Urteil: Jobbik darf nicht als „neonazistisch“ bezeichnet werden

Das Hauptstadtgericht hat den Historiker László Karsai zum Widerruf einer ehrverletzenden Äußerung verurteilt.

Karsai hatte die im Parlament vertretene rechtsradikale Partei Jobbik als „neonazistisch“ bezeichnet. Das Gericht bewertete in seinem Urteil erster Instanz die Aussage Karsais als verleumderisch Verletzung des guten Rufes. Der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung zufolge muss sich Karsai nun innerhalb von zwei Wochen bei Jobbik schriftlich entschuldigen. Auch die Prozess- und Anwaltskosten gehen zu seinen Lasten.

Karsai hatte sich darauf berufen, dass es sich um ein Werturteil gehandelt habe. Er habe seine Meinung geäußert.

http://index.hu/belfold/2013/03/23/a_birosag_szerint_nem_neonaci_a_jobbik/