Budapester Zeitung: Interview zur ungarischen Wirtschaftspolitik

Ein lesenswertes Interview der Budapester Zeitung mit dem Finanzanalysten und Mitarbeiter von Századvég, György Barcza, zur Wirtschaftspolitik der Orbán-Regierung, die IWF-Verhandlungen und die oftmals zu pauschale Kritik an der Regierung.

http://www.budapester.hu/2013/02/„ungarn-hat-keine-probleme-sich-zu-finanzieren/

30 Kommentare zu “Budapester Zeitung: Interview zur ungarischen Wirtschaftspolitik

  1. Probleme hat da wohl niemand.Ethische schon mal überhaupt nicht.
    Wenn ich daran denke, dass eine „Genossin“ wie Mónika Lamperth die Kaltschnäuzigkeit besitzt an einem èhségmenet teilzunehmen, dann fühl ich mich glatt geohrfeigt,obwohl ich gottseidank noch) nicht am Hungertuch nagen muss.

    http://www.parlament.hu/internet/plsql/ogy_vagyonpub.vagyon_kiir?P_FNEV=/vagyon/2012/l263_j0121231k.pdf&p_cont=application/pdf

    (und das ist nur das „Offengelegte“, aber wollen wir mal gutgläubig sein und ihr nix weiter unterstellen.)
    Um aber wieder auf das eigentliche Thema zurück zu kommen:
    Darf man denn György Barcza überhaupt trauen?
    Der századvég-Stiftung wird doch gerne eine gewisse Regierungsnähe unterstellt und er Budapester Zeitung Orbantreue und Unterstützug durch die Regierung. 😉

    • Sie haben absolut recht. Der Wind weht immer nur in eine Richtung, in die Gärten rund um FIDESZ, auf das sie immer voller werden. BZ schreibt das schöne Loblied eben nur in deutsch.

      Ungarn könnte das Brasilien Europas sein würden die eingestzten Instrumete zum Wohle aller Ungarn eingesetzt worden sein mit einer Flat Tax von 16% ab 200.000 HUF bis 1 Mio HUF monatlich. Darunter Nichts, darüber 50%

      Dass Vermögensverteilung von unten nach oben zur Steigerung der Binnennachfrage beiträgt ist ein gerne erzähltes Märchen.

      • @ Richter János: Sie hoffen also auf eine noch sozialdemokratischere Politik und weniger Korruption. Wen würden Sie wählen? Munkáspárt? Oder doch lieber Jobbik?

      • @HV
        für die jetzige Regierungspolitik würde ich weder das Wort sozial noch demokratisch verwenden.

        Bajnai true ich zu hier etwas zu bewegen. In soweit eine Empfehlung.

      • Bajnai als Garant für ein Ende der sozialen Kälte, die Sie (so habe ich Sie hier schon öfters verstanden) kritisieren? Sie erlauben, dass ich Zweifel habe, dass Mr. Neoliberal hier etwas für den kleinen Mann und den Mittelstand tut…

      • HV Ihre Zweifel sind berechtigt, doch habe ich für diesen Fall die Hoffnung in das komplette Bündnis. Eine Machtfülle wie für FIDESZ wird es nicht mehr geben.

  2. Eigentlich bin ich doch sehr erstaunt, dass zu diesem Artikel keine weiteren Meinungen zu lesen sind.Jeder betont doch immer wieder, wie sich die wirtschaftliche Lage in Ungarn verschlechtert.Wo bleibt hier die „konstruktive“ Kritik ??

    „Da es aber sehr schwer ist, die Wirtschafts­po­litik der Orbán-Regie­rung,…. hinausläuft, auf sachlicher Basis zu kritisieren oder ihr gar eine nachhaltige Alternative gegenüberzustellen, wird sie von der Op­position mit Attri­buten wie „dilettantisch“ und „unprofessionell“ einfach pauschal abgekanzelt. So entledigen sich Kritiker geschickt der Aufgabe, die Wirtschafts­politik der Regierung konstruktiv zu kritisieren und Alternativen vorzuschlagen. Denn das wäre alles andere als einfach. Wer sich für eine Streichung der Sonder­steuern einsetzt, müsste etwa sagen, woher er die für die Einhaltung des Defizitziels notwendigen 800 Milliar­den Forint jährlich denn sonst hernehmen will. “

    Einfach darauf hinzuweisen, wie sich welcher Politiker „bedient“ wäre, wenn man es weiterführen würde, eine unendliche Geschichte, hier und da und anderswo.

  3. Turó Rudi,
    am besten argumentiert Matolcsy gegen die Regierung als er behauptete, eine halbe Million Ungarn hätten das Land verlassen, um im Ausland zu arbeiten.
    Welche wirtschaftliche Erfolge können Sie im heutigen Ungarn erkennen?

    • Ist heute wieder der Tag billiger Propaganda?
      Zitieren Sie mal, was Matolcsy gesagt hat. Und dann sagen Sie mir:
      Sprach er von Abwanderung während der jetzigen Regierung oder sprach er – zutreffend oder nicht – allgemein von der Zahl im Ausland arbeitender Ungarn?

      • Ich nehme zur Kenntnis, dass laut HV die Tatsache, dass eine halbe Million Ungarn im Ausland arbeitet und die allermeisten zuhause keine Steuer und Sozialabgaben zahlen, ein Erfolg der Fidesz Regierung ist. Vielleicht können Sie mir die Frage beantworten, welche anderen Erfolge die Wirtschaftspolitik von Orbán-Matolcsy zeigen kann?
        Oder ist die einfache Fragestellung bereits Majestätsbeleidigung oder „billige Propaganda“?

      • @ Karl Pfeifer:
        Sie brauchen gar nicht von „Majestätsbeleidigung“ schwadronieren und den Empörten mimen. Sie ließen nämlich geflissentlich unter den Tisch fallen, was der Inhalt von Matolcsys Aussage war. Ließen den Leser im Unklaren. Ich nenne das billige Propaganda und bleibe dabei. Ferner nehme ich zur Kenntnis, dass Sie mir etwas in den Mund legen wollen, was ich nie gesagt habe. Das dürfte etwa der 100. Versuch sein, mir die Worte im Mund herumzudrehen. Ist Ihnen das nicht langsam zu dumm?

        1. Meine erste Frage haben Sie durch „Verlinkung“ immerhin halb beantwortet. Der deutschsprachige Leser erfährt allerdings nicht, was Matolcsy gesagt hat. Was schade ist. Denn sicher interessieren sich die Leser dafür, dass Matolcsy nie behauptet hat, eine halbe Million Ungarn hätten während der Zeit dieser Regierung das Land „verlassen“. Er sagte, es würden sich etwa 500.000 Ungarn im Ausland aufhalten und dort arbeiten. Und bedauerte das. Wann diese Menschen ausgewandert sind, davon sprach Matolcsy übrigens nicht. Es ging also um reine BESTANDSzahlen, nicht um Zahlen der AbwanderungsBEWEGUNG. Matolcsy sprach demnach nicht „gegen die Regierung“, wie Sie das suggerieren. Ich hoffe, Sie stimmen mir wenigstens darin zu, dass man Matolcsy nicht dafür verantwortlich machen kann, dass ein Ungar ggf. seit 5 Jahren im Ausland arbeitet und das Lohngefälle ausnutzt. Die Pointe ist übrigens: In Ungarn selbst werden diese hohen Zahlen angezweifelt.

        Aber wir wollen konstruktiv bleiben: Was ist Ihre Lösung gegen die Abwanderung, wie wollen Sie die Menschen nach Ungarn zurücklocken? Soll man, mit Tamás Gáspár Miklós, das Lohnniveau an Westeuropa anpassen? Macht Ungarn sicher gerne, wenn Sie das bezahlen, Herr Pfeifer. Überlegen Sie mal, warum die Abwanderung jetzt steigt: Arbeitnehmerfreizügigkeit? Eine EU-Grundfreiheit, die teilweise nach dem EU-Beitritt Ungarns zu Lasten der ungarischen Arbeitnehmer noch beschränkt war? Haben Sie schon einmal was davon gehört? http://www.eu-info.de/arbeiten-europa/jobsuche-arbeiten-europa/Beschraekung-Arbeitnehmerfreizuegigkeit/

        2. Wie kommen Sie zu der Behauptung, ich würde eine halbe Million Ungarn, die (angeblich) im Ausland arbeiten, als „Erfolg der Fidesz-Regierung“ betrachten? Es ist immer wieder lustig zu sehen, wie Sie sich abstrampeln, Wortfetzen hinterlassen und dann, wenn jemand diese hinterfragt, entweder gar nicht reagieren, das Thema wechseln oder aber dem Gegenüber Worte in den Mund legen („Sie denken also,…“, „Sie finden also,…“, Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie …denken“). Ist das Ihres Erachtens eine echte Debatte?

        Ich denke :-), wenn man – wie Sie das taten – ökonomische Themen zum Gegenstand der Debatte macht, sollte man ein Mindestmaß an Redlichkeit und intellektuellem Niveau wahren. Sonst können Sie es nämlich gleich lassen. Weder Sie noch ich, noch die Leser haben Zeit für so einen Blödsinn.

        Erfolge? Sinkende Staatsverschuldung, sinkende Neuverschuldung, steigende Ausfuhren, (wenn auch nur leicht) steigender Außenhandelsüberschuss, 2010 und 2011 leichtes Wachstum (2012 leider rückläufig) – nach -6,7% in 2009.

        Leider kann ich, weil das Bild sehr durchwachsen ist, keine Loblieder singen. Aber die o.g. Ergebnisse sind nachlesbar. Gerne gebe ich Ihnen auch die Quelle:
        http://www.ahkungarn.hu/fileadmin/ahk_ungarn/Dokumente/Wirtschaftsinfos/HU/Statistik/Konjunkturdaten_de.pdf

        Die Flat Tax betrachte ich als grundsätzlich gute Idee (möglicher weise aber zum falschen Zeitpunkt), ebenso wie den Ansatz, die Banken und Großunternehmen mehr zur Finanzierung heranzuziehen. Und was die Devisenkredite angeht, so fragen Sie bitte die Betroffenen, ob die von der Regierung geschaffene Möglichkeit, in Forint zurück zu konvertieren, für sie ein „Erfolg“ war. Ich denke nämlich, nachdem ich mit Betroffenen gesprochen hatte, das ist einer.

      • Ein grosser Teil der Auswanderung ist Folge der Wirtschaftslage des Landes. Die Hauptverantwortung für die Lage ist mit Sicherheit nicht bei der jetzigen Regierung. Die jetzige Regierung darf auslöffeln, was die Vorgängerregierungen gekocht haben. Während die Vorgängerregierungen einen relativen Wohlstand und scheinbare Normalität mit einer hoffnungslosen Verschuldung auf allen Ebenen (Staat, Gemeinden, Privathaushalte) finanzierten, werden nun die Schulden zurückgezahlt. Vor diesem Hintergrund finde ich Versuche, die Verantwortung für die Auswanderung nur bei der Fidesz-Regierung zu suchen als ziemlich ungerecht.

      • Es ist völlig absurd, wenn man das Argument des Wegzugs aus wirtschaftlichen Gründen einer bestimmten Regierung anlastet. Die Menschen wollen wirtschaftlich besser leben, und ein Arzt, der in GBR das Vielfache verdienen kann, wandert eben aus. Es fehlt das Geld, in Ungarn daran schnell was zu ändern.

        Der Vorwurf, Ungarn würde den „brain drain“ gutheißen oder auch nur billigen, ist vollkommen absurd. Es war Gyurcsány, der die Kritiker aufforderte, sie könnten ja das Land verlassen (im Rahmen einer Steuerdebatte). Tatsache ist, dass die Maßnahmen im Bezug auf Studenten genau diese Abwanderung stoppen sollen. Da denke ich aber, wird es EU-rechtliche Probleme geben.

        Das Problem aber und seine Ursachen sind bekannt. Seit 2011 besteht volle Frizügigkeit. Vorher konnten die, die schon auswandern wollten, ihre Pläne nicht verwirklichen. Sie tun es jetzt. Da kann selbst Karl Pfeifer nicht widersprechen.

  4. Keine Ahnung was Matolcsy sagte, hab aber auch keine Lust nach zu lesen, weil letztendlich ist das mal leger ausgedrückt:schnurzpiepegal, denn man wird danach anderes finden, worüber man sich man sich echauffieren kann.
    Wieso sollte man auch den Ungarn verwehren im Ausland arbeiten zu dürfen?
    Logischerweise (oder unglücklicherweise resultierend aus der Geschichte*) liegt Ungarn am Ende der Kette.Die Deutschen arbeiten in der Schweiz, in Schweden,Norwegen oder noch weiter weg.
    Die Ungarn gehen halt nach D oder nach England (oder sogar nach Österreich) und ersetzen dort den entstandenen Arbeitskräfte-Schwund.
    Merkwürdig find ich dabei, wenn man der angedeuteten Logik folgen darf, dass ausgerechnet bei unseren Bekannten hier in Ungarn, der hoffnungsvolle Nachwuchs (und das sind nicht wenige) noch vor der Ära Orban ins „westliche“ Ausland gegangen sind. Weshalb , die wohl damals weg sind?

    Ansonsten war heute gerade ein Beitrag im Handelsblatt der zumindestens für eine Weile hoffen lässt.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/audi-ungarn-auferstanden-aus-ruinen/7739062.html
    Der Titel ist schon mal nett, denn man könnte wohl einiges dazu schreiben, wie es denn überhaupt zu den Ruinen kam.

    *damit meine ich die Geschichte nach 1989

  5. Wer sich wirklich umfassend über die Erfolge der Orbán-Matolcsy Wirtschaftspolitik informieren will, der findet darüber zwei Zusammenstellungen:
    A magyar sikertörténet összehasonlító adatokban – 1. rész
    2013. február 06. szerda, 04:18
    http://galamus.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=189566
    A magyar sikertörténet összehasonlító adatokban – 2. rész
    2013. február 07. csütörtök, 03:45 |
    http://galamus.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=189778

  6. HV Sie haben insofern Recht, als man nicht alle die aus Ungarn wegziehen in einen Topf werfen kann. D.h. es gibt Entwicklungen, für die natürlich auch die vorhergehenden Regierungen mitverantwortlich sind. Jedoch bei der Abwanderung von Ärzten und Pflegepersonal ist seit 2009 eine Steigerung eingetreten, die doch mit der Gesundheitspolitik der Regierung zu tun hat. Und da gibt es noch andere Zahlen, die zum Denken anregen sollten. Zum Beispiel die radikale Kürzung von Unterstützung für Hochschulen und Universitäten.
    Orbán-Matolcsy hätten wirklich keinen wirklichen Grund zum Selbstlob. Allerdings als billige Propaganda wirkt dieser sicher.
    Wenn es Orbán wirklich gelungen ist, ohne Bedingungen von Russland einen Kredit zu weniger als 3% Zins zu erhalten, dann hat er tatsächlich einen außerordentlichen Erfolg erzielt. Ist ihm das gelungen?

  7. Viele interessante Zahlen, Herr Pfeifer. Einige wichtige Zahlenreihen fehlen jedoch. Ohne die Zahlenreihen, die die Entwicklung der Schuldenstände des Staates, der Kommunen und der privaten Haushalte darstellen, sind die übrigen Zahlenreihen nur von begrenzter Aussagekraft. Ein 4-prozentiges GDP-Wachstum schaut ganz anders aus, wenn es in gesunden Strukturen ohne Neuverschuldung entsteht, als ein 4-prozentiges Wachstum, das auf Pump finanziert wird. In Zeiten, in denen man sich verschuldet und dadurch mehr Geld zur Verfügung hat ist leichter, bei den übrigen Wirtschaftsdaten gute Werte zu erzielen, als in Zeiten, in denen man durch die Rückzahlung der Schulden weniger Geld zur Verfügung hat.

    Fakt ist: die Vorgängerregierungen haben das Land hoffnungslos verschuldet, die jetzige Regierung ist dabei, die Schuldenlast zu reduzieren.

    • @ Halász János: Das, was Sie schreiben, wird nett illustriert durch folgenden Kurzfilm aus dem Jahr 2010 „A mi éveink“ („Unsere Jahre“).

      http://amieveink.blog.hu/2010/03/08/a_film_17

      Die Bilanz der Jahre vor 2010:
      – Verdoppelung der Arbeitslosenrate (2002: 5,9%; 2009: 10,3 %)
      – Versechsfachung der Schulden privater Haushalte
      – Zahl der Insolvenzen mehr als verdoppelt (2002: 6.292; 2008: 11.622; 2009: 15.087)
      – Entwicklung der Staatsverschuldung (in Mrd. HUF, 2002: 8.400; 2006: 15.993; 2010: 20.420)
      – zweithöchste Steuer- und Abgabenlast in der OECD (54,1 %)
      – niedrigstes BIP-Wachstum in der Region seit dem EU-Beitritt 2004 (Slowakei: 35,8%; Tschechien: 25,6%; Polen: 23%; Ungarn: 9,9%)

      Man dürfte vor dem Hintergrund dieser Katastrophenzahlen ein wenig mehr Geduld mit Orbán & Co. haben, trotz aller Fehler und Missgriffe. Insbesondere wenn man vor 2010 noch in Jubelschreie ausbrach oder wenigstens schwieg…

    • Die Zahlen sind das Eine, die Wirklichkeit das Andere.

      Teil der ungarischen Wirklichkeit ist zum Beispiel, dass es in den Neunzigern solche Leute wie den da
      http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a27322/l1/l0/F.html#featuredEntry
      an den Strand der Donau gespült hat.
      (Wer es noch nicht weiß: Rechts der Donau erheben sich die Berge von Buda. Von einem dieser Berge herab verkündete einst György Konrád: „Die Donau fließt durch uns!“. Und links der Donau ist Pest. Da gewannen die Experten von Goldman Sachs das Ufer. Zum Beispiel der Ex Werner Stiller alias Klaus-Peter Fischer. Welt online berichtete über ihn:

      Sechs Ehefrauen
      Fünf Pleiten
      Vier Staaten
      Drei Geheimdienste
      Zwei verlassene Kinder
      Ein Leben

      Und während oben vom Berg einst Herr Konrád tönte: „Die Donau fließt durch uns!“ [sic!], wurde der/die/das Pest von den Ehemaligen heimgesucht.

      Ich finde es sehr konsequent, dass mit Matolcsy jetzt auch die letzte Bastion eingenommen wird, die letzte Bastion, die die Ehemaligen, also die, die den Karren Ungarn in den Dreck gelenkt haben, noch halten.

      Wie steht es eigentlich um das Rettungspaket für Zypern? Hatten der ung. Notenbankpräsident und Bajnai da nicht mal die Beute gebunkert?

      • Was mich an solchen DDR-Berichten seit je her stört: Da erzählen ehemalige Stasi-Leute ihre Agentengeschichten, und werden irgendwie sympathisch dargestellt. Sie grinsen über ihre „Heldentaten“, machen auf Ossi-James-Bond, aber die Tatsache, dass sie für eine finstere Diktatur wirkten, scheint unwichtig. Und diese Darstellung ist den Machern solcher Beiträge geschuldet.

        Kein deutscher Filmemacher würde es wagen, einen Ex-Gestapooffizier so darzustellen. Die müssen zu Recht Buße tun. Und ich ahne die Wessi-Standarderklärung: Ist ja was gaaaaanz anderes…

  8. Ich könnte da fuchsteufelswild werden, wenn ich diese zynisch grinsenden, labernden Drecksäcke (t´schuldigung ) höre und sehe und alle sind soooo unschuldig.
    Dann gibt es noch Zeitgenossen, die das alles noch hochjubeln.
    http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.de/2013/01/heinz-keler-zum-93-geburtstag.html
    Wenn jetzt einer sagt: Na das ist ja nur ein geringer Teil.
    Das scheint nur so!
    Aber gut, wenden wir uns wieder Ungarn und der Gegenwart zu.
    (obwohl man – wenn man die Vergangenheit betrachtet- kaum sagen kann:Ähnlichkeiten sind rein zufällig)

    • Off-Topic,
      „zynisch grinsende, labernde Drecksäcke“ trifft es.
      Apropos treffend.
      Die deutsche Justiz ermittelt endlich gegen Gysi. Ihm wird vorgeworfen, eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben zu haben.

      War eben ein Fehler, den er gemacht hat.

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