Mordfall Bándy: Höchststrafe für den Täter

Das zuständige Strafgericht in Pécs (Fünfkirchen) hat den wegen Mordes und Raubes an der 25-jährigen Polizeipsychologin Kata Bándy angeklagten László P. zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt. Eine vorzeitige Haftentlassung schloss das Gericht aus.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte das Opfer in der Nacht vom 7. auf 8. Juli 2012 auf dem Heimweg abgefangen und getötet hat. Das Gericht bezeichnete den bereits 11-fach vorbestraften 27-jährigen Täter, der trotz seines jungen Alters bereits 8 Jahre im Gefängnis verbracht hatte, als „hemmungslosen Straftäter“. Das Gerechtigkeitsgefühl der Gesellschaft stehe in diesem Fall mit dem Urteil in Einklang. Das Gericht brachte, in Anbetracht der öffentlichen Wahrnehmung des Falls, auch das Argument der Generalprävention vor.

Während des Prozesses gab ein Zeuge an, der Angeklagte habe versucht, ihn zur Falschaussage zu bewegen.

Der Angeklagte hat Berufung eingelegt, um eine Strafmilderung zu erreichen. Über das Rechtsmittel entscheidet das Tafelgericht von Pécs (Pécsi Itélötábla).

Nach Bekanntgabe der Identität des Täters, eines Roma, begannen nicht nur Diskussionen über „Zigeunerkriminalität“, sondern auch Vorhalte gegenüber der ungarischen Gesellschaft, eine Volksgruppe „kollektiv schuldig zu sprechen“.

http://index.hu/belfold/2013/04/05/eddig_volt_es_nincs_tovabb/

http://tablet.mno.hu/ahirtvhirei/halalaig-bortonben-lesz-bandy-kata-gyilkosa-1149576

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