Defizitverfahren gegen Ungarn eingestellt

Das seit neun Jahren laufende EU-Defizitverfahren gegen Ungarn wird eingestellt. Die Entscheidung wurde heute durch den in Luxemburg tagenden Rat der Finanzminister getroffen. Durch die Einstellung endet die Gefahr, dass dem Mitgliedstaat Mittel aus EU-Kohäsionsfonds gesperrt werden.

http://www.bloomberg.com/news/2013-06-21/eu-lifts-hungary-budget-monitoring-as-orban-prepares-for-polls.html

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3 Kommentare zu “Defizitverfahren gegen Ungarn eingestellt

  1. http://de.euronews.com/2013/06/21/gulasch-kapitalismus-eu-entlasst-ungarn-aus-defizitverfahren-/

    Auffallend leise die Reaktionen überall. Die Ideologen des ungarischen Bankrotts wird die Nachricht ärgern.
    Euronews aus Lyon hat jetzt in Budapest einen Ableger. Der Inhalt des obigen Beitrages ist sachlich. Aber wenigstens ist hier noch in der Überschrift eine negative Botschaft versteckt. Das nenne ich Gulasch-Journalismus. Gut, wenn man sein Vorurteil noch bestätigt bekommt –
    und wenn es in einer Überschrifft niedlich posiert. So liest es sich leichter.

    • Eine gute Nachricht für das Land, eine schlechte Nachricht für diejenigen, die um jeden Preis einen Regierungswechsel in Ungarn wollen. Mir klingt noch die ZDF-Journalistin in den Ohren, die vor nicht allzulanger Zeit eine Sendung mit den Worten „Ich habe eine gute Nachricht: Ungarn ist fast pleite“ anmoderiert hat.

      • Halász, danke für die Erinnerungsstütze. Den ganzen Ekel kann man nur erfahren, wenn man weiss, dass nicht Orbán, sondern die Sozen und die Liberalen die Schulden gemacht haben. Die Leute im Westen wissen nicht bescheid – ZDF und co. sei dank. Selbst starke Fakten sind dank ideologischer Borniertheit nicht dem ZDF gefällig. Orbán-Kritiker müssten einsehen, dass schäbig, schadenfroh und lügnerisch die Demokratie nicht aufgebaut wird.

        Der sympathische Journalist Hans-Joachim Friedrich hat einmal gesagt:
        Ich mache mich mit keiner Sache gemein. Auch nicht mit einer guten.

        Was er meint ist eindeutig: Umfassende Informationen sind wichtig. Was meine Meinung ist, muss ich als Journalist deutlich davon trennen.

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