György Dalos kommentiert sein Gespräch mit Minister Zoltán Balog

Der ungarische Schriftsteller und Historiker György Dalos kommentiert sein Streitgespräch mit dem Minister für Humanressourcen, Zoltán Balog. Das Gespräch fand im Dezember in Berlin, am Sitz des Springer-Konzerns, statt. Moderation: Thomas Schmid, Herausgeber der Tageszeitung WELT.

http://galamus.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=183218

Es freut mich, dass Dalos die Vorgeschichte des Gesprächs erwähnt. Hierzu gehört auch die Rolle dieses Blogs beim Zustandekommen des Interviews Kálnoky-Dalos für die WELT.

Röviden az előzményekről: 2011 áprilisában bekapcsolódtam a Hungarian Voice nevű, német-magyar konzervatív hírportál polémiáiba, s az ott gyakran megnyilatkozó Boris Kálnoky, a Welt magyar származású törökországi tudósítója interjúra kért fel lapja számára. Ebben a mellesleg eléggé megvagdalt interjúban („Der Hass ist unerträglich”, Die Welt, 2011. szeptember 17.) a magyarországi gyűlöletkultúráról szólva a normális, tárgyilagos vita mellett érveltem.“

Ein Interview, das – wie Dalos betont – leider stark gekürzt abgedruckt wurde. Der Leser findet die ungekürzte Fassung hier:

https://hungarianvoice.wordpress.com/2011/09/19/dalos-interview-die-unveroffentlichte-originalfassung/

Das Wort „polémia“ empfinde ich übrigens nicht als beleidigend, Herr Dalos 🙂

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3 Kommentare zu “György Dalos kommentiert sein Gespräch mit Minister Zoltán Balog

  1. Eine „Polemik“ ist doch ein „Streit“, oder? Und Streitereien gehören zu den Grundelemente einer demokratischen Kultur. Warum sollte das Wort dann negativ oder beleidigend sein? Eine ehrliche und anständig geführte Polemik kann vielen klar machen, was ansonsten trüb werden könnte…

  2. Ich fand die Erwähnung von HV – und meiner Wenigkeit – ein Zeichen intellektueller Großzügigkeit, die Dalos im Gespräch mit Balog ruhig auch hätte anwenden können. Zwar mag er sich gesagt haben, Balog vertritt die Macht, er muss also über seinen Schatten springen, aber die ganze Körpersprache verriet ja das Balog sich auf dem Feuerstuhl fühlte und Dalos eher vor Heimpublikum. Als Balog sagte, man könnte so eine Debatte doch auch mal in Ungarn machen, hätte Dalos ihn einfach souverän beim Wort nehmen und einschlagen müssen. Vielleicht kann man da ja noch nachfassen.

    • Umso bemerkenswerter war die Feststellung Dalos‘, dass Balog die Stimmung im Saal gewissermaßen „drehen“ konnte. Die Zuhörer hatten wohl einen verkappten Nazi erwartet und waren zuerst enttäuscht, dann positiv überrascht… 🙂

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