein letztes Mall tief in die Augen geschaut und gesagt: „Mein Junge“, sagte er, „vergiß niemals, dass du Deutscher bist!“

        Lieber Ungarnfreund, daran halte ich mich bis heute. Es ist sozusagen das Vermächtnis meines deutschen Vaters.

        Toll auch, dass es Google gibt. Denn Google gibt ihm Recht.
        Auf Google schlägt die „Deutsche Arroganz“ mit 6.450 Ergebnissen eindeutig die „Deutsche Ignoranz“. Die kommt nämlich nur auf 2.010 Ergebnisse.
        Ungarnfreund, Sie gehören mit ihrer Ignoranz leider einer Minderheit an.

        http://www.google.de/search?q=%22deutsche+Arroganz%22&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

        http://www.google.de/search?q=%22deutsche+Ignoranz%22&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

        Toll! Denn es gibt Google. Und Google weiß auch Demokratie!

        Googlen Sie und apperzipieren Sie das bayerische Demokratieverständnis!

        „Wir in Bayern sind doch eine Demokratie, wo kein Mensch gezwungen wird, eine Minderheit zu werden, jeder hat das Recht, sich zur Mehrheit zu bekennen und sich anständig zu benehmen, und wenn er das tut, dann braucht er kein schlechtes Gewissen zu haben“ (Gerhard Polt)

    • Man muss der Mittelbayerischen im Vergleich zu Regenburg Digital zu Gute halten, dass sie einigermaßen sachlich bleibt. Der Artikel bringt MdL Wilds Wahrnehmung als „Eklat“, aber auch Fürstin Glorias „Gegenstimme“, ohne sich auf eine Seite zu schlagen. An der Formulierung „als Prinzipien“ müssen wir uns nicht aufhalten. Das soll wahrscheinlich bedeuten, dass bestimmte Dinge in der Präambel (Nationales Bekenntnis) stehen und die sollen nun mal als Leitlinien für die Verfassungsinterpretation gelten.

      Der vorletzte Satz, „International wird Orbán heftig kritisiert…“, ist vielleicht das Ergebnis einer fixen Internetrecherche. Bei Lichte betrachtet, macht sich die Zeitung die Kritik aber nicht zu eigen. Der Verfasser zählt nur auf, was er wahrscheinlich im Netz so an Kritikpunkten gefunden hat. Was die Maßnahmen gegen Alleinerziehende und Homosexuelle konkret sein sollen, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht hat sich irgend jemand irgendwo über die Privilegierung von Zwei-Eltern-Familien und heterosexuellen Beziehungen in der Verfassung beschwert. Wäre ja legitim, zumindest wenn man liberal denkt.

      • Lieber Ungarnfreund,

        „Vielleicht hat sich irgend jemand irgendwo über die Privilegierung von Zwei-Eltern-Familien und heterosexuellen Beziehungen in der Verfassung beschwert.“

        Na und? Ist das ein Grund, Maßnahmen zu erfinden, die es gar nicht gibt? Warum dieser fast krampfhafte Versuch, in jeder blödoiden Aussage diesen ominösen wahren Kern zu finden? Wäre es nicht entkrampfend, mal zu sagen „Was für ein Scheißdreck!“?

        Vielleicht meldet sich M. Marsovszky ja zu Wort. Sie hatte einst bekannt, ihre Identitäten zu wechseln, gerade sei sie „Jüdin, Homosexuelle und Zigeunerin (sic!)“ („most éppen zsidó, buzi és cigány vagyok“). Vielleicht erklärt Sie uns ja als Betroffene, mit welchen Maßnahmen sie ganz persönlich konfrontiert ist. 🙂 Wobei, auch das wird mit Vorsicht zu genießen sein: Immerhin hatte M.M. ja schon wahrheitswidrig behauptet, sie werden von führenden Regierungsmitgliedern verbal angegriffen. ABer gewiss hatte auch diese Aussage einen wahren Kern. Wenn man nur lang genug herumrührt und phantasievoll auslegt.

  7. Peter Herche,
    alles was ich schrieb und was Ihnen derart mißfällt kann ich mit Fakten belegen und pflege es auch zu tun. Geben Sie doch die URL meiner Artikel an, damit die Leser den Kontext auch kennenlernen.

    • Herr Pfeifer,
      wieviel Horthy-Denkmäler wurden in Ungarn unter dem Diktator Gyözö Orbán errichtet?

      Nennen Sie die Zahl! Sie können doch noch bis DREI zahlen! Nennen Sie die Zahl!

      Eins, zwei drei!

      Meine Enkeltochter Míra (Miriam) kann schon bis 100 zählen, in beiden Sprachen, in Ungarisch und in Deutsch. Sie ist gerade drei Jahre alt.

      Wieviel Horthy-Denkmäler wurden unter dem Diktator Gyözö Orbán in Ungarn errichtet?

      Lassen Sie die Hose runter!

  8. Peter Herche hat seinen Diskussionsstil von den Stalinisten übernommen. Dieser Stil besteht darin, etwas aus dem Zusammenhang zu reißen, dann dem Klassenfeind etwas in den Mund zu legen, was dieser nicht gesagt hat, um dann diesen in der Luft zu zerreißen. Dabei sind alle Mittel Recht.
    Mich kümmert das überhaupt nicht, denn hier können die Leser, die nicht Ungarisch können, in deutscher Sprache sehen, wie sich gewisse Propagandisten der jetzigen ungarischen Regierung mit „Feinden Ungarns“ auseinandersetzen. Dabei werden Kritiker, wie ich es bin, als Feinde Ungarns angegriffen, denn wer die Regierung Ungarns kritisiert, der kann nur ein Feind des Landes sein.
    Das ist der Stil, den Leute wie P.H. anwenden nicht nur bei mir, der ich ja wirklich keine bekannte Person bin, sondern auch bei Agnes Heller, der man vorwarf Millionen „verforscht“ zu haben. Mich kann das nicht erschüttern, zumal ich ziemlich oft von fidesznahen und jobbik Schmierern angegriffen wurde und werde.

    Ich habe P.H. gebeten, die URL anzugeben, wenn er mich schon zitiert.
    Da er dies nicht getan hat und es darauf abgesehen hat, ad personam zu diskutieren, macht für mich die weitere Diskussion mit ihm keinen Sinn.

    Nüchterne Leser werden durch P.H. darüber aufklärt, wie die ungarische Regierungspropaganda in Ungarn zum Teil durchgeführt wird und wie man mit Andersdenkenden umgeht.

    • Herr Pfeifer hat mich um die „uniform resource locator“ gebeten.
      Ich habe deshalb mal bei Google die Suchworte „Karl Pfeifer“ und „Ungarn“ eingegeben.
      Google liefert 14500 „URL“
      Wer sich dafür nicht zu schade ist, möge selbst im vollen Wortlaut lesen, was Karl Pfeifer so über Ungarn schreibt.

      Dieses Zitat von Karl Pfeifer:

      „Nach zwei Jahren Amtszeit hat die Regierung der Fidesz jegliches Schamgefühl verloren und verwirklicht die kulturpolitischen Forderungen von Jobbik. So werden in Ungarn wieder Horthy-Statuen und Gedenktafeln aufgestellt.“

      findet sich hier. http://jungle-world.com/artikel/2012/24/45630.html

      Karl Pfeifer stellt die blumige Behauptung auf, dass die „Regierung der Fidesz“ jegliches Schamgefühl verloren hätte und erklärt dazu, dass in Ungarn „wieder Horthy-Statuen und Gedenktafeln aufgestellt“ würden.

      Richtig ist, dass in Orbáns zweiter Amtszeit ganze zwei Horthy-Statuen in Ungarn errichtet worden sind.

      Aber es sieht gut aus für Herrn Pfeifer.

      Ein 1992 in Ungarn (?) gegründeter Krieger-Orden sammelt Spenden für die Errichtung eines weiteren Horthy-Denkmals in Ungarn.

      http://www.vitezirend.com/index.php?option=com_content&view=article&id=175&Itemid=132

      Unterstützt wird das Projekt von Vitéz Ottó Koós aus Gödöllő. Hier ein Interview mit dem Kriegsveteranen.

      http://www.emlekpontok.hu/hu/vetito/tizenket-ev-orosz-fogsagban

      Als Zeitdokument ist die Lebensgeschichte des Vitéz Ottó Koós aus Gödöllő nicht weniger repräsentativ als die des Karl Pfeifers.

      Apropos Gruftis, nachdem Herr Karl Pfeifer erklärt hat, ich hätte ihn als Regierungssprecher überflügelt, erlaube ich mir, auch noch diese Grufti-URL zu „verzapfen“:

      So langweilig, wie geschmacklos, das Ende des Universums.

    • Lieber Herr Pfeifer,
      Josef Stalin starb 1953. Ich wurde 1955 geboren. Glauben Sie an Seelenwanderung?
      Meine Mutter hat mich am 20. April entbunden. An dem Tag war doch was …

      Könnte es nicht sein …?

      Fragen Sie doch mal Ihren Psychiater nach Führers Geburtstag. Ich meine, man kann ja nicht wissen, wo Sie jetzt schon auf die Stalinisten zurückgreifen, um mir nicht schon wieder Antisemitismus anhängen zu müssen.

      Oder gehöre ich letztendlich nur der Minorität der Motherfucker an? Wo ich in meinem kurzen Leben schon Nazi, Stasi, schwul, Emanze, Stalinist und Jude war.

      Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens, sagte die Jungfrau und zog das Schwert.

      Mein Bruder Martin sagt immer: „Der Peter aus Ungarn…“ Wo ich doch katholisch bin und er nur ein Evangele.

      Könnten Sie nicht einmal was Gutes über mich schreiben? Muss auch diesmal nicht die Wahrheit sein.

      Vergelt’s Gott!

      • Schade HV, dass sie die lustigen Daumen abgeschafft haben!

        PH hat mal wieder viele Daumen-nach-unten verdient.
        Eine sachliche Antwort auf dieses sinnlose Gelabere erübrigt sich von selbst.

        HV, sie wollen, dass die Westmedien niveauvoll über Ungarn berichten.
        Jeder der zur Zeit in diesen Blog hineinschaut, wundert sich, wenn er neben den gehaltvollen Beiträgen von Ungarnfreund, Christian Boulanger, Boris Kálnoky und Anderen, die endlosen unsachlichen und geschmacklosen Selbstgespräche eines PH hier lesen muss.

        HV, warum äußern sie sich nicht zum Schreibstil von PH?
        Ihrer Bitte, dass er zur Sachdiskussion zurückkehren soll, kommt er nicht nach! Hat er Narrenfreiheit?

        So wie er sich äußert, dient er nur als Beleg für die unsägliche persönliche Diskussionskultur, die in dem Anderen nicht den Gesprächspartner sieht, sondern den Gegner, besser den Feind, der durch abwertende und unqualifizierte Bemerkungen lächerlich gemacht werden soll. Ignac Unger war eine Zumutung für Leser, die sich an einen sachlich geführten Gedankenaustausch beteiligen wollen – Peter Herche ist es ebenfalls!

        HV, sie weisen mit Recht auf die vielen Fehler und Unstimmigkeiten hin, die deutschsprachigen Journalisten unterlaufen. Wenn sie aber eine solche Diskussionskultur in ihrem Blog zulassen, können sie ihr Anliegen nicht glaubhaft machen! Dann müssen sie sich an dem von ihnen so oft angesprochen „doppelten Standard“ messen lassen!

      • Ich verstehe den Ansatz vom „doppelten Standard“ nicht ganz. Wollen Sie mich für das Geschreibsel des Peter Herche in Sippenhaft nehmen?
        Messen Sie mich an meinen Beiträgen. Nicht an Peter Herche, Wolf, terrier, Ignac Unger, Netztor und anderen.

      • Szarvasi kritisiert zu Recht meinen Schreibstil.

        Ich gebe hier mal zum Vergleich das URL zu einem stilistisch wertvollen und inhaltlich sachlich gehaltenen Artikel aus dem Nordkurier:

        „NPD feiert rund um Schweinestall“

        http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/lokales/pasewalk/npd-feiert-rund-um-schweinestall-1.443024

        Auch der Deutschlandfunk hat heute Morgen schon über den Protest gegen das Nazi-Fest im Schweinestall berichtet.

        Ob sich die Schweine sich schon beim Deutschen Presserat über den Deutschlandfunk beschwert haben, weiß ich nicht. Ich kann mich aber gut in jedes Schwein hineinversetzen, das sein Revier verteidigen muss.

        Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar, warum HV mein Geschreibsel in dem Blog von Herrn Pfeifer, Ungarnfreund und szarvasi zulässt.

        Ich schlage als Lösung vor, szarvasi und die anderen beschweren sich erst mal beim Deutschen Presserat. Und dann sehen wir weiter. Für Herrn Pfeifer habe ich das URL angegeben.

        http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html

  9. ….“Gesprächspartner sieht, sondern den Gegner, besser den Feind, der durch abwertende und unqualifizierte Bemerkungen lächerlich gemacht werden soll. ..“
    Also :„Was der Meister darf, darf der Lehrling noch lange nicht.“ ??

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