S&P stuft Ungarn auf Rating BB herab

Die amerikanische Rating-Agentur Standard & Poor’s hat Ungarn von der Tufe BB+ auf BB herabgestuft. Das Land sinkt somit um eine weitere Bonitätsstufe im so genannten Ramschbereich. Die Aussichten bezeichnet S&P als stabil, was weitere Herabstufungen vorerst nicht erwarten lässt.
Die Herabstufung wurde mit der „unberechenbaren Wirtschaftspoltik“ der ungarischen Regierung begründet. Diese könne sich mittelfristig negativ auf das Wachstum auswirken.

http://biz.thestar.com.my/news/story.asp?file=/2012/11/24/business/20121124111329&sec=business

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6 Kommentare zu “S&P stuft Ungarn auf Rating BB herab

  1. „Die Aussichten bezeichnet S&P als stabil, was weitere Herabstufungen vorerst nicht erwarten lässt.“

    Stabil auf Ramschniveau, na bravo!

  2. Schon erstaunlich, das ein gewinnorientiertes Unternehmen wie eine Rating Agentur (die ja auch sowas von „unabhängig“ ) ist ,es in der Hand hat weltweit über „gut und böse“ zu entscheiden.
    Was hat man nur gemacht, als es noch keine RA gab?

  3. Ungarn steht bei den Agenturen auf dem Niveau der Türkei, die gemeinhin als Wirtschaftswunder gefeiert wird. Wo das Glas halb voll ist…

    • @Wo das Glas halb voll ist ist…

      Ich hoffe, dass ich Sie auf unserem Weihnachtsbasar in der Teutonia begrüssen kann…
      Wir verkaufen nur ehrliche gezapfte (gefüllte) Gläser 🙂
      Liebe Grüsse

  4. Unter der Überschrift „Daumen senken kann künftig Folgen haben“ hat die Tageschau einen kurzen Text ins Netz gestellt:

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ratingagenturen166.html

    „Die EU hat sich auf schärfere Regeln für Ratingagenturen geeinigt. Ziel ist es, die Bonitätsprüfer für ihre Notenvergabe stärker zur Verantwortung ziehen zu können. So sollen Klagen leichter gemacht und den Agenturen mehr Transparenz auferlegt werden. Für fahrlässige oder absichtlich falsche Bewertungen sollen die Agenturen in Zukunft haften.“

    „Die Vorschriften, auf die sich Vertreter der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments und der EU-Staaten nun verständigt haben, treten voraussichtlich frühestens im kommenden Jahr in Kraft.“

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