FAZ: Löwenstein zur Wählerregistrierung

Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über das Thema Wählerregistrierung:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ungarn-orban-will-waehler-registrierung-einfuehren-11897402.html

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8 Kommentare zu “FAZ: Löwenstein zur Wählerregistrierung

  1. Guter Artikel. Seine Annahme, die linken (ist LMP eine linke Partei? und DK?) Parteien könnten gemeinsam vorgehen, ist meiner Meinung nach eine gewagte Hypothese. Nicht alles was theoretisch möglich ist, ist auch wahrscheinlich.

  2. Ich finde die Argumentation ziemlich daneben: wenn eine Partei 20% Zustimmung in der ganzen Bevölkerung hat, aber 50% der Bevölkerung nicht wählt, dann hat diese Partei am Ende 40% der Stimmen. Das ist Grundschulen Mathe hat mit der Registrierung weinig zu tun (ich meine woher soll der P Capital wissen, dass die Protestwähler sich in der letzten Minute entscheiden?)

    Dagegen es gibt in diesem System ein riesen Problem, und ich denke alle Demokraten der Welt sollten sich darauf konzentrieren: Das Verzicht auf das Stichwahl. So kann es vorkommen, dass LMP und MSZP zusammen mehr Stimmen bekommen, als das Fidesz, und trotzdem darf V. Orban der Ministerpräsident bleiben und sogar mit überlegenden Mehrheit.
    Vielleicht am Ende zieht das Fidesz die Registrierung zurück, und alle Demokraten werden sich als Sieger bejubeln, dabei wird dieses, tatsächlich verzerrendes Element, im Wahlsystem bleiben.

    • Bedauerlicherweise wurde im Artikel nicht erwähnt, dass die Auslandsungarn nicht freiwillig in den Nachbarstaaten als Bürger 2. Klasse leben, und ihre Vorfahren 1000 Jahre lang innerhalb der Grenzen von Ungarn lebten. Somit haben sie nur ihr historisches Recht zurückerhalten, über den Schicksal der ungarischen Nation mitbestimmen zu können. Da für die Auslandsungarn keine Meldepflicht gab, musste eine Registrierung für Alle eingeführt werden, damit keine Diskriminierung entsteht.
      Auch muss man erwähnen, dass die ungarische Sozialisten und Liberalen aus wahltaktischen Gründen in 2004 die doppelte Staatsbürgerschaft für die Auslandsungarn verhindert haben, für denen es wie ein Schlag ins Gesicht war. So gesehen ist die Befürchtung der Sozialisten und Liberalen nicht ohne Grund. Diese Parteien sind aber selbst Schuld daran.

  3. Pingback: FAZ: “Victor Orbán in Berlin: Der Mann mit dem Zweidrittelhammer” « Hungarian Voice – Ungarn News Blog

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