András Simor wird Vizepräsident der EBRD

András Simor, der jüngst abgewählte Präsident der Ungarischen Notenbank (MNB), wird Vizepräsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).

http://www.portfolio.hu/gazdasag/simor_az_ebrd_alelnoke_lesz.181821.html?utm_source=index_main&utm_medium=portfolio_box&utm_campaign=portfoliobox

Medián: Regierungswechsel ja, Aber bitte nicht mit dieser Opposition!

Die Wochenzeitung HVG veröffentlichte die Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Medián.

http://tablet.hvg.hu/hvgfriss/2013.14/201314_stabil_kormanyero_gyenge_ellenzek

Die per Link erreichbare Grafik zeigt die Zustimmung der einzelnen Parteien bei allen Befragten (orange), bei den zur Stimmabgabe Entschlossenen (grün) und den zur Stimmabgabe entschlossenen Wählern mit bestimmten Parteipräferenzen (blau).

Das Regierungslager hat nach wie vor einen deutlichen Vorsprung vor den linksoppositionellen Kräften (MSZP, LMP und Együtt 2014).

Die Zustimmung zur Wählerinitiative „Gemeinsam 2014“ sank dabei um fast 50%.

Positiv: Der Anteil derer, die „sicher“ zur Wahl gehen möchten, steigt und liegt laut Medián bei 47%.

55% der o.g. blauen Gruppe wünschen sich einen Regierungswechsel, allerdings ist für 37% keine der oppositionellen Parteien attraktiv.

Tibor Fischer fragt: „What on earth is this ignorant nonsense being spread about Hungary?“

Tibor Fischer, englischer Schriftsteller mit ungarischen Wurzeln, übt in einem Kommentar für den britischen Guardian Kritik an „hysterischen westlichen Medien“, die Ungarn als Demokratie und Rechtsstaat abschreiben wollen.

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/apr/03/hungary-ignorant-nonsense?INTCMP=SRCH

Ex-Premier Gordon Bajnai im Interview mit dem Standard

András Szigetvári hat den ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Gordon Bajnai für die österreichische Tageszeitung Standard interviewt. Bajnai bewirbt sich im Jahr 2014 als Kandidat der Wählervereinigung „Gemeinsam 2014“ (Együtt 2014) um das Amt des Ministerpräsidenten.

http://derstandard.at/1363706586659/Das-Wesen-der-Fidesz-ist-ihr-Hunger-nach-Macht

Bajnai charakterisiert die Regierungspartei Fidesz als machthungrig. Gleichwohl sieht er Ungarn als Demokratie und die Aufgabe, die amtierende Regierung abzuwählen, als Aufgabe der ungarischen Wahlbürger. Einmischungen von außen seien kontraproduktiv. Auch Sanktionen der EU lehnt Bajnai ab.

Für den Fall des Wahlsiegs kündigt Bajnai an, die Bankensteuer auf europäisches Niveau zurück zu führen. Zugleich solle mit den Banken über verbesserte Kreditvergaben verhandelt werden. Die sektoralen Sondersteuern sollen ebenfalls gesenkt werden, allerdings nur, wenn hierfür Investitionszusagen gemacht würden.