Programmvorschau: Lendvai-Bericht über Ungarn am 26.09.2012, ORF 2

Kommenden Mittwoch, den 26.09.2012, um 22:30 Uhr, zeigt ORF 2 einen von Andrea Morgenthaler und Paul Lendvai verfassten Bericht mit dem Titel „Nationale Träume – Ungarns Abschied von Europa?“. Hier die Vorschau:

http://tvthek.orf.at/programs/1662-TVthek-special/episodes/4641821-Menschen—Maechte—Club-2/4641823-Menschen—Maechte—Club-2

Im Anschluss an die Sendung findet eine Diskussion im „Club 2“ unter dem Titel „Ungarn: Demokratie ade?“ statt.

Der Tenor des Themenabends wird bereits durch den Teaser und die Titelwahl deutlich. Ungarn ist nach Ansicht der Macher – insbesondere Lendvai – auf dem Weg, sich von der Demokratie, sogar aus „Europa“, zu verabschieden.

Hungarian Voice wird den Themenabend begleiten und freut sich auf eine lebhafte Diskussion, gerne auch schon während der Sendung.

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63 Kommentare zu “Programmvorschau: Lendvai-Bericht über Ungarn am 26.09.2012, ORF 2

  1. Eine unvergaengliche „Zeilenmuster“ zur Ungarnberichten:

    Paul Lendvai, György Konrád, Ágnes Heller, György Bolgár, Viktória Mohácsi, András Schiff, Ákos Kertész, Imre Kertész, János Kenedi, Paul Lendvai, György Konrád, Ágnes Heller, György Bolgár, Viktória Mohácsi, András Schiff, Ákos Kertész, Imre Kertész, János Kenedi, Paul Lendvai, György Konrád, Ágnes Heller, György Bolgár, Viktória Mohácsi, András Schiff, Ákos Kertész, Imre Kertész, János Kenedi usw. 🙂

      • Ungarnfreund schrieb:
        „……Die deutschen Journalisten sind auf versteh- und in TV/Radio unmittelbar wiedergebbare Interviewpartner angewiesen. Es ist nicht nur so, dass die bösen linken Journalisten aus Deutschland, böse linke Gesprächspartner aus Ungarn suchen…….“
        Das ist eine der dümmsten links-liberalen Ausreden die ich je gehört habe. (Auch der Paul Lendvai hat sowas erzählt.) In dem Film sprachen die ersten drei Gesprächspartner nur ungarisch. Auch Orban und Gyurcsány wurden übersetzt.
        Die Berichterstattung war einseitig. Ich könnte behaupten, dass sie von den ungarischen Sozialisten bestellt wurde, bezahlt wurde sie aber wenigstens von den österreichischen Steuerzahlern.

    • Mein persönliches Fazit: Ich habe selten einen tendenziöseren Themenabend in einem öffentlichen Rundfunk gesehen. Vom Regierungslager kam lediglich Außenminister Martonyi zu Wort (der sich gefühlte 15 Sekunden äußerte). Lendvai und Morgenthaler gaben sogar der rechtsradikalen Jobbik mehr Sendezeit (ein Buchändler und ein „nationaler“ Taxifahrer). Auf der Gegenseite u.a.:

      – Júlia Váradi (Klubrádió), bekannte Orbán-Kritikerin und Mitglied der von Gyurcsány ins Leben gerufenen „Demokratischen Charta“
      – Rudolf Ungváry, bekannter Orbán-Kritiker
      – Ferenc Gyurcsány, Ex-Ministerpräsident
      – Tamás Bauer, Orbán-Kritiker, politischer Verbündeter von Ferenc Gyurcsány, ehemals SZDSZ
      – András Schiff, Pianist, Orbán-Gegner

      Eine Riege von Leuten, die Orbán seit je her erbittert bekämpfen. Gefehlt hat nur noch György Konrád, György Bolgár und Ágnes Heller.

  2. J.Reiter, warten wir doch gelassen auf das, was der ORF wirklich ausstrahlen wird und auf die Diskussion. Ich kann mir vorstellen, dass im Bericht auch andere als die von Ihnen aufgezählten Personen zu Wort kommen werden. Denn der ORF ist bei all seinen Mängeln noch immer wesentlich ausgewogener als die königl. ungarischen Medien.

    • andere ja, aber das Schema wird das Gleiche sein.
      Illustre Namen wie:
      Gergely Pröhle, stellvertretender Staatssekretär im ungarischen Außenministerium, die Journalistin Julia Váradi,, Stefan Ottrubay, Geschäftsführer Esterhazy-Betriebe, Paul Lendvai und Rudolf Ungváry
      Rudolf Ungvary (wieso eigentlich nicht Krisztian Ungvary? )
      Passt der nicht ins Klischee, welches anhand des Einführungstextes schon ahnen lässt wohin die Reise geht?

      http://volksgruppen.orf.at/ungarn/aktuell/stories/171280/

      • Rudi, da Sie neben den „bösen Linken“ Váradi, Lendvai und Ungváry auch den Fidesz-Politiker Pröhle erwähnen, vermute ich, dass Ihnen vor allem missfällt, dass in deutschen Medien immer wieder dieselben Interview-Partner auftauchen, wenn es um Ungarn geht. Naja, so ist das eben. Sollen die anderen eben besser Deutsch lernen und zusehen, wie sie sich im deutschen Sprachraum vernetzen. Dass deutschsprachige Journalisten en masse Ungarisch lernen, werden wir wohl nicht mehr erleben.

      • „So ist das eben“, „sollen die anderen besser deutsch lernen“ und „zusehen, wie sie sich im deutschen Sprachraum vernetzen“. Was ist das? Der untaugliche Versuch, einen Scherz zu machen?

      • In meiner bisweilen offenbar irritierend locker-flockigen Art versuchte ich Ihnen eine simple, aber rationale Erklärung dafür zu liefern, warum wir in den deutschen Medien immer wieder dieselben ungarischen Interviewpartner finden. Die Sprachkenntnisse sind oft entscheidend und sie sind auf jeden Fall asymmetisch verteilt: mehr Ungarn können Deutsch als umgekehrt. Die deutschen Journalisten sind auf versteh- und in TV/Radio unmittelbar wiedergebbare Interviewpartner angewiesen. Es ist nicht nur so, dass die bösen linken Journalisten aus Deutschland, böse linke Gesprächspartner aus Ungarn suchen. Zumal wenns schnell gehen muss, nehmen sie halt Personen mit Namen, die sie schon kennen und wo’s mit der sprachlichen Verständigung klappt.

  3. Paul Lendvai, der perfekt „communist speak“ beherrschende Osteuropa-Experte des ÖRotfunkes, bekommt neuerlich Gelegenheit, auf die rechtskonservative Regierung in Budapest einzudreschen 🙂 – und Ernst Gelegs darf nicht mitspielen?

  4. Liebe Frau Széchenyi, ich habe während der Zeit des „realen existierenden Sozialismus“ einige Bücher von Paul Lendvai über den Kommunismus gelesen und die waren gut und kritisch. Man kann ganz andere Ansichten haben als Herr Lendvai. Aber ihn, der 2000 Bundeskanzler Schüssel mit aller Kraft unterstützte in eine rote, kommunistische Ecke zu stellen, wird – denke ich – der Sache nicht gerecht.
    Wir werden sicher besser diskutieren über seine Dokumentation, nachdem wir diese gesehen haben.

  5. J.Reiter ich denke ihre „hot list“ könnte in der AgitProp Sendung von Michael Cole (Lendvai) tatsächlich zu Wort kommen, aber sie müssen sich mehr den Freundeskreis von diesem 83jährigen Agitator ansehen.
    Ich warte daher sehnsüchtig auf ein paar „unabhängige“ Redakteure des Klubradio (ich bin auch gespannt, welchen Beinamen es diesmal haben wird: Oppositionsradio, Künstlerradio, freies Radio,…) und auf ein paar Wortspenden von SzDSz-Freunden. Lendvai lässt sich auch sicherlich nicht entgehen, der an der „Uneinsicht des dummen dummen Volkes gescheiterten“ MSzP die Ehre zu erweisen, indem er die Gyurcsány-Jahre verniedlicht. Im Sinne des MSzP-Strategiepapiers könnte er auch ein paar erfolgreichen, kritischen Künstlern ein Podium anbieten (etwa der Lesbenaktivistin Dorottya „nem tetszik a rendszer“ Kassay).
    Schließlich wird mich morgen auch noch interessieren, wie katastrophal diesmal das Verhältnis zwischen regierungskritischen Interviewpartnern und regierungsfreundlichen Interviewpartnern ausfallen wird. Nur danach können wir entscheiden, ob die „Doku“ Nordkorea- oder bloß Russland-Style haben wird.
    Das Traurige ist ja im Grunde genommen nicht diese Sendung, sondern dass sie aus öffentlichen Geldern finanziert wird und dass Lendvai so einseitig und senil ist, dass man den Inhalt seiner Sendungen kennt, ohne sie sich ansehen zu müssen. Also, ich bin schon gespannt, was morgen sein wird!

      • @HV

        „Und naturgemäß sieht Josef Kirchengast vom Standard die Sache gänzlich anders“

        Warum diese Vorverurteilung? Herr Kirchengast ist mit diese Sendung auch nicht zufrieden! Oder wollen sie mit ihrer Bemerkung die Lendvai-Sendung zusätzlich promoten 😉

      • Warum stellt es eine Vorverurteilung dar, wenn ich schreibe, dass Kirchengast die Sache naturgemäß anders sieht?
        Wie Ihnen zweifellos aufgefallen ist, promote ich die Sendung ohnehin. Denn auch wenn Sie ggf. einen anderen Eindruck haben, dieser Blog wird nicht nur von Fidesz-Anhängern gelesen. Sie selbst sind der lebende Beweis.
        Ich freue mich auf das Feedback nach der Sendung.

      • @HV
        „dieser Blog wird nicht nur von Fidesz-Anhängern gelesen. Sie selbst sind der lebende Beweis.“

        Nur zur Richtigstellung: Ich bin weder ein FIDESZ-Anhänger, noch ein Anhänger irgendeiner Partei im heutigen Ungarn! Auch wenn man mir das wiederholt unterstellt hat und vielleicht immer noch tut.

        Und ich freue mich, wenn Orbán-Freunde und Orbán-kritische Kommentatoren hier ihre Meinung sachlich und mit Pro- und Konta-Argumenten gestützt austauschen, denn keiner kann für sich in Anspruch nehmen, dass nur seine Meinung die Einzig Richtige ist. Wir sind alle nur Suchende.

        Und das ist auch gut so, denn Besserwisserei und Rechthaberei sind keine guten Ratgeber, sondern stören nur den Gedankenaustausch.

        Also warten wir die Sendung ab. Vielleicht wird sie ja irgendwie online gestellt ….

      • Schließe mich Szarvasi an. Ich bin auch kein Fan einer bestimmten Partei in Ungarn. Zu MSZP und Fidesz versuche ich Äquidistanz zu halten. Dass man schnell zum MSZP-Freund wird, wenn man was Fidesz-Kritisches sagt, ist sicherlich Ausdruck der innenpolitischen Polarisierung in Ungarn, die sich auch auf externe Diskursteilnehmer auswirkt. Wenn jemand einen Hauch von Selbstkritik herausgehört haben sollte: das war beabsichtigt.

    • Letzten Satz nicht übersehen, HV: Bischof schreibt trotz Kritik am ORF von einer „in vielen Dingen so problematischen Entwicklung in Orbáns Ungarn“. Dann bin ich mal auf die Doku gespannt. Hoffentlich kann man sie hinterher online ansehen.

      • Habe ich denn eine Aussage getroffen, die in Ihnen den Verdacht hervorrief, ich hätte etwas übersehen? Ich habe den Kommentar von Bischof gelesen und traue denen, die den Link anklicken, das ebenfalls zu. Und zwar bis zum letzten Satz.

      • Ich habe mir eben gedacht, dass Sie Bischof im Tenor zustimmen, während Sie Kirchengast im Tenor ablehnen. Haben Sie zwar nicht geschrieben, habe ich mir aber so gedacht 😉

  6. Zur „Doku“:
    Eröffnet wird mit einem rechtsextremen Jobbik-Aktivist. Lendvai legt nach mit einem Jobbik-Buchhändler. Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 0:2:0

  7. Ungváry Rudolf. Meines Wissens ist er der Vater von Krisztian Ungváry. Offenbar hat nicht viel auf den Sohn abgefärbt. Der Vater ist jedenfalls bekennender Publizist der sozialdemokratischen Népszava und SzDSz-Mann. Schiff ist linksliberaler Pianist. Warum bezieht er sich auf 1920? Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 0:2:2

  8. Ich habe angenommen, dass Lendvai über die Gyurcsány-Zeit verklärend, verharmlosend berichtet. Ich hätte aber nie gedacht, dass er die Frechheit hat, Gyurcsány persönlich zu Wort kommen zu lassen. Er, der auf friedliche Demonstranten hat schießen lassen, hat oppositionelle Medien aushungern lassen sowie Tag und Nacht gelogen. Falsch ist übrigens das Insert, dass Gyurcsány MSzP-Mitglied ist. Wenn Orbán kein europäische Politiker ist, was ist dann er, der Postkommunist, der Privatisierungsgewinnler, der Demagog? Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 0:2:3

  9. Ungváry beschreibt die Einführung der stalinistischen Diktatur so: „Die Sowjetunion hat Ungarn gleichgeschaltet.“ Es ist auch widerlich, dass er behauptet, dass er behauptet, Fidesz orientiert sich an der Geisteshaltung von 1944/1945.
    Außenminister Martonyi kommt auch zu Wort. Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:3

  10. Oh, jetzt kommt zum ersten Mal jemand vom linksliberalen Klubradio. Julia Váradi ist glühender Fan von Gyurcsány. Sie ist Gründungsmitglied der SzDSz und hat mit ziemlich vielen Spitzenpolitikern dieser Partei geschlafen (Gábor Demszky, Bálint Magyar). Die Lendvai-Partie hat regierungskritisches Kulturradio gesagt, nicht Künstlerradio. Gilt das trotzdem als erraten? Falsch ist natürlich, dass das Klubradio erst seit 2010 finanzielle Schwierigkeiten hat. Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:4

  11. Fekete Norbert kenne ich nicht. Fix ist nur, dass er linksliberal ist. Váradi beklagt, dass es nur eine Nachrichtenagentur gibt. Gibt es in Deutschland etwa eine zweite dpa, in Österreich eine zweite apa? Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:5

    • Váradi behauptet, es könne „bestraft“ werden, wenn etwas „inadequat“ sei. Ein Hinweis auf das Märchen von Geldstrafen für unausgewogene Berichterstattung? Diese Lüge ist längst als solche entlarvt.

  12. Was hat der Statuenpark mit der „Doku“ zu tun? Da werden selbst kommunistische Statuen der christdemokratischen Regierung in die Schuhe geschoben. Atyaúristen! Die Váradi ist so eine elendige Lügnerin, die weiß doch ganz genau, dass die Verletzung der ausgewogenen Berichterstattung nicht geahndet wird.

  13. Die Ungarn sind durch die Wendehälse nach 1956 traumatisiert worden? Ungváry ist geschmacklos, wenn er behauptet, dass man eine Wahl hatte, an 1.-Mai Feierlichkeiten NICHT teilzunehmen. So widerliche Aussprüche hat es aus dem linksliberalen in jüngster Zeit schon einmal gegeben. Wenn Ungváry behauptet, dass sich die Einstellung der Ungarn seit Jahrhunderten nicht geändert hat und die sozialistische Diktatur an ihnen spurlos vorüber gegangen ist: Wo ist das Problem? Hat er schon mal überlegt, über seinen eigenen Standpunkt nachzudenken?

  14. Gábor Ivány, bis 2009 Mitglied der SzDSz. Bin sicher, dass jetzt Lendvai das Regierungslager in den Wortmeldungen massiv aufholen lässt. 🙂 Bis jetzt: Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:6

  15. Bauer Tamás also. Abgesägter, frustrierter SzDSz-Politiker. Spannend, dass er Orbán unterstellt, er wolle de facto aus der EU austreten. Jedenfalls, Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:7

  16. Den Pädophilen Cohn-Bendit lässt man auch zu Wort kommen. Ich zähle ihn aber nicht in die Statistik, weil es keine „doku“-bezogene Wortspende ist.

  17. Jetzt ist es lt Bauer sogar böse, wenn man Fußball spielt!!! Bauer vergisst dabei, dass Fußball ein Mannschaftssport ist und dass man gemeinsam spielen muss.
    Die Linke sei eingeschüchtert. Aha.
    Genial! Ungváry meint, dass die linken die wahren Humanisten sind und 10 Sekunden später lässt Lendvai diesen linken Proleten Dopeman zu Wort kommen.

  18. Dokumentarfilmer Ádám Csillag hätte ich ab ovo nicht politisch klassifiziert, aber aufgrund seines bullshits über die Politik, der von links verbreitet wird, würde ich ihn auch links einstufen: Jede Partei will an die Macht, jeder Parteivorsitzende denkt Sachen, die er vor Medien nicht sagen darf. Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:2:9
    Lendvai müsste es besser wissen, dass die Übergriffe auf die Roma vor dem Regierungsantritt von Orbán, also 2009 passiert sind.

  19. Oszkar Juhász, Bürgermeister von Gyöngyöspata (Jobbik). János Farkas kann ich nicht einordnen. Daher Christdemokraten-Rechte-Linksliberale-: 1:3:9

  20. So und Bauer relativiert jetzt die Balatonöszöd-Interpretation von Gyurcsány, demzufolge in den 90er Jahre alle Politiker Lüger und Blender waren.
    Tja, komischer Weise wurde nix aus der Aufholjagd des bürgerlichen Lagers. Endergebnis Christdemokraten-Rechte-Linksliberale 1:3:9. Lendvai hat „ganze Arbeit“ geleistet. Wie gesagt, das wäre ja nicht weiter verwunderlich, jeder darf seine Meinung haben. Schade ist nur, dass so viel Mist aus öffentlichen Geldern gemacht wurde. Er müsste seine Kumpel in der toten SzDSz nicht um viel Geld filmen, wenn er sich mit ihnen treffen will.
    Und weiter geht Lendvais AgitProp in Club2…

  21. Lendvai gibt zumindest zu, dass die rechtsextremen Kräfte seit 2010 nicht stärker geworden sind. Gleichzeitig bekennt er sich zur Doku. Warum suggeriert er das dann in der Doku, dass der Rechtsextremismus zugenommen hätte.

      • Liebe Frau Moderatorin Schmidtkunz, wenn Sie sich über die Bezeichnung der Opposition als „Fremdkörper“ echauffieren, was sagen Sie dazu, dass Ferenc Gyurcsány, der vor einer Stunde vom ORF um seine Meinung gebeten wurde, die damalige Rechtsopposition als „Straßenköter“ (kóbor kutyák) bezeichnet hat, die man „ins Lager sperren muss“…?

        Wir sprechen hier von einem unerträglichen Ton in der politischen Auseinandersetzung, an dem alle Parteien schuld sind. Leider interessieren sich die Schmidtkunzens des ORF nur für den Tonfall einer Seite und schlagen sich auf die andere, die sich – wie die Gäste Ungváry und Váradi zeigten – immer im Recht fühlt. Leider nicht der richtige Weg, den Knoten zu durchschlagen.

        Bestimmt liegt es daran, dass Pröhle und andere nicht gut genug deutsch sprechen 🙂 … daher bleibt nichts anderes übrig, Beiträge mit dem Verhältnis 1:9 (Wortmeldungen Regierung : Wortmeldungen Linke und Linksliberale) zu machen. Und sich über die Einseitigkeit des ungarischen Fernsehens aufzuregen 🙂

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