Wirtschaftsblatt.at über die sinkende Staatsverschuldung in Ungarn

Das österreichische Wirtschaftsblatt berichtet über die sinkende Staatsverschuldung und Neuverschuldung in Ungarn, die gute Performance der Landeswährung Forint seit Anfang des Jahres 2012, sowie die aus Sicht von Analysten sinkenden Chancen auf eine Einigung mit dem IWF:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1314627/Ungarn-senkt-Staatsverschuldung

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6 Kommentare zu “Wirtschaftsblatt.at über die sinkende Staatsverschuldung in Ungarn

  1. “ … könne Orban seine eigenen Verbündeten an der Spitze der Zentralbank installieren …“

    Schön, dass Margit Fehér ’ne Meinung und Orbán „Verbündete“ hat.

  2. Frau Margit Fehér im Wall Street Journal schreibt:

    „Die Zentralbank sowie Vertreter von EU und IWF haben die Regierung dafür kritisiert, dass sie sich zu sehr auf kurzfristige Maßnahmen wie Spekulationssteuern konzentriere, anstatt nachhaltige Reformen auf den Weg zu bringen.“

    Die Sache mit der sog. „Spekulationssteuer“ wäre ja noch nachvollziehbar. Allerdings wurde aus der Idee einer Finanztransaktionssteuer (Tobin-Steuer) bei der die kurzfristigen Geldverschiebereien zwischen den Banken belastet werden sollten, um kurzfristige Spekulation auf Währungsschwankungen zu erschweren (Besteuerung von Devisengeschäften), eine weitere politisch (und ideologisch) motivierte allgemeine Sondersteuer für Banken abgeleitet – bei der sogar die eigene Nationalbank miteinbezogen werden sollte, die ja zu einer Geldstabilitätspolitik verpflichtet ist. Also eine „Spekulationsteuer“ auf die Stabilitätspolitik der Zentralbank! Damit wollte Ungarn Vorbild für die anderen EU-Länder sein. Erst auf Druck der EU wurde dann die Zentralbank von der Bankensteuer befreit.

    Ergänzen könnte man (oder besser Frau Féher) in diesem Zusammenhang auch, dass Orbán sein Wort gegenüber den Bankern gebrochen hat:

    „But the government has broken its promise to halve the tax on banks. It will also double the financial transaction tax to 0.2% from January next year. … the news caused fury among Hungary’s beleaguered bankers. Mihály Patai, the chairman of the Banking Association, resigned in protest.“
    http://www.economist.com/blogs/easternapproaches/2012/11/hungary

    Auf den Beitrag von Adam Le Boer im Economist hat HV dankbarerweise bereits vor einigen Tagen verlinkt.

    • mein Lieblingskommentar zu diesem Artikel:

      „Vorsicht! János Martonyi ist eine Marionette von Viktor Orbán, unserem Ministerpräsidenten von Roma Abstammung. Glaubt den beiden nicht!“

      ob das Herr Pfeifer je lesen wird?

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