Standard: Beitrag zu Taschenverträgen

Die österreichische Tageszeitung Standard veröffentlicht einen Beitrag zweier Anwälte zum Thema „Taschenverträge“, also zur systematischen Umgehung ungarischer Grundverkehrsgesetze durch ausländische Erwerber. Die Verfasser kommen zum Schluss, dass die Handlungen Ungarns, die der Bekämpfung der Taschenverträge gelten, verständlich sind. Zudem verweisen sie darauf, dass die ungarischen Regelungen genau dem Land nachempfunden sind, aus dem die größte Kritik stammt: Österreich.

http://derstandard.at/1345166135384/Kampf-gegen-Taschenvertraege-in-der-Puszta

 

Mehrheit an der Népszabadság steht zum Verkauf

Wie die TAZ berichtet, will der Schweizer Ringier-Verlag seine Anteile an der führenden ungarischen Tageszeitung Népszabadság verkaufen. Mögliche Käufer des Blattes: Regierungsnahe Magnaten oder die Ungarische Sozialistische Partei.

http://www.taz.de/Ungarische-Zeitung-Npszabadsg/!100980/

Ágnes Heller stellt „Kabinett des demokratischen Neubeginns“ vor

Die ungarische Philosophin Ágnes Heller, erklärte Gegnerin der Regierung Viktor Orbán, hat ihre Vorstellungen einer „Regierung des demokratischen Neubeginns“ publik gemacht. Die Mitglieder:

Ministerpräsident: Péter Róna (Jurist, Volkswirt und gern gesehener Gast beim oppositionsnahen Fernsehsender ATV)

Außenminister: Szablocs Kerék-Bárczy (Politiker, Volkswirt, Geschäftsführer des Institits „Freiheit und Reform)

Innenministerin: Ágnes Vadai (Abgeordnete, Demokratikische Koalition)

Ministerin für Selbstverwaltung: Éva Tétényi (Bauingenieurin, Bürgermeisterin der Stadt Esztergom)

Justizminister: Péter Hack (Jurist, Universitätsprofessor)

Finanzminister: Péter Oszkó (Volkswirt, Finanzminister der Bajnai-Regierung)

Bildungsministerin Ágnes Kunhalmi (Bildungspolitikerin der MSZP)

Gesundheitsminister: Imre Somodi (Volkswirt, Gesundheitsmanager)

Kultusminister: Zoltán Rockenbauer (Kunsthistoriker, Fidesz-Politiker)

Umweltminister: Gergely Karácsony (Parlamentsabgeordneter der LMP, Politologe, Hochschuldozent)

Verteidungsminister: Péter Kónya (Co-Vorsitzender der Szolidaritás)

Agrarminister: Lajos Bokros (Volkswirt, EU-Abgeordneter, Finanzminister der Regierung Horn)

Sozialminister: József Sáling (Mitglied des Präsidiums der MSZOSZ)