Viktória Mohácsi kämpft in Kanada um Asyl

Die ehemalige EU-Parlamentsabgeordnete (SZDSZ) und Roma-Aktivistin Viktória Mohácsi bemüht sich um Asyl in Kanada. Sie will in einer Anhörung die Behörden in Toronto davon überzeugen,  in Ungarn politischer Verfolgung ausgesetzt zu sein. Reuters berichtet:

http:// http://mobile.reuters.com/article/idUSBRE95F06O20130616?irpc=932

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7 Kommentare zu “Viktória Mohácsi kämpft in Kanada um Asyl

  1. Jetzt würde mich mal die Meinung derjeniger interessieren, die kürzlich noch der konservativen Seite (nur ein Versuch das Wort „Lager“ zu umschiffen) vorhielten durch ihre Vorwüfe die Grabenbildung zu unterstützen…

  2. Die Gute!

    Ich möchte nicht wissen, wieviele MIllionen HUF sie für dieses Kabaré wieder von den Genossen (MSZP, E2014, PM & Co.) zugesteckt bekommt.

    In einigen Tagen oder Wochen lesen wir dann Schlagzeilen wie:

    „ungarische Menschenrechtlerin in ihrem Kampf ums kanadische Asyl und die Aussicht auf ein humanes Leben in Frieden und Freiheit gescheitert! Die orbán’sche Gleichschaltung geht weiter!“ …

    Am besten, ich melde mich auch als verfolgter Deutscher des Orbán-Regimes:

    Kanada, wieviel ist Euch meine Freiheit wert? Je mehr, desto besser! Und nur Devisen, bitte!

    Ich habe solche Possen in Ungarn in den letzten 23 Jahren schon oft gesehen (denken wir nur an die Zigeuner von Zámoly im Jahre 1999, an den pensionierten Rabbi vor zwei Jahren, dem jemand angeblich ein unschönes Wort ins Ohr geflüstert hat usw.).

    Nichts für ungut also: Holzauge, sei wachsam …

    Einen schönen Abend wünscht
    P. R.

    • Mohácsi hat gewiss Verdienste um die Aufklärung des Mordes von Tatárszentgyörgy. Die sollte man nicht in Abrede stellen. Aber sie hat sich durch ihre Art viele Menschen zu Gegnern gemacht: Etwa dadurch, dass sie nach dem Mord an Marian Cozma behauptete, er (Cozma) habe die Täter, die Zigeuner waren, wohl provoziert. Diese Aussage hat sehr viel negativen Widerhall gefunden. Ein Roma-Menschenrechtler sollte eben nicht für Verbrecher Partei ergreifen.

      Es gab offenbar wirklich Drohungen ihr und ihrer Familie gegenüber. Das ist durch nichts zu rechtfertigen.

      Eine andere Frage ist, wo sie denn bitte staatliche Verfolgung (?) befürchtet.

      • HV:

        Mohácsi befürchtet keine staatliche Verfolgung, das ist es ja. Ich habe lediglich auf sarkastische Art und Weise ein Szenario vorweggenommen, das vielleicht schon bald Wirklichkeit wird:

        die linksliberalen ungarischen Medien und ihre internationalen Helfermedien (Pusztaranger, Theater der Zeit, Népszabadság, Népszava, Amerikai Népszava, Der Spiegel, FAZ, Le Monde, New York Times usw.) gehen in die Offensive, machen aus einer Mücke einen Elefanten und stellen diese Sache so hin, ALS OB Mohácsi etwas in Ungarn (oder vom ungarischen Staat) zu befürchten hätte.

        Ich bin mir ziemlich sicher, dass es so kommt. Ich weiß, viele sind da anderer Meinung. Warten wir einfach die nächsten Wochen und Monate ab.

        Es deutet immer mehr darauf hin, dass hinter den Kulissen schon jetzt (scheinbar) ein abgekartetes Spiel gegen die jetzige ungarische Regierung läuft.

        Dies zeigt auch der heutige Artikel von István Lovas in der Magyar Nemzet über die skandalösen Aussagen einer Frau Reding beim Bilderberg-Treffen vor zwei Wochen (Reding biztos célkeresztjében a választás? – Die ungarischen Wahlen im Zielkreuz der Kommissarin Reding?).

        Einen schönen Tag wünscht
        P. R.

  3. Palóc, ich weiß nicht, ob Sie Leute wie mich meinen. Aber ich sage Ihnen gern meine Meinung: Ich glaube nicht, dass vom ungarischen Staat irgendeine Gefahr für Frau Mohácsi ausgeht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sie in ihrer Heimat von Rechtsextremisten, also von Privatpersonen, bedroht wird und der Staat sie nicht ausreichend gegen diese Kräfte schützen kann.

    Ich wäre jedoch auch nicht allzu überrascht, wenn sie diese sicherlich bestehende Gefahr überzeichnen würde, um in Kanada ein neues Leben beginnen zu können. Bin sehr gespannt, wie ihr Asylverfahren dort ausgehen wird. Vielleicht werden die dortigen Behörden den Fall nicht 100%ig klären können, aber am Ende im Zweifel zu Gunsten der Antragstellerin entscheiden, weil sie das Restrisiko einer negativen Entscheidung mit möglicherweise fatalen Folgen nicht tragen möchten.

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