SZ zum Fall des Jobbik-Politikers Csanád Szegedi

Die Süddeutsche Zeitung greift die Causa Csanád Szegedi auf.

Der EU-Abgeordnete der rechtsextremen Partei Jobbik („Bewegung für ein besseres/rechteres Ungarn“) war in den vergangenen Jahren vielfach durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen. Nun wurde bekannt, dass Szegedis Großeltern mütterlicherseits selbst Juden waren, nach halachischem Recht (der Glaube wird von der Mutter auf die Kinder übertragen) ist Szegedi somit ebenfalls Jude. Szegedi bekannte sich jedoch nicht zu seiner Herkunft, sondern versuchte, ein Parteimitglied zu bestechen, um das Durchsickern dieser Nachricht zu verhindern.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/rechtsextreme-jobbik-partei-in-ungarn-antisemit-entdeckt-seine-juedischen-wurzeln-1.1441842

Szegedi ist mittlerweile aus der Partei ausgetreten.