László Sólyom mit dem „Preis für die ungarische Freiheit“ ausgezeichnet

Der ehemalige Staatspräsident László Sólyom ist mit dem „Preis für die ungarische Freiheit“ ausgezeichnet worden. Sólyom wurde für seinen Einsatz bei und nach der Wende geehrt.

Der Verfassungsjurist Solyom war von 1989 bis 1998 Präsident des ungarischen Verfassungsgerichts und prägte dessen Rechtsprechung, insbesondere die vom Gericht durch seine Rechtsprechung geschaffene „unsichtbare Verfassung“, maßgeblich mit. 2005 wurde er Staatspräsident und übte dieses Amt bis 2010 aus. 2006 machte er von sich reden, als er die amtierende Regierung Gyurcsány nach Bekanntwerden der sog. „Lügenrede“ und der anschließenden Proteste deutlich kritisierte.

Der konservative Sólyom gilt als Gegner der Verfassungs- und Rechtspolitik der Regierung Orbán. Im Rahmen der Preisverleihung bezeichnete er den von Ungarn beschrittenen verfassungsrechtlichen Weg als falsch. Zwar seien neue Wege erforderlich, der Preis, der durch die Beschneidung von grundlegenden Rechten gefordert werde, sei aber zu hoch.

Der Preis wird seit dem Jahr 2000 vergeben.

http://tablet.mno.hu/ahirtvhirei/solyom-laszlo-kapta-a-magyar-szabadsagert-dijat-1169841

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