Neue Serie: „Brüller des Tages“

Ich beginne eine neue Reihe von Beiträgen, die unregelmäßig erscheinen wird. Bei „Brüller des Tages“ sollen Aussagen von Politikern, Journalisten und Bloggern zum Thema Ungarn gezeigt werden, die mal besonders gelungen, mal besonders missglückt sein können. Die Bewertung, was zutrifft, bleibt den Lesern vorbehalten.

Wir beginnen mit einer Aussage von Gregor Mayer, dpa-Korrespondent für Ungarn. Gefunden auf der öffentlich zugänglichen Facebook-Seite zum Buch „Aufmarsch – die rechte Gefahr aus Osteuropa“:

Vielleicht ließe sich ja der russische Bariton Jewgeni Nikitin mit seinen mehr oder weniger überstochenen, merkwürdigen Tattoos an die Ungarische Staatsoper holen …. http://www.sueddeutsche.de/bayern/eklat-um-nazi-tattoo-bei-wagner-festspielen-hautverdaechtig-1.1419235

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10 Kommentare zu “Neue Serie: „Brüller des Tages“

  1. Ah, hier soll es also wieder Mayer-Mobbing geben? Kann ich nicht so richtig mitmachen 🙂 Immerhin könnte Nikitin gelegentlich (in einer Pause vielleicht?) bei Donner einige Schritte über die Andrássi hinweg im Új Színház guten Tag sagen. Und dass er seinen Vielleicht-Buddy Csurka nicht mehr treffen kann – na ja, da war halt der Tod schneller. Also die Atmo im die Oper herum passt. Gut beobachtet, Gregor!

    • In der Tat ein lesenswertes Interview. In einem Punkt kann ich Frau Helle allerdings nicht einmal ansatzweise zustimmen. Sie sagt:

      „Während es in einem der beiden Lager (dem linksliberalen; Anm.) durchaus die Bereitschaft gibt, die Gegenseite zu verstehen, ist das andere Lager feindselig. So kommt es immer wieder vor, dass Personen, die nicht in das Schema (des rechten Lagers; Anm.) passen, als „Heimatverräter“ gebrandmarkt werden. Das Schlimme dabei ist, dass diese Menschen in ihrer Verblendung auch tatsächlich daran glauben.“

      Das ist typisches linkes bzw. linksliberales Mantra. Der aufgeklärte, vernünftige Linke und der dumme, verblendete Rechte. Dummes Geschwätz ist das. Ich denke, beide Lager geben sich in Sachen Unversöhnlichkeit nicht viel. Sehen Sie sich nur sich selbst an, Herr Pfeifer! Haben Sie ein gutes Wort für die „Rechten“ übrig, ganz egal, was sie tun? Nö. Sie schäumen vor Wut, Sie führen einen Kampf. Genau das, was Sie den anderen vorwerfen. Und auch Heller, Radnóti, Bauer und andere sind wenig versöhnlich. Sie haben vielleicht mehr Substanz als Sie – Sie geben nämlich immer nur das, was andere sagen, wieder – aber ich sehe nichts wirklich Vereinendes. Der einzige Unterschied zwischen den linken und rechten Scharfmachern: Radnóti und Ungváry drücken sich gewählter aus als ein Zsolt Bayer. Der Hass ist der selbe.

      Was ich sehe, ist folgendes Problem: Viele Linksliberale meinen, sie könnten bestimmen, was „gute Rechte“ bzw. Konservative sind. Das ist anmaßend. Und so wird das ewige Hin und Her auch nicht klappen. Vielmehr sollten Sie und Ihre Kampfgenossen mal versuchen, mit der existierenden Rechten klar zu kommen. Vielleicht wäre dann die Kritik auch dosierter, zielsicherer und nicht immerzu argumentatives Napalm.

      Fazit: Neben den Rechten müssten auch die Linken und auch die Liberalen mal überdenken, wie sie ausgrenzen. Der Ansatz von Dalos ist nicht so übel. Von dem sind Sie alle aber meilenweit entfernt!

      • “Während es in einem der beiden Lager (dem linksliberalen; Anm.) durchaus die Bereitschaft gibt, die Gegenseite zu verstehen, ist das andere Lager feindselig.“

        Tibor Szanyi von den „Sozialisten“ hat im ATV eindrucksvoll bewielsen, dass diese Aussage von Ágnes Heller mit der Wirklichkeit nicht zu tun hat. Szanyis Ausführungen über Orbán und die Regierung empfand ich als einen hasserfüllten Amoklauf.
        http://atv.hu/belfold/20120807_szanyi_tibor

      • *Dies ist kein Sport-Blog*
        aber aus Sport lässt sich ja wunderschön politisches Kapital schlagen und wen es dann noch ein Sportler wagt die „Frechheit“ zu besitzen sich zu seinem Land zu bekennen..das geht ja schon mal überhaupt nicht und da muss man wohl mal ganz schnell „rá ömleni a mocsok“
        http://mandiner.hu/cikk/20120803_balogh_gabor_gyurta_dani_bune

        Das dieser Beitrag jetzt bei „Brüller des Tages“ gelandet ist, liegt wohl an den vorherigen Beiträgen und auch daran, dass man langsam nur noch „brüllen“ möchte.

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