Geschmacklosigkeit des Jahres: Motorradclub plant Gegenveranstaltung zur Holocaust-Gedenkveranstaltung „Marsch des Lebens“ – unter dem Motto „Gib Gas“

Der zweifelhafte „erste Platz“ für die Geschmacklosigkeit des Jahres geht an heuer an eine rechtsradikale Motorradvereinigung. Sie hat für den 21. April, dem Tag des jährlich stattfindenden „Marsch des Lebens“ (élet menete) zum Andenken an die Opfer des Holocaust, dem auch etwa 500.000 ungarische Juden zum Opfer fielen, eine Gegenveranstaltung geplant.

Ihr Motto: „Gib Gas!“

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Die Veranstalter, die ihrem Aufmarsch den Untertitel „Finger weg von unserer Heimat und unserem Haus“ gegeben haben, teilten mit, jeder könne das Motto so verstehen, wie er wolle. Der Titel sei zwar doppeldeutig, es herrsche jedoch Meinungsfreiheit.

Es stockt einem der Atem. Von den Behörden muss erwartet werden dass sie die Gesetze anwenden und versuchen, diese ungeheuerliche Provokation zu unterbinden. Es wäre ein guter Moment, zu beweisen, dass die jüngste Grundgesetzänderung, die die Beschränkung der Meinungsfreiheit zulässt, wenn ihre Ausübung zur Beleidigung z.B. religiöser Gruppen dient, ihren Sinn hatte. Tatsächlich beleidigt diese Gegenveranstaltung nicht nur das Andenken der Holocaustopfer, sondern das ganze Land.

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die „Idee“ von der deutschen NPD abgekupfert sein dürfte. Deren Vorsitzender, Udo Voigt, ließ sich ebenfalls mit dem Slogan „Gas geben“ auf einem Wahlkampfplakat ablichten. Die deutschen Gerichte gestatteten seinerzeit diese ungeheuerliche Provokation und untersagten es einem Berliner Bezirk, die Plakate zu entfernen. Deutschland ist somit in dieser Frage kein Vorbild.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-wahlkampf-gas-geben-slogan-empoert-berliner-politiker-a-779022.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlkampf-in-berlin-gericht-erlaubt-gas-geben-plakate-der-npd-a-784972.html

Nachtrag:

Wie ATV.hu soeben mitteilt, hat der Fidesz-Fraktionsvorsitzende Antal Rogán die Provokation der Motorradgruppe als „geschmacklos“ kritisiert. Weitere Kritik kam von MAZSIHISZ und SZEMA, die beide forderten, behördlich gegen das Motorradtreffen vorzugehen.

http://atv.hu/belfold/20130407_a_fidesz_frakcio_elitelte_az_adj_gazt_motoros_felvonulast

Nachtrag vom 08.04.2013:

Schnelle Reaktion von Regierungsseite: Das Innenministerium hat angekündigt, die Polizei werde das Treffenmit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterbinden.

http://www.hirado.hu/Hirek/2013/04/08/16/BM_a_rend_rseg_tiltani_fogja_az_Adj_gazt_.aspx

Ministerpräsident Viktor Orbán meldete sich – wie er sagte „wegen der Bedeutung der Angelegenheit“ – persönlich im Parlament zu Wort und sagte, die Veranstaltung sei nicht nur Geschmacklos, sondern beeinträchtige auch die verfassungsmäßige Minderheitenrechte.

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48 Kommentare zu “Geschmacklosigkeit des Jahres: Motorradclub plant Gegenveranstaltung zur Holocaust-Gedenkveranstaltung „Marsch des Lebens“ – unter dem Motto „Gib Gas“

  1. Der Poster dieser „nationalen“ Gesellschaft die mit dem Schlagwort „Gib Gas!“ die „Heimat schützen“ möchte gibt auch bekannt, dass sie von der Polizei begleitet werden und wo sie in Budapest aufmarschieren. Und wer Budapest kennt, kann feststellen, dass Sie an der großen Synagoge (Dohányu.) vorbeimarschieren werden.

  2. Kann die Datum aber auch Zufall sein!! Warum muss mal alles so Persönlich nehmen??
    Histerien und Panikmacherei…wird langsam auch langweilig!
    Die Böse Ungaren immer.. Wir können langsam ohne Erlaubnis nicht mal Luft holen..
    Und das reicht auch langsam!

    • Warum „wir“? Glauben Sie, dass diese paar Nazis auf zwei Rädern „die Ungarn“ sind?
      Ist ganz bestimmt alles „Zufall“…“élet menete“ vs. „magyar motoros menet“. Und auch die Route zur Synagoge, ist bestimmt Zufall…

    • Szilvia
      Ja warum muß man alles so persönlich nehmen? Ganz einfach, weil man an diesem Tag der hunderttausenden ung. Staatsbürger (darunter viele Frauen und Kinder) gedenkt, die nach der deutschen Besatzung auf Anordnung der ung. Regierung jeweils zu 70-80 Personen von der königl. ung. Gendarmerie und der königl. Polizei in Viehwaggons getrieben wurden, damit die meisten in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau vergast werden.
      Und da gibt es viele anständige Menschen, die zwischen dem Aufruf „Gib Gas!“ und dieser Geschichte einen Zusammenhang sehen.

      • „Eine breite kognitive Landkarte sichert Kontrolle über mehr Bereiche, sie ermöglicht eine schnellere Verarbeitung neuer Eindrücke und schützt vor Kontrollverlust und emotionalen Einbrüchen.“

        werter herr herche, bitte verzeihen sie meine direkte anrede. ich verspüre zwar sonst kein besonders grosses bedürfnis auf ihre äusserungen einzugehen- aber in diesem fall, mache ich eine ausnahme – hoffentlich auch in ihrem interesse…

        danke. und notfalls einfach ignorieren.

        quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Exploratives_Verhalten

      • @ kulturkrampf

        ‘‘It’s not what you say, it’s how you say it’’ (Frank Luntz)

        Ich weiß, dass hier Profis am Werk sind.

    • liebe szilvia,

      ihr kommentar ist in gewisser hinsicht der „wertvollste“.

      holen sie mal t i e f luft und schreiben ihren frust raus!

  3. Leider haben Sie recht HV. Deutschland ist in dieser Frage kein Vorbild.

    Wie auch, wenn ein Großteil von Justiz und Politik auf dem „rechten Auge“ blind sind.

    • Finde ich auch gut, nur habe ich von der Fidesz nichts anderes erwartet. Aber schön, dass Sie es geschafft haben die Fidesz mal zu loben – ich werd Sie irgendwann mal dran erinnern 😉

      • Palóc Fidesz versucht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. D.h. sie senden Signale aus die sehr verschieden sind. Am 15. März wurde z.B. der rechtsextremer Singer Petrás ausgezeichnet und Bakay der Kurator einer Ausstellung zu Ehren von Ferenc Szálasi.
        Ich würde mich natürlich freuen, wenn die Signale von Fidesz eindeutig wären, aber leider vollziehen die einen Pfauentanz, der sie unglaubwürdig macht.
        Ihre Politiker begeben sich in unmögliche Situationen, wie Kövér mit seiner Nyiröapologie oder Balog mit der Auszeichnung von Szaniszló und der beiden Personen, die ich oben erwähnte.

  4. „Tatsächlich beleidigt diese Gegenveranstaltung nicht nur das Andenken der Holocaustopfer, sondern das ganze Land.“

    sehen wir den immer erbärmlicher werdenden tatsachen ins auge. es gibt einige, denen eine solche veranstaltung zur landesehre gereicht.

    hiesiges moralisches echauffieren dient allerhöchstens der eigenen beruhigung/selbstvergewisserung…

  5. Der Marsch der Lebenden (so eine etwas freiere, dem englischen „March of the Living“ folgende Übersetzung) ist eine beeindruckende Veranstaltung, an der ich selbst schon teilgenommen habe. Viele Teilnehmer schienen aus dem Umfeld der jüdischen Gemeinde zu stammen. Aber es waren auch Politpromis aller Parteien außer Jobbik zu sehen, ohne dass das in den Medien –abgesehen von der umstrittenen Teilnahme des Parlamentspräsidenten Köver– besonders thematisiert wurde. Gleiches gilt übrigens für das alljährlich zur Finanzierung des Marsches veranstaltete Benefiz-Konzert in der Großen Synagoge. Es ist für Ungarn sehr wichtig, dass es solche überparteilichen Demonstrationen für Demokratie und Menschenrechte gibt.

    Wie diese Motorradfahrer-Vereinigung darauf reagiert, ist nicht nur geschmacklos, sondern schlicht menschenverachtend. Aufgrund des Datums und der Route sollte es den Veranstaltern anders als seinerzeit der NPD eigentlich nicht gelingen, vor Gericht mit der bewussten Zweideutigkeit ihres Slogans durchzukommen. Rechtlich sind solche Dinge leider nur schwer zu fassen. Umso wichtiger ist politisches Handeln. Mit Rekordbeteiligung am diesjährigen Marsch der Lebenden könnte man ein schönes Zeichen setzen. Wäre doch toll, wenn die Aktion der Rocker einen solchen Effekt hätte.

    • „Aufgrund des Datums und der Route sollte es den Veranstaltern anders als seinerzeit der NPD eigentlich nicht gelingen, vor Gericht mit der bewussten Zweideutigkeit ihres Slogans durchzukommen.“

      Sehe ich genau so. „Gib gas“ ist zwar zweideutig, aber an diesem Tag auf dieser Route ist es eindeutig genug. Es darf nicht stattfinden!

  6. Aber aber Meine Herren, Gleich“ Nazis “ und Antisemitisten“ Rassisten“ usw.
    Komisch..Warum beschweren sich nie darüber in Ungarn lebenden Araber, oder Chinesen oder andere Nationalitäten nicht?
    Die sind nur einfache Biker’s..Meine Herren.
    Aber es gibt Nationalitäten wo sich sehr sehr die Angelegenheiten und Innere Politik von Ungarn ein mischen.. genau so wie in anderen Landen. Das sind nun mal Tatsachen!
    Wer da bei uns Preis bekommen darf und wer nicht entschuldigen Sie mich aber ist das doch das alle höchste..
    Was werden wohl der Ukrainen sagen wenn Ungaren darüber bestimmen werden wer bei Denen eine Preis bekommen darf und wer nicht(??) Absurd oder?
    Aber diese Absurd müssen die Ungaren ertragen!
    Wenn sie sehr genau hin achten..es gibt immer mehr Antisemitisten und Rassisten –
    (Ich gehöre zwar nicht dazu, aber das unnötige Panikmacherei und Histerie nervt mich schon auch ein wenig)
    – ..nicht nur in Ungarn sondern Weltweit…Weltweit meine Herren.
    Da werde ich nur eine Frage stellen..Warum ist das so?

    • Strampeln Sie sich ruhig ab, Szilvia. „Einfache Biker’s“ fahren nicht mit dem Slogan „Adj Gázt“ an einer Synagoge vorbei. Und das am Gedenktag für Holocaustopfer.

      Ist Ihnen jeder Sinn für Anstand abhanden gekommen in dem Wahn, jemand wolle „den Ungarn“ Vorschriften machen? Ist Ungarn besser dran, wenn die Veranstaltung der „Biker’s“ stattfindet“? Ich glaube kaum. Oder geht es Ihnen ganz konkret besser? Geht es Ihren Kindern besser, wenn sie das Spielzeug anderer kaputt machen, wenn sie selbst keines kriegen? So kommt mir das nämlich vor.

      Meinen Sie, Sie könnten irgend jemandem was „heimzahlen“, weil Ihr Leben wegen der anderen ja sooo ungerecht ist. Wie Herr Pfeifer sagte: Es waren größtenteils UNGARN, Mitglieder Ihrer Nation also, die man in Auschwitz vergast hat. Wäre es nicht sinnvoller, die Wunden zu heilen, anstatt sie durch ewige Provokationen zu vertiefen?

      Wenigstens einem hier können Sie mit Ihren Phrasen einen Gefallen tun. „Kulturkrampf“. Den macht es nämlich scharf, wenn Sie schreiben. Was auch immer das beweisen soll…

      Also, Szilvia: Was bringt dieser lächerliche Motorradcorso? Ihnen persönlich oder der „Nation“…

      • Es traurig was damals passiert ist ohne zweifel, aber ich kann nicht dafür!
        Das war nicht Meine Entscheidung damals!
        Ich habe noch gar nicht gelebt damals ABER ich soll noch immer von Meine Steuer die „Wunden zu heilen“ für so was ich gar nicht gemacht habe (??) Wie lange noch??

        Genau so wie tausende und MiIllionen andere Menschen auch nicht dafür können!

        Mir bring es gar nicht..das die hin und her fahren.aber Biker’s veranstalten schon seit Jahren Treffen in Ganze Ungarn.
        „Adj gázt“ ist vielleicht zweideutig aber die fahren nicht nur in die Synagoge vorbei.
        Ich denke einfach das ganze wird mehr aufgeputscht als das wirklich ist!
        Und das mache ich nur Panikmacherei..
        „Leben und Leben lassen“ ist die Motto..

    • „Aber diese Absurd müssen die Ungaren ertragen!“

      „Da werde ich nur eine Frage stellen..Warum ist das so?“

      liebe szilva, spiegelt nicht zufällig ihre wahrnehmung auch einen teil des ung. mythosses wider, des sich-ständig-bedroht (äusserer u innerer)-fühlenden „ungarntums“? und spielen gewisse parteien nicht gerade mit vorliebe genau auf dieser klaviatur?

      kurz: woher kommt denn ihre panik?

      letztendlich wird man wohl auch über ein in der gesellschaft tradiertes und liebgewonnenes bild der „eigenen“ geschichte reden müssen, oder?

      schauen wir uns doch gleich mal die nationalhymne an: http://de.wikipedia.org/wiki/Himnusz

      • Der inszenierte Dialog zwischen den Kunstfiguren (Trollen) Szilvia und Kulturkrampf ist transluzent. In der gehobenen Sprache sagt man knapp: Beide sind zum Kotzen.

        Vielleicht kann mir ja mal jemand verraten, wer konkret als „Nemzeti Érzelmű Motorosok csoportja“ firmiert?

        Wie immer dem sei, mit dieser PR-Kampagne wird das Grauen instrumentalisiert, um zu mobilisieren. Beiträge von Népszava und atv haben den Stein ins Rollen gebracht. Was wird bezweckt?

        Der unverfrorene Aufruf der aus dem Nichts aufgetauchten Rockerbande, Juden zu vergasen, stammt von einer Facebook-Seite. Anonymer und dreckiger ginge es gar nicht.

        Warum bekommt diese Drecksidee soviel Aufmerksamkeit?

        „Als Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Ungarns wird der Jüdische Weltkongress (WJC) seine Generalversammlung im Mai 2013 in Budapest veranstalten.“

        Ronald S. Lauder und PéterFeldmájer haben Orbán offiziell zu diesem Kongress eingeladen.

        http://nol.hu/belfold/orban_reszt_vesz_a_zsido_vilagkongresszus_kozgyulesen

        Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich den Rest zusammenreimen zu können.

        Ekelhaft in jeder Hinsicht, das schreibe ich Ihnen allen ins Stammbuch, meine Herren von der proaktiven Fraktion.

  7. Vorab: Ich finde diese Aktion der Motorradfahrer geschmacklos, anstößig und politisch eindeutig zu verurteilen. Ich denke aber sehr wohl, dass Deutschland hier ein Vorbild ist für Ungarn und andere Länder: Juristisch dürfte diese Aktion zwar grenzwertig, aber nicht illegal sein.
    Die Aufarbeitung des Holocaust bzw die Auseinandersetzung mit den Neonazis soll nämlich nicht an Gerichte ausgelagert werden, sondern muss inmitten der Zivilgesellschaft und in der Politik geführt werden. Das beste Mittel scheint mir auch, sich jetzt umso aktiver am Marsch des Lebens/ der Lebenden zu beteiligen.

    • Juristisch verordnete Aufarbeitung ist sinnlos, da haben Sie Recht. Mit einer Ausnahme: Die Geschichte muss angemessen in den rechtlich bindenden Lehrplänen berücksichtigt werden.

      Es wird leider noch gefühlt eine Ewigkeit dauern, bis die Gesellschaft gemeinsam gedenken kann. Die Spaltung zieht sich bin in die Erinnerungskultur. Das hat die politische Elite, einschließlich (aber nicht nur) Fidesz mit zu verantworten.

    • „Die Aufarbeitung des Holocaust bzw die Auseinandersetzung mit den Neonazis soll nämlich nicht an Gerichte ausgelagert werden“

      Im Allgemeinen haben Sie Recht, Corvinus83. Wenn aber bei konkreten Aktionen bestimmte Grenzen überschritten werden, dann sind auch die Gerichte gefragt. Bei der „Gib Gas“ Aktion sehe ich diese Grenze überschritten. Fidesz Vize-Fraktionschef Gergely Gulyás wies in einem Fernsehgespräch auch darauf hin, dass gegen diese Veranstaltung eventuell behördlich vorgegangen werden kann:
      http://www.dunatv.hu/musor/videotar?vid=756729&pid=278847
      (ab 8:25)

  8. HV ich habe die URL dazu gegeben.
    Viktor Orbán bat Innenminister Pinter nicht den Gib Gas Aufmarsch zu gestatten.
    http://www.galamus.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=202371:ogy-orban-az-elet-menete-napjan-nem-tarthatnak-a-felvonulokat-sert-rendezvenyeket&catid=76:hazai-vonatkozasu-hirek&Itemid=113
    Interessant, dass der Herr Pinter dazu einen Hinweis von Orbán braucht und nicht von selbst darauf gekommen ist. Aber besser spät als nie.

    • Was wäre passiert, wenn Orbán nichts gesagt hätte? Sie hätten sich beschwert, dass Orbán nichts gesagt hätte.
      Ich freue mich, wenn dieser Motorradaufmarsch nicht stattfinden würde. Zählt nicht das Ergebnis?

      http://hvg.hu/itthon/20130408_Orban_betiltotta_az_Adj_gazt_antiszemita

      Ich denke, die Gerichte werden entscheiden. Denn so wie ich diese Nazis einschätze, werden sie ein Verbot anfechten. Und wir beide hoffen dann mal, dass es nicht wieder ein Richter ist, der (copyright Pfeifer: „Karriere machen will“), nicht wahr?

      Ich fand die Reaktion von Regierungsseite diesmal vorblildlich! Drei führende Fidesz-Politiker, MP Orbán, Fraktionschef Rogán und Fraktionsvize Gulyás haben sich zu Wort gemeldet.

  9. HV Natürlich finde ich es gut, wenn dieser Marsch nicht stattfindet.
    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, mit welchem Hohn Anfag der 90er Jahre einige SZDSZ Politiker auf meinen Hinweis auf die Verbotsgesetze in Österreich reagierten. Sie glaubten, die ungarische Gesellschaft sei stark genug, um auf rassistische und antisemitische Agitation zu reagieren und hatten die Illusion, die Lage in Ungarn wäre vergleichbar mit derjenigen in den USA.
    Natürlich kann die Justiz nicht eine notwendige Debatte und Aufklärung ersetzen, aber sie kann gewisse Auswüchse einschränken.
    Seltsam finde ich es, wenn eine Anweisung des Regierungschefs gebraucht wird, damit der Innenminister die nötigen Schritte veranlasst. Das gibt denjenigen Recht, die behaupten Ungarn wird zur Autokratie.
    Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie nicht selektiv mich zitieren würden, denn sicher habe ich das nicht nicht einfach so in den Raum gestellt. Aber ausschliessen kann man das nicht, dass Richter auch an ihre Laufbahn denken. Richter und Gerichte können vom politischen Geschehen in ihrem Land beeinflußt sein. In Demokratien sollten unabhängige Richter sich nicht danach richten.
    Im übrigen hat der Historiker L. Karsai Jobbik als nazistisch gewertet und wurde deswegen von der ersten Instanz verurteilt. Das Urteil ist publiziert:
    http://beszelo.c3.hu/onlinecikk/itelet-a-jobbik-kontra-karsai-laszlo-perben?utm_source=hirlevel&utm_medium=email&utm_campaign=hirlevel0407
    HV Was halten Sie davon?
    Natürlich werden die Nazi klagen. Und es ist gut, dass ein Gericht darüber entscheiden wird.
    Möglicherweise so, wie sich das diejenigen SZDSZ Politiker gewünscht haben, die Freiheit für den Nazidiskurs forderten.
    Eine absolute Demonstrations- und Redefreiheit gibt es nirgendwo. Es kann kein Atheist in eine Kirche/Synagoge/Moschee gehen und dort seine Meinung während eines Gottesdienstes äußern. Das würde die Rechte der jeweiligen Gemeinde verletzen. Und so sollte das auch mit dieser „Gas geben“ Demonstration sein, die nicht nur die Rechte der Nachkommen der Opfer sondern auch diejenigen aller anständigen Ungarn verletzt.

  10. Inzwischen haben es diese abgedrehten Nazi-Rocker sogar bis in die heutigen Tagesthemen geschafft. HV, vielleicht können Sie den Beitrag verlinken, sobald er im Online-Archiv auf tagesschau.de zu finden ist. Auf Ihre Meinung dazu bin ich übrigens gespannt. Der Autor Thomas Morawski weiß immerhin zwischen Jobbik und Fidesz zu unterscheiden. Er legt zwar nahe, dass die Regierung den Antisemitismus nicht wirklich zu bekämpfen weiß, schiebt ihr aber immerhin nicht in die Schuhe, selbst antisemitisch zu sein, wie schon so oft in deutschen Medien geschehen. Allerdings wird auch nicht berichtet, was die Regierung schon alles zur Bekämpfung des Antisemitismus unternommen hat.

    Zu guter Letzt: Dass Slomó Köves als Oberrabbiner von Budapest präsentiert wird, ist nicht ganz korrekt. Er ist vielmehr Leitender Rabbiner der „Vereinigten Israelitischen Gemeinden in Ungarn“ (EMIH), einer erst nach dem Systemwechsel gegründeten neo-orthodoxen, der Lubavitsch-Bewegung nahestehenden jüdischen Religionsgemeinschaft, der etwa 5000 Mitglieder zugerechnet werden. Zwar wird Köves in dem Tagesthemen-Beitrag vor der Großen Synagoge in Budapest interviewt, aber diese gehört zu MAZSIHISZ, dem traditionellen Bund jüdischer Gemeinden unter Leitung von Dr. Péter Feldmajér. Das ist also alles ein wenig verwirrend, so wenn ein kalvinistischer Pastor wegen der besseren Bilder vor der katholischen Kathedrale in Budapest gefilmt worden wäre.

    • Hier der Beitrag der Tagesthemen: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1292416.html

      Was ist mir aufgefallen?
      – Slomo Köves ist, wie Sie sagten, nicht der Budapester Oberabbiner.
      – Das für 21.4. angesetzte Neonazi-Bikertreffen wird nicht von den „Goj Motorosok“ veranstaltet.
      – Der Schnitt zu Zsolt Bayer wirkt krampfhaft, man will diese Faschos mit Fidesz verknüpfen.
      – Bayer hat nie gesagt, es seien in den 20ern durch Freikorps „nicht genug Juden“ ermordet worden. Es steht mir fern, Bayer zu verteidigen, aber diese Aussage wird seit Anbeginn fortwährend wiedergekaut.
      – Bayer als „erfolgreicher Moderator“? Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich lachen. Also, zunächst war er bei HírTV, dort ist er rausgeflogen…er war wohl zu erfolgreich. Jetzt ist er bei EchoTV, einem Sender, derseit Anbeginn rote Zahlen schreibt, warum wohl? Weil er so viele Zuseher hat? Bayers Sendung Korrektúra ist wohl kaum die Tagesschau. Zum Glück.
      – Bayer und Orbán wollen nichts miteinander zu tun haben? Wie ist das gemeint?
      – Márton Gyöngyösi (Jobbik) als Beispiel dafür, dass die Regierung die Antisemiten „gewähren lasse“? Keine Partei hat unmittelbar auf die skandalösen Äußerungen Gyöngyösis angemessen reagiert. Aber man traf sich kurz darauf bei einer Großveranstaltung, an der neben Gordon Bajnai auch Antal Rogán (Fidesz) sprach. Morwaski behauptet, ohne zu untermauern.
      – Jobbik die größte Oppositonspartei? Welcher Maßstab darf es denn sein? Die Sitze im Parlament? Nö. Da sind die Sozialisten größer. Umfragen? Welche dürfen es denn sein?
      – Zunahme der Popularität der Jobbik bei Studenten: Richtig. Wohl ein Zufallstreffer Morawskis. Jeder dritte will angeblich Jobbik wählen.
      – Heller: Das ist ihre Auffassung. Und ja, sie wird als Jüdin angefeindet.
      – „Auch Ignoranz ist Antisemitismus“. Was soll das bitte bedeuten? Dass die Behörden antisemitisch sind, weil sie die Gesetze anwenden, die vieles zulassen, was bei uns undekbar wäre? Nach dieser Logik ist die antisemitischste Partei von allen die SZDSZ: DIE hat sich immer für freien Nazidiskurs eingesetzt. Das nenne ich Ignoranz in Reinkultur.

      Vollkommen „vergessen“ hat Morawski, dass sich der ungarische Ministerpräsident heute klar gegen dieses Fascho-Bikertreffen positionierte. Wäre aktueller gewesen als dieses ewige Wiederkauen von Bayer und die These, Fidesz würde Antisemitismus gewähren lassen, oder? Zu dumm, dass die wichtige Nachricht Herrn Morawski keine Erwähnung wert war. Die Zeit hat wohl nicht mehr gereicht. Hm, Ignoranz ist was? Na dann, willkommen im Club, Herr Morawski!

      • HV „Bayer hat nie gesagt, es seien in den 20ern durch Freikorps “nicht genug Juden” ermordet worden. Es steht mir fern, Bayer zu verteidigen, aber diese Aussage wird seit Anbeginn fortwährend wiedergekaut.“

        Richtig das Wort Juden hat er nicht benützt. Doch man weiß sehr wohl in Ungarn wen er gemeint hat, in seinem antisemitischen Artikel, als er bedauerte, dass es nicht gelungen sei, „jeden dieser Menschen bis zum Hals im Wald von Or­govány zu verscharren“. In jenem Wald wurden 1920 nach dem Ende der kurzlebigen kommunistischen Rätere­publik hunderte Juden und Kommunisten gefoltert und getötet.
        Hier der beanstandete Text Bayers:
        „Magyarországból „bűz árad” – írja valami Cohen névre hallgató, bűzlő végtermék valahonnét Angliából. Cohen, meg Cohn-Bendit meg Schiff. A Népszava pedig a nagy kalapácsos ember vörös figurájával jelentkezik, és sajtószabadságot követel. A legtöbben pedig azt gondolják, hogy ez valami újdonság, s hogy ilyen hadjárat még nem volt. Botorság. Nincs új a nap alatt. Sajnos nem sikerült mindet beásni nyakig az orgoványi erdőben…“
        Also wenn in einem Absatz Cohen, Cohn-Bendit und Schiff erwähnt wurden und dann der Schauplatz eines furchbaren Verbrechens und Orbáns guter Freund es bedauert, dass man nicht alle bis zum Hals im Wald von Orgovány eingegraben hat, dann ist es klar um wen es sich handelt. Aber nehmen wir doch an, er hat nicht Juden gemeint, wird die Sache besser wenn er „nur“ Linke gemeint hat?
        Bayer ist einer der wichtigsten Organisatoren des pro-Orbán Friedensmarsches und der Präsident des ungarischen Parlaments hat ihm erst kürzlich die ewige Treue geschworen.

      • Herr Pfeifer?
        Sind Cohen Cohn-Bendit und Schiff denn Juden?
        Woher kann man das wissen?
        Und wenn Sie es wären, warum sollte ich das wissen?
        Muss man das überhaupt wissen, wer Jude, wer Christ oder wer Müller, Meier oder weiß der Teufel wer ist?
        Ich weiß nicht, was Sie so bewegt, aber Judensterne und andere Schrecklichkeiten, wie z.B. Hakenkreuze oder Hammer und Sichel muss doch heute niemand mehr tragen.
        Ich zum Beispiel bin aus der Kirche ausgetreten, nachdem mir Einsicht in meine Stasi-Akte gewährt wurde. Ich trage auch kein Kreuz. Ich lasse mir auch kein Kreuz auferlegen. Ich bin frei. Und wenn mich jemand, wie z.B. Sie es getan haben, zum Nazi abstempelt, dann sagt mir das etwas über Sie aus. Mich lässt es unberührt.
        Und ich verrate Ihnen noch ein Geheimnis:
        Wenn ich in einer Straße, irgendwo in Deutschland, egal wo, über einen Pflasterstein stolpere, in den der Name eines Menschen eingraviert wurde, der in der Generation meiner Großeltern aus seinem Haus geholt , auf einen Güterwagen verladen , abtransportiert worden und grausam zu Tode gekommen ist oder auch nur aus seiner Heimat vertrieben wurde, dann halte ich inne. Dann stelle ich mir das vor, was diesem Menschen, über dessen Gedenkstein ich gestolpert bin, angetan wurde.

        Wenn ich die Wahl hätte, mir den Judenstern oder Hakenkreuz mit Hammer und Sichel anzuheften, würde ich den Judenstern wählen.

        Ich glaube weder an Gott, noch an das Jüngste Gericht. Doch würde ich mich niemals auf die Seite der Täter stellen, die sich wähnen, als Richter Urteile über andere fällen zu müssen.

        Für mich erschließt sich das Geheimnis des Glaubens in der Akklamation:

        „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“

        Kommen Sie bloß nicht ins Stolpern!

      • Fakten und Tatsachen scheinen nicht so wichtig zu sein bei diesen Berichten. Nicht einmal der Name des Rabbiners wird richtig angegeben: der Rabbiner heisst Slomó Köves, den Zuschauern der Tagesthemen wird der Name Slomo Kéves eingeblendet.

      • Haarsträubend. Und am Ende bekommen die, die aus solchen Schlampereien berechtigte Schlüsse ziehen und die Sorgfalt bei der Recherche anzweifeln, immer das Gleiche zu hören: „Ist doch egal, lenkt doch nicht vom wirklichen Problem ab.“

      • Was erlaubt sich dreisterweise die Tagesschau?

        Dem missionarischem Eifer ungarischer Teufelsbeschwörer, wie Konrád, Dalos oder Lendvai folgend, ist sie längst zum Sprachrohr rechts- und linksextremistischer Medien (kurucz.info, Népszava, atv) geworden.

        Es ist an der Zeit, diesen Missstand vor den Deutschen Presserat zu bringen. Zu dessen Aufgaben gehört es, „Missstände im Pressewesen festzustellen und auf deren Beseitigung hinzuwirken“, wie auch „Entwicklungen entgegenzutreten, die die freie Information und Meinungsbildung des Bürgers gefährden könnten“

        Vielleicht lassen sich die Kommunikationsexperten der ungarischen Regierung ja einmal dazu herab und holen Rechtsrat ein, anstatt wieder mit dem Säbel zu rasseln und die Dinge laufen zu lassen.
        „Szép magyar leventék, aranyos vitézek!
        Jaj be keservesen, jaj be búsan nézlek.“

        http://www.presserat.info/

  11. Pingback: Ein wichtiger Dialog im ungarischen Parlament aus Anlass des geplanten Neonazi-Bikertreffens vom 21. April | Hungarian Voice - Ungarn News Blog

  12. Sehr geehrte Herr Peter Herchen … Sie können mir mal auch ein gefallen tun..
    Sie sind in Meine Augen auch nur ein Troll. Ich habe sie auch nicht Beleidigt und keinen anderen von hier! Wir haben verschiedene Meinungen aber wir sind Erwachsene Menschen und können Kultiviert Diskutieren. Sie Herr Herchen sind aber die Ebene von eine 5 Jährigen gelandet gerade ! Schöne Tag Wünsche ich Ihnen noch, und ich bitte Sie Herzlich mich nicht mehr anzuschreiben. Ignorieren sie mich einfach..ich verspreche ich Tue das auch Ihnen gegenüber! Die Liebe zwischen uns nun behut* sich auf Gegenseitigkeit !

  13. Drága Szilvike,
    gern erfülle ich Ihnen jeden Gefallen. Wo darf es denn sein?
    Nur eins möchte ich mir ausgebeten haben: Verlangen Sie von mir nichts, was ich nicht kann, zum Beispiel, dass ich Ihr hirnloses Gerede nicht für das halte, was es ist, nämlich als einen Beweis für das Fehlen von geistigem Vermögen, das erforderlich wäre, um Einsichten zu gewinnen, Zusammenhänge zu erkennen, etwas zu überschauen, sich ein Urteil zu bilden und sich in seinem Handeln danach zu richten.
    Zur Relevanz der Hirnreifung für das Verhalten von Menschen hat uns z.B. Prof. Dr. Wolf Singer wichtige Erkenntnisse geliefert.

    Ich sehe es als Kompliment, wenn Sie mir das Niveau von Fünfjährigen attestieren.

    Was die moralische Entwicklung hirnlos wirkender Extremisten angeht, erlaube ich mir, hier lediglich auf Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung zu verweisen. Der Einfachheit halber zitiere ich aus Wikipedia – Die freie Enzyklopädie:

    „Die Kognitive Entwicklungstheorie des moralischen Urteils von Lawrence Kohlberg basiert unter anderem auf John Rawls moralphilosophischer Gerechtigkeitstheorie und stellt eine Weiterentwicklung von Jean Piagets Theorie der Moralentwicklung dar.“

    Wie weit Sie es, liebe Szilvi in Ihrem Streben nach moralischer Vollkommenheit bringen können, hängt also weniger von Ihrem Willen als von der Reife Ihres Hirns ab. Anstrengen hilft gar nichts.

    Eine Lehre des Konfuzius, die uns in dem Werk Gespäche Lunyü überliefert wurde, heißt:
    „Das Streben des höheren Menschen geht nicht auf die Außenwelt, auf Sattessen und bequeme Wohnung, sondern auf eine moralische Vollkommenheit; […] Auf diese Weise zeigt sich das wirkliche Bildungsstreben.“

    Ich kann für Sie, liebe Szilvi nur hoffen, dass Sie immer satt zu essen haben und bequem wohnen.

    Mehr sollten Sie nicht von sich erwarten. Auf Prof. Singer ist jedenfalls Verlass.

  14. Szilvikém!
    Ignorier taste? Ich kann Ihnen Vanillegeschmack anbieten. Oder Himbeere! Sie haben die Wahl. Aber Ignoranz lässt sich nicht schmecken, leider.

  15. Wohin sind eigentlich Szilvike, Kulturkrampf und die anderen Unterstützer der „Nazi Gesinnten Ungarischen Kradfahrer“ um Sándor Jeszenszky verschwunden?
    Seit Kurzem kursieren Nacktfotos vom „Präsidenten“ der „antizionistischen“ Boygroup im Netz. Der soll vor seiner Karriere als Jobbik-Witzfigur 2006 unter Gyurcsány und Szilvásy den ersten ungarischen Swinger-Club gegründet haben.
    Hier ein Bild des antizionistischen Präsidenten im Adamskostüm: http://www.anony.ws/2bT
    Und hier ein Video des antizionistischen Agitators: https://hungarianvoice.wordpress.com/2013/04/07/geschmacklosigkeit-des-jahres-motorradclub-plant-gegenveranstaltung-zum-holocaust-gedenkveranstaltung-marsch-des-lebens-unter-dem-motto-gib-gas/#comments

    Jeszenszkys Diktion auf der „Pressekonferenz“ lässt eher einen Mitarbeiter von Szilvásys damaligen Geheimdienstchefs Laborc in Jeszenszky vermuten. Dass bei dem Laborc-Portik Treffen auch ein national Gesinnter Kradfahrer zugegen war, geht übrigens aus den diese Woche freigegebenen Abhörprotokollen hervor.

    Das PR-Material für ihren antizionistischen Krampf lassen Ungarns Nazi Gesinnte Kradfahrer übrigens in Deutschland drucken. Leider hat Jeszenszky nicht mehr verraten. Mich interessieren eigentlich weniger die Bilder, die ihn beim Wichsen zeigen. Ich hätte gern gewußt, welcher Geheimdienst Geld für solche Arschlöcher locker macht. Und woher die Tagesschau den Tipp für die brandaktuelle Berichterstattung über die Aktion des National Gesinnten Wichsers aus Budapest hatte?

    Liebe Grüße an Szilvike, Kulturkrampf und den tapferen Journalisten aus Wien!

  16. Pingback: Györ: Wie ein Verkehrsunfall zu einer antisemitischen Straftat wurde | Hungarian Voice - Ungarn News Blog

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