Freundschaftsspiel Ungarn-Israel: Antisemitische Ausfälle ungarischer Fans

Die österreichische Wochenzeitung Kurier berichtet über einen Vorfall während eines Freundschafts-Fußballspiels zwischen den Nationalmannschaften Ungarns und Israels in Budapest. Die israelische Hymne wurde von einer Gruppe ungarischer rechtsradikaler Fans mit lauten „Buh“-Rufen begleitet. Ferner wurden Beleidigungen wie „dreckige Juden“ und „der Zug fährt ab“ (eine Anspielung auf die Deportation hunderttausender ungarischer Juden während des 2. Weltkrieges) ausgestoßen.

http://kurier.at/sport/fussball/4508864-antisemitische-ausfaelle-bei-testmatch.php

Auch die israelische Presse berichtete über den Vorfall und vermisste eine Entschuldigung der ungarischen Behörden für den hässlichen Vorfall. Der Leiter des Simon Wiesenthal Centers, der „Nazijäger“ Efraim Zuroff, beklagte den wachsenden Antisemitismus in Ungarn.

Erik Bánki, Fidesz-Parlamentsabgeordneter und Mitglied des Präsidiums des ungarischen Fußballverbands (MLSZ), hat das Verhalten der Rechtsradikalen verurteilt. Bánki: „So ein Verhalten ist nicht nur im Fußballstadion, sondern überall inakzeptabel.“ Der Abgeordnete ist der Auffassung, dass der Vorfall auf der am kommenden Mittwoch stattfindenden Sitzung des MLSZ-Präsidiums thematisiert werden wird.

http://hvg.hu/sport/20120818_Zsidozas_a_magyarizraeli_meccsen_az_MLSZ_

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