Kurier: Orbán-Interview

Und hier der Abdruck des Orbán-Interviews beim Kurier.

http://kurier.at/politik/ausland/viktor-orban-wir-sind-nicht-die-netten-jungs-im-mainstream/9.070.609

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12 Kommentare zu “Kurier: Orbán-Interview

  1. Lopatka: Keine Pauschalverurteilung der österreichischen Bauern in Ungarn!
    Wien 16. April 2013, „Eine Pauschalverurteilung der österreichischen Bauern und Pächter in Ungarn ist äußert bedauerlich“, so Staatssekretär Reinhold Lopatka zu den Aussagen von Premier Viktor Orbán im Kurier-Interview. „Die österreichischen Bauern, die rechtmäßig Land in Ungarn erworben haben und dort als Landwirte tätig sind, tragen auch zur Entwicklung Ungarns bei. Österreicher, die im Ausland investieren, brauchen Rechtssicherheit. Es sollte im heutigen Europa selbstverständlich sein, dass gültig abgeschlossene Verträge Bestand haben, wie das auch Ministerpräsident Orbán unterstrichen hat“, betonte der Staatssekretär.
    „Es ist leider nicht das erste Mal, dass da und dort bei der Gesetzgebung in Ungarn Interessen österreichischer Unternehmer beeinträchtigt werden“, so Staatssekretär Lopatka. „Es kann auch nicht sein, dass einer Gruppe pauschal Unregelmäßigkeiten unterstellt werden.“
    „Von den intensiven Wirtschaftsbeziehungen profitieren beide Länder, daher sind solche Nachrichten über die Medien sehr bedauerlich. Wir haben immer vermieden, Ungarn unsere Meinung über die Presse auszurichten. Direkte Gespräche sind zielführender. Ich werde daher diese Woche in Budapest diese Themen mit meinen ungarischen Kollegen offen besprechen“, so Lopatka abschließend.
    Rückfragehinweis: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
    Presseabteilung

    • http://derstandard.at/1363708526308/Orban-fuehlt-sich-missverstanden

      Herr Pfeifer,
      wer hat wohl diesen Kommentar geschrieben?
      „Endlich hat Staatsekretär Reinhold Lopatka in Budapest gesagt was Sache ist

      Doch die völkischen Politiker lassen sich davon nicht beeindrucken. Sie wollen weiter Stimmung machen gegen Österreicher, die legal Land gekauft haben oder Unternehmungen besitzen. Mit vernünftigen Zureden erreicht man bei der Bagage gar nichts. Lopatka hat davon gesprochen, dass die Ungarn Druck brauchen.
      Jetzt merken schon die Politiker der ÖVP was in Orbanistan vorgeht. Es ist zu hoffen, dass die EU sehr bald Druck ausüben wird.“

  2. Also dass Fidesz auch völkische Politiker hat, die völkische Politik machen, das ist doch nicht meine Erfindung und wenn jemand das im Standard postet, so kann ich auch nichts dafür.
    In einer ausgezeichneten Sendung des bayrischen Rundfunks (noch vier Tage zu hören) weisen mehrere Interviewpartner darauf hin

    http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/dossier-politik/orban-ungarn-eu-demokratie-verfassung100.html

    [audio src="http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_H1S/_-9S/_Agd_Ard/8598428a-e18a-4534-b073-c8a44cb6d9df_2.mp3" /]

    Das Wort Bagage wird in Wien häufig gebraucht und auch dieses Wort habe ich nicht patentiert, auch wenn Sie vermuten, dass dem so wäre.

    Im übrigen pflege ich, wenn ich es schon tue, unter meinem eigenen Namen zu posten, was Sie leicht auf http://www.hagalil.com feststellen können.

  3. Die demokratisch gewählte Regierung, die rückwirkende Gesetze beschliessen läßt und die einen „Befreiungskrieg“ führt macht sich nicht gerade populär. Ihre Mitglieder werden Bücher schreiben können über „How to make enemies and irritate people“
    ©http://www.allmusic.com/album/how-to-make-enemies-and-irritate-people-mw0000626424©
    Wenn Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) Druck gegen Ungarn fordert, dann zeigt das, in welche Richtung die Konservativen gehen könnten. Schon bei der letzten Sitzung des EU-Parlaments zum Thema Ungarn gab es keine prominente Konservative, die es auf sich nahmen die jetztige ungarische Regierung zu verteidigen, hingegen verteidigte Krisztina Morvai diese Regierung, indem sie – wie es heute in Ungarn im rechten Lager so populär ist – einen ad personam Angriff gegen die konservative Viviane Reding führte.

    • Weinen Frau Reding und Kollege Cohn-Bendit inzwischen an der selben Front?
      Als Opfer des Orbán-Terrors sollten sie zusammen mit den Nazi Gesinnten Kradfahrern Ungarns Widerspruch gegen Orbáns Entscheidung erheben!

      Herr Pfeifer, Sie stehen in Ihrem Kampf nicht mutterseelenallein. Sie haben in den nazi-anal gesinnten Kradfahrern von Budapest starke Verbündete gegen die faschistisch-völkische Diktatur in Ungarn . Sie haben starke Argumente.

      Verlassen Sie sich auf den NSU, die Nazionalen Shit Ungarn, die Budapester Terrorzelle.

      Apropos der V-Mann hier auf dem Bild im rosa Hemd, der ist auch auf einem Video aus dem Jahr 2006 zu erkennen. Sie erinnern sich sicherlich noch an die spektakulären Bilder, für die sich Onkel Panzer-Georg von der HA I der ungarischen Staatssicherheit im Oktober noch einmal fit gemacht hatte. Hatte und hat natürlich die höchste Geheimhaltungsstufe. Deshalb können wir hier den Genossen V-Mann im rosa Hemd von 2013 nur von hinten zeigen.
      Vorwärts, Genossen! Und nicht vergessen ….

      • Hier das geheime Foto, das der NSU Nazi Shit für Ungarn) exklusiv für kuruc.info freigegeben hat

      • Hier das geheime Foto, das der NSU (Nazi Shit für Ungarn) exklusiv für kuruc.info freigegeben hat

    • Hier der Wortlaut der Wortmeldung Krisztina Morvais:

      „Krisztina Morvai (NI). – Mr President, I do not think I am terribly obsessed with papers and degrees, but still I was genuinely and deeply surprised to see on her official curriculum vitae that the ultimate authority in the European Union on justice and constitutional law affairs – Ms Viviane Reding – has, with all due respect to her, never studied a semester of law in her life, let alone having a law degree.
      Similarly, Mr Tavares, who is the rapporteur on Hungary and who has been scrutinising and judging our legal system, has no background in law. I do not know if there is anybody in this room who would like to go to an operating theatre to be operated upon by people who do not have a medical degree. I think that for us Hungarians this is certainly not a very reassuring thing to know, and it would be lovely to know something about how exactly it works.
      For one thing, there is nothing wrong with having these different backgrounds – Mr Tavares has a background in history and Ms Reding has a background in humanities – but you seem to have completely misunderstood the rule of law, the principle you keep referring to, and maybe that is an issue of legal background or no legal background.
      For us lawyers, the essence of the rule of law is that it is the opposite of arbitrariness, and what you have been doing here in the context of the war on Hungary for several years now is exactly that: arbitrariness that has nothing to do with the rule of law.
      The rule of law means that there are rules that are predictable, foreseeable and certain: substantive laws as well as procedural laws. You keep referring to European values in general without referring to the norms, but what exactly are those predictable, foreseeable, certain norms? That is what the rule of law is about.
      Similarly, you have been carrying out this examination on Hungary without clarifying your own rules. We have no idea: do you keep changing your rules and keep making up new rules on your way?
      My other point is that this has nothing to do with the rule of law, so please do not teach us about the rule of law without being bound by the principles of the rule of law yourself. Thank you.“

      Mal angesehen davon, dass Jobbik besser nicht von Rechtsstaat sprechen sollte (im Hinblick auf die ganzen Ideen, die diese Partei schon zum Besten gegeben hat: Es ist eine Tatsache, dass die EU-Justizkommissarin über keinerlei juristische Ausbildung verfügt. Ich bin darüber ebenfalls verwundert und hoffe, das macht mich nicht zum Gesinnungsgenossen dieses Jobbik-Dragoners. Ich kenne keinen Bundesjustizminister, der nicht selbst Jurist gewesen wäre.

  4. Herr Pfeifer, Sie schrieben:
    „Im übrigen pflege ich, wenn ich es schon tue, unter meinem eigenen Namen zu posten,“

    Wenn das wahr ist, sollten Sie unbedingt wegen Verletzung des Urheberrechts gegen Jan Hollis klagen. Mit Urheberrechtsklagen lässt sich gut Geld verdienen. Jan Hollis hat bei Ihnen richtig viel abgekupfert, es kann sich also lohnen.
    Hier der Link zu Jan Hollis: https://dastandard.at/Userprofil/505499

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