Nézőpont-Institut untersucht die Berichterstattung zum WJC: Kritik an Orbán wird berichtet, die Entschuldigung von Ronald Lauder nicht

Das ungarische Meinungsforschungsinstitut Nézőpont hat eine aktuelle Untersuchung der Presseberichterstattung zum World Jewish Congress in Budapest veröffentlicht.

http://nezopontintezet.hu/aktualis/a-magyarorszagi-zsido-vilagkongresszus-a-vilagsajtoban/

Bemerkenswert: Die Kritik an Viktor Orbáns Rede vor dem WJC (zum Teil beruhend auf einer dilettantischen Übersetzung der öffentlichen Stellen), insbesondere aber die Kritik der WJC-Praesidiums, erfuhr breite Berichterstattung. 42 Presseberichte erschienen, davon 18 in Deutschland.

Die Entschuldigung des WJC-Praesidenten Ronald Lauder, der Orbán ausdrücklich versicherte, er wisse seine klare Distanzierung von Jobbik zu schaetzen, wurde hingegen nur von 7 Presseorganen erwaehnt. Davon eines in Deutschland.

Der volle Bericht ist hier abrufbar.

Laut ARD-Sendung „Weltspiegel“ ist „Judenhetze in Ungarn wieder salonfähig“

ARD-Weltspiegel vom vergangenen Wochenende:

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/14459398_ungarn-judenhetze-wieder-salonfaehig