Deutschlandradio Wissen attestiert Hungarian Voice „aktuelle und nüchterne“ Berichterstattung

DRadio Wissen befasste sich heute aus Anlass der Verfassungsänderung mit Ungarn. Im Rahmen der Webschau von Andreas Noll werden mehrere Blogs genannt, unter anderem der „linke Pusztaranger„, die Online-Zeitung Pester Lloyd und

das wohl mit Abstand am intensivsten und immer aktuell gepflegte Angebot Hungarian Voice, wo sich auch wirkliche Ungarnkenner zu Wort melden in den Kommentaren. Und Hungarian Voice ist mittlerweile bekannt dafür, sehr viel grau zu sehen, also wenig schwarz und weiß. Und dann findet man dort auch sehr gute Zusammenfassungen. So ist der Autor jetzt jede einzelne Verfassungsänderung vom Montag durchgegangen und hat sie entsprechend kommentiert. Auch er spricht von einem respektlosen Umgang mit dem Verfassungsgericht, findet aber auch die Alarmstimmung in der ausländischen Berichterstattung übertrieben oder sachlich falsch.“

http://wissen.dradio.de/audioarchiv.55.de.html?drau:station_id=1&drau:searchterm=orb%C3%A1n&drau:from=&drau:to=&drau:page=1&drau:audio_id=179157&drau:play=1

Das Lob gilt ausdrücklich auch denen, die ihres landesspezifisches Wissen als Verfasser von Kommentaren teilen und damit zum Erfolg des Blogs begetragen haben.

Ergänzend: Webschau vom 13.3.2013, 13:02 Uhr

7 Kommentare zu “Deutschlandradio Wissen attestiert Hungarian Voice „aktuelle und nüchterne“ Berichterstattung

  1. Sie haben sich das Lob schwer verdient und zurecht bekommen.
    Aber Vorsicht HV! Peter Sloterdijk behauptet: „Wer in Deutschland nicht sozialdemokratisch ist, landet entweder im Irrenhaus oder im Ausland“.
    In meine Sprache übersetzt, lautet das:

    Wer heute in Deutschland kein schicker ungarnfreund ist, landet im ungern.

    Mit Ihrer kritisch-versachlichenden Moderation machen Sie es den mudslingers allerdings nicht leicht, doch Versuche, Ihre Position – kürzlich sogar Ihre Person – vor dem Lesepublikum in Misskredit zu bringen, gab es ja schon.
    Vor diesem Hintergrund freue ich mich über die Bewertung, die Sie von Andreas Noll erhalten haben.
    Political Correctness: Was darf man in Deutschland sagen – und was nicht? – http://www.focus.de/finanzen/news/tid-29319/political-correctness-klappe-zu_aid_911015.html

  2. Zu dieser Leistung, besonders angesichts der an den Tag gelegten Objektivität, kann man nur gratulieren. So ist es aber nicht verwunderlich, dass Hungarian Voice sich im Laufe der Jahre zum w i c h t i g s t e n Forum der westlichen Berichterstattung über Ungarn und die Ungarn „mauserte”.

    Diese unleugbare Tatsache ist der in der meistens ungarn-feindlich tendenziösen Berichterstattung der Medien hochstilisierten „Ungarn-Spezialistin” Magdolna Marschowski bereits vor Jahr und Tag unangenehm augefallen. Diese Bestätigung ihrer schlimmsten Befürchtungen dürfte ihr jetzt erst recht schwer auf den Magen schlagen.

    Ihre gehässigen Bemerkungen über Ungarn und die „schrecklichen” Ungarn auch auf den Seiten dieses Blogs bleiben für viele Leser ein unvergessliches, bleibendes Erlebnis.

    Ob es blitzt und donnert, die Karavane zieht offensichtlich auch in Deutschland trotzdem weiter.

  3. Jó, na dann mal weiter so.
    Im Besonderem verdanke ich diesem Blog(-Diskussionen), dass ich seit geraumer Zeit mit geschärften Sinnen und wachsamen Auges durch das angrenzende Ex -Monarchie Land und mein Geburtsland stampfe.
    Ich kann nur sagen:Sehr erbauend!

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