Budapester Zeitung: Interview mit Ex-Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány

Die Budapester Zeitung bringt ein Interview mit Ferenc Gyurcsány:

http://www.budapester.hu/2012/10/%E2%80%9Edie-macht-macht-den-menschen-ungemein-narzisstisch/

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13 Kommentare zu “Budapester Zeitung: Interview mit Ex-Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány

  1. „Sind Sie auf Ihre berüchtigte „Lügenrede“ in Balatonõszöd auch stolz?
    Ja natürlich. Meine Rede in Õszöd war ein dramatischer Monolog, der mit inbrünstiger Leidenschaft artikuliert wurde. Ich kenne niemanden, der seither zu etwas Ähnlichem fähig gewesen wäre“.

    Gyurcsány war das Volk der Ungarn als Stimmenbeschaffer gut genug. Doch heute, mutiert zum sakrosankten Kapital-Kommunisten und sozialen Umverteilungskünstler, beschimpft er seine Wähler und sein Land als feudal-nationalistisch-rassistisch-rechtsradikal. Und das Schlimmste ist, daß er, als beleidigter Abgewählter kein bißchen Scham über sein Verhalten empfindet, sich „im Recht“ fühlt, und g l a u b t „echter“ Demokrat zu sein!

  2. „Die Presse bietet Ex-Ministerpräsident Gyurcsány ein Forum“ hingegen bringt die Budapester Zeitung ein Interview mit Ferenc Gyurcsány. Quod licet…?

  3. Im „Die Presse“ Interview werden die Fragen bezüglich der Lügenerede ausgelassen…
    Da wird suggeriert: ein Linker lügt ja nicht, und wenn, dann sagt er heldenhaft-mutig bloß die Unwahrheit! Das ist zum Kotzen!

      • Obzwar keine Philosophin, darf ich Ihnen die Gegenfrage stellen:
        weshalb hat die „Presse“ die gesamte m.E. relevante Passage bezüglich Lügenrede ausgelassen?

  4. Liebe Frau Széchenyi,
    es gibt sehr viele Gründe für eine Zeitung einen Artikel oder ein Interview zu kürzen, die nichts mit Weltanschauung oder politischer Einstellung zu tun haben.

    • Was wohl rauskommt, wenn bei den Worten „ich mag den Krieg nicht“ z.b. das letzte Wort weggestrichen wird? Nur um einen kleinen Vergleich anzubringen.

  5. Liebe Frau Széchenyi,
    eine solche Kürzung wäre natürlich unethisch und kommt doch selten vor.
    Viel eher wird gekürzt, weil es an Platz mangelt. Oft auch wenn plötzlich ein Inserat eingeschaltet werden muss.

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