FAZ: Michaela Seiser über „Triumph und Wirklichkeit“

In der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommentiert Michaela Seiser die Wirtschaftspolitik und die Lage in Ungarn.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ungarn-zwischen-triumph-und-wirklichkeit-12312656.html

 

Zur Ergänzung die Prognosen für das laufende Jahr, zusammengefasst von der AHK Ungarn: http://www.ahkungarn.hu/fileadmin/ahk_ungarn/Dokumente/Wirtschaftsinfos/HU/Statistik/INFO_HU_Prognosen.pdf

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34 Kommentare zu “FAZ: Michaela Seiser über „Triumph und Wirklichkeit“

    • Es war Sherry, sehr trocken und sehr kalt. Ein bisschen Stil dürfen Sie „sogar“ mir zutrauen. Die FAZ schreibt seit Jahren schamlos vom PL ab (außer Hefty – natürlich!), wie fast alle dt. Gazetten, von „fair use“ haben die alle noch nichts gehört, mal ein paar Ausnahmen abgesehen. Und richtig: das spricht nicht gerade für diese Medien. Nicht, dass Sie durch uns nicht exzellent informiert wären (:p), aber ein Armutszeugnis für Qualitätspresse ist das zusammenstoppeln von Infos allemal. Prosit!

      • Herr Schicker, als Produzent der vielen Halbwahrheiten über Ungarn sind Sie auch noch stolz.
        Hoffenlich lesen die „Macher“ der deutschsprachigen Qualitätspresse diese Zeilen und begreifen auch, was für einem Troll sie aufgesessen sind.
        Hoffentlich kommt einmal der Tag, an dem Sie sich für den Schaden, den Sie aus Wien den Ungarn in den letzten 3 Jahren zugefügt haben, verantworten müssen.

      • guter herr hofer, bitte konkretisieren sie ihr begehren. welche strafe halten sie für angemessen?

      • Ich bin da eher skeptisch, denn Linken wird eh immer ein Bonus angerechnet, seitdem Stalin und Hitler ihre Duftmarken in die Geschichte der Menschheit gesetzt haben. Und überhaupt, solange wir das Ferngutachten vom Dr. Leipziger aus Bayreuth noch nicht haben, ist nicht einmal sicher, ob die Ungarnhasser mit Server in Süddeutschland in die Klappse oder in ein richtiges Gefängnis gehören.
        Doch wenn ich mir hier einmal etwas für andere wünschen darf, dann würde ich ihm Asyl bei Putin in Russland auferlegen. Am besten im Hotel Lux. Wenn es Nacht wird, kann er da seinen Whisky mit Don, dem Genossen und der Krampfhenne schlürfen. Stilvoll ist er ja, unser Eiweißshake unter den Ungarnexperten.

      • “ …die Ungarnhasser mit Server in Süddeutschland in die Klappse oder in ein richtiges Gefängnis…“

        also gut, hier ein erneuter versuch zu ermitteln, ob herr herche zu qualifizierten aussagen taugt.

        (gutes) stichwort „ungarnhass“:

        was denken sie, herr herche, könnte der grund dafür sein, – der allgemeine und ihr ganz persönlicher – einen solchen anzunehmen?

        und bitte werden sie so konkret, wie ihnen möglich…

  1. Die FAZ Korrespondentin zeigt auf was man von der ung. Regierungspropaganda halten kann.
    Stimmt es, dass Ungarn die IWF Schulden aus neuen Anleihen, für die Ungarn 2% mehr Zins bezahlen wird, tilgt?

    • Laut diesem Beitrag nein. „Jelenleg nem látszik érdemleges kamatelőny a nemrég kibocsátott dollárkötvényekhez képest – tudtuk meg piaci szakértőktől.“

      http://privatbankar.hu/kotveny/ennyi-az-imf-hitel-kamata-valojaban-es-ezert-nem-tul-kedvezo-jelenleg-255578

      Die Finanzierung über die Märkte ist grundsätzlich positiv. Ich halte es für keine gute Strategie, sich vom IWF – auch um den Preis leichter Zinsersparnisse – abhängig zu machen. Das zeugt von Schwäche, eine Refinanzierung über die Märkte hingegen ein Stück weit von „Normalität“. Man sollte aufhören, den IWF als barmherzigen Retter darzustellen. Das ist er nicht, er vertritt ganz klare Interessen, insbesondere die der größten am Fonds beteiligten Länder und Bankeninteressen. Ein Blick in die Dritte Welt reicht, um zu sehen, was der IWF so tut…

      http://letsmakemoney.de/infobereich/was-macht-die-weltbank-am-beispiel-der-baumwoll-subventionen-burkina-faso

      Ja, aber was „Let´s make Money“ denn nun mit Ungarn zu tun? Nicht viel. Aber es zeigt, mit wem man es zu tun hat. Sicher nicht mit der Wohlfahrt. Man könnte sogar ketzerisch fragen, warum der IWF in jahrelangen Verhandlungen mit Ungarn nie eine bloße „Kreditlinie“ gewähren wollte, sondern auf einen Kredit beharrte? Wie ich zuletzt las, lag das daran, dass er bei letzterem mehr Bedingungen diktieren kann.

      DIe Beendigung der Kooperation mit dem IWF vor kurzem ist trotz allem ein schlechtes Zeichen. Denn Turbulenzen könnten immer auftreten. Und für diesen Fall ist es nicht schlecht, wenn das Tischtusch nicht ganz zerschnitten ist. Man sollte sich Optionen erhalten…

      • „Weil er daraus politisches Kapital schlagen will…“

        oder etwas anders formuliert:

        und kann, da die wählende bevölkerung es ihm ermöglicht. ursache und wirkung sind hier wohl austauschbar.

  2. Bzgl. Tischtuch zerschneiden.

    Wir sprechen nicht von einer Freundschaft, sondern von Geschäft. Das lässt sich bereits anhand der vergangenen Kreditbedingungen bzw. den zugehörigen Verhandlungen ablesen.
    Daher kann meiner Meinung nach nicht von Verschlechterung der Beziehungen die Rede sein, denn schlechter wirds eh nicht mehr.

    Wenn Ungarn Geld braucht, wird der IWF springen. Zu den gleichen grauenvollen Konditionen wie bisher. Deren Ziel ist es nunmal Geld zu verdienen, und nicht Freunde fürs Leben zu finden…jemand der was anderes behauptet, hat den Kapitalismus nicht verstanden.

    • Na Sie haben den Kapitalismus sicher verstanden, Herr Pfeifer. Daher echauffierten Sie sich auch über Csányis Aktienverkauf :-)…jaja, Grenadiermarsch…

      Hat Balogs Artikel irgend einen Sinn? Ich meine außer, dass er den x.-ten Versuch der Gyurcsány-Verehrerin darstellt, Orbán in die Nähe Kádárs zu schieben? Haben wir doch jetzt so oft gehört, die Message ist angekommen.

      • HV wir wollen doch nicht übertreiben. Wenn die IWF Ungarn bis aufs Blut aussaugt, dann ist das eine realistische Sicht der kapitalistischen Welt, die Sie nicht kommentieren.
        Wenn ich wertneutral auf einen Artikel aufmerksam mache, dann glauben Sie mich belehren zu müssen.
        Dabei war ich doch derjenige, der Sie auf den Artikel in der FAZ aufmerksam gemacht hat.

      • Werter Herr Pfeifer, offenbar glauben Sie, ebenso wie Herr Cheffe des Pester Lloyd, dass man auf Sie angewiesen ist, um an Informationen zu kommen. M.S. glaubt das sogar von der FAZ.

        Tut mir leid, dass ich Sie enttäuschen muss. Die Erklärung ist geradezu profan: Ich habe einen Job und bin nicht in der privilegierten Situation, als Großer Bellheim zwischen Kreuzfahrt und Kur mein Rentendasein aufzupeppen. 🙂

  3. L. Hofer hat recht. Schicker Pfeifer sollte sich eines Tages für den Müll verantworten, den er aus Wien nach Budapest im roten Sack über die Grenze schickt – und den Westen darüber auch noch falsch informiert.
    Man kann sicher einiges Negative über Viktor sagen. Aber wenn heute Ungarn etwas besser dasteht als 2010, dann ist das eine Leistung! Ich hatte Schlimmes befürchtet, nachdem IWF und die europäische Linke im Schulterschluss Ungarn in die Knie zwingen wollten, nachdem MSZP und SZDSZ das Land verwüstet hatten. Wer hätte gedacht, dass Linke lieber dem skrupellosen Neokapitalismus den Weg bereiten , wenn ein Konservativer und Nationaler regiert!!
    Was die Österreicher betrifft: Pfui mit euren Überfällen in Osteuropa. Werdet demütig! Schluss mit der Selbsgefälligkeit und der Arroganz.aus Wien!

  4. „Deswegen täte Orbán gut daran, auch ohne Druck des IWF die von diesem geforderten Reformen endlich anzugehen.“

    – welche vom IMF geforderten Reformen meinen Sie, Frau Seiser?

    Bajnai hat 2009 bis 2010 alle Forderungen des IMF sklavisch umgesetzt (Wegnahme des 13. Monatsgehalts der Angestellten des öffentlichen Dienstes, Wegnahme der 13. Monatsrente, Abschaffung der subventionierten Gastarife, Verkürzung der Mutterschaftskarenz von 3 auf 2 Jahre usw.) und es ging dem Land keinen Deut besser.

    Soll Orbán jetzt etwa wieder diesen Weg der bewussten Volksverelendung gehen?

    Auch ohne IMF-Kredit am Hals (den Ungarn im August 2013 voraussichtlich zurückzahlen wird)?

    Interessant in diesem Zusammenhang die Reaktion der lateinamerikanischen Länder:

    Überschrift eines Artikels von heute:

    „Die Brasilianer haben die Nase voll und halten das IMF-Programm für einen Alptraum.“

    Der IMF wollte Brasilien und 8 weitere, lateinamerikanische Länder zur weiteren Finanzierung der griechischen Krise heranziehen – aber die spielen nicht mit …

    Zu lesen auf Ungarisch in der Magyar Nemzet:
    http://mno.hu/gazdasag/a-braziloknal-betelt-a-pohar-liderces-alomnak-tartjak-az-imf-programjat-1176254

  5. Frau Seiser meint, es wäre zu vielen Steuererhöhungen gekommen, unterschlägt aber die diversen steuerlichen Vergünstigungen, zu denen es ebenfalls kam, z. B. Steuergutschrift für Familien mit Kindern (gyermek után járó adókedvezmény) und KATA (mir fallen auf die Schnelle nur die zwei ein).

    Sie sagt:

    „Zur Sanierung des Haushalts wurden den Bürgern und Unternehmen zahlreiche neue Steuern aufgebürdet.“

    Erstmal wäre es schön, Frau Seiser, wenn Sie uns die zahlreichen neuen Steuern, die uns angeblich aufgebürdet wurden, mal aufzählten (wenigstens ein-zwei Beispiele).

    Denken Sie an die Transaktionssteuer (bei Banküberweisungen)? Die ist so minimal, dass ich jedenfalls nichts davon merke (wahrscheinlich, weil ich keine Milliardenbeträge überweise:).

    Und überhaupt:
    Ich bin Selbstständiger und profitiere seit Januar 2013 z. B. von der Steuerklasse KATA (kisadózók tételes adója). Man bezahlt monatlich einen Fixbetrag von 50.000 Ft und damit werden alle Abgaben gedeckt. Damit spare ich monatlich mehrere zehntausend Ft – nicht wenig für eine Familie mit Kind …

    Frau Seiser, ich hätte mich über eine gründlichere Recherche mit mehr Verweisen auf die konkreten Fakten gefreut.

    Wünsche einen schönen Tag:

    PR

  6. Bajnai´s Stilblüte von heute:

    „Ez a 14 milliárd forint körülbelül annyi pénz, ami ahhoz hiányzik, hogy Magyarországon a szegény gyermekek étkeztetését megoldjuk, az éhezést megszüntessük. Egyévnyi gyermekéhezést felszámoló pénzt veszítünk azon, hogy propagandaakció miatt korábban fizetjük vissza az IMF-hiteleket.“

    Notwendige Tilgung von Staatsschulden gegen hungernde Kinder ausspielen. Meines Erachtens geht es kaum zynischer. Erst die Schulden in die Höhe treiben, die heutigen Probleme jedenfalls mitverursachen, sich dann vom IWF retten lassen und sich dann beschweren, wenn der Nachfolger den eigenen Dreck wegräumt und den Kredit tilgt?

    Was will Bajnai eigentlich (außer den Wahlsieg)?

    http://mno.hu/ahirtvhirei/bajnai-ehezo-gyerekekben-szamol-1176297

    • Bajnai ist der beste Schüler Barrosos – Werte sind nicht so wichtig, solange es „demokratisch“ zugeht…

    • Ich versuche mir vorzustellen, wie HV demnächst (sozusagen zum Ausgleich) eine Stilblüte von Orbán aufspießt und sich dabei auf http://www.nol.hu als Quelle beruft. Aber das werden wir wohl nicht erleben…

      • Ist wohl eher ein Stilbruch, seine Erwartung von Gewinn durch die Instrumentalisierung hungernder Kinder.
        (Seit wann lassen sich Brüche aufspießen, Kinder schon!)
        Warum wertet Ungarnfreund Bajnai mit Orbán auf? Wo Nazivergleiche doch in seinen Kreisen für nicht opportun gehalten werden?

      • An den werten Herrn Herche:

        1. hatte HV den Ausdruck „Stilblüte“ für Bajnais Äußerung gewählt; ich hab ihn dann der besseren Verständlichkeit wegen übernommen.

        2. habe ich nicht zwei Politiker miteinander verglichen oder „gegen einander aufgewertet“, sondern eine Randbemerkung zur Ausgewogenheit dieses Blogs gemacht.

        3. teile ich Ihnen gern mit, dass ich Vergleiche zwischen Orbans Regierung und den Nazis sowie verwandte Pauschal-Vorwürfe nicht nur für „nicht opportun“ oder „stilistisch verfehlt“, sondern für sachlich keineswegs gerechtfertigt halte und deshalb ablehne.

        Ich habe auch gleich ein aktuelles Beispiel zur Hand. Lesen Sie diese Meldung: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ungarische-stadt-stoppt-trotz-hitze-wasserversorgung-fuer-roma-a-914861.html. Und dann nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich den vierten Absatz (Hinweis auf angebliche Förderung des Rassismus gegen die Roma durch „Fidesz“) für völlig fehl am Platze halte.

        4. erläutere ich Ihnen gern meine gegenwärtige Stimmung:

        Auseinandersetzungen wie diese hier mit Ihnen gehen mir ziemlich auf den Kranz. Ich habe nicht mal Lust, mich mit den Einzelheiten und dem Kontext des Bajnai-Zitats zu befassen. Gut möglich, dass ich zu dem Schluss kommen würde, dass Bajnai sich im Ton vergriffen hat. Nicht unwahrscheinlich ist es aber, dass die regierungsnahe Magyar Nemzet einfach mal wieder irgendwas hochgekocht hat, um einen Kübel Schmutz über dem politischen Gegner auszukippen. Ich weiß natürlich, dass die Gegenseite das genau so macht. Brauchen Sie mir nicht zu erläutern. Von Ausgewogenheit ist bei den landesweiten Tageszeitungen keine Spur, von unparteilicher Berichterstattung schon gar nicht. Auf die Dauer ist das für jeden friedfertigen Menschen, der noch nicht dem Zynismus und der Parteilichkeit verfallen ist, unerträglich.

        Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich brauche gelegentlich Abstand von der ungarischen Politik bzw. den Diskussionen darüber. Und diesen Abstand gönne ich mir jetzt einfach mal wieder. Gehaben Sie sich wohl, Herr Herche.

      • „…, sondern eine Randbemerkung zur Ausgewogenheit dieses Blogs gemacht.“

        @ungarische stimme: ist ausgewogenheit überhaupt ihr anliegen?

        eine der wenigen perlen dieses blogs macht pause – verständlich, schade – auf ein wiedersehen!

    • Das abstoßendste am vorstehenden Bajnai-Zitat („wieviele hungrige Kindermäuler hätte man mit diesem Geld stopfen können?“):

      mit fast denselben Worten hat seine ehem. Partei, die MSZP, schon einmal Wahlkampf betrieben.

      Und zwar zur Zeit der ersten Orbán-Regierung (1998-2002).

      Viele erinnern sich vielleicht noch an den folgenden Satz:

      „Wieviele Beatmungsgeräte hätte man davon kaufen können?*“

      Den habe ich im Wahlkampf vor den Wahlen 2002 zum ersten Mal gehört. Damit wurde generell alles kommentiert und bekrittelt, wofür die erste Orbán-Regierung in den Jahren 1998 bis 2002 Geld ausgegeben hat.

      Ich bezweifle stark, dass nach dem Wahlsieg der MSZP im Jahre 2002 mehr Beatmungsgeräte angeschafft wurden. Und selbst wenn: die Zahl der „hungrigen Kindermäuler“ stieg drastisch an.

      Bajnai ist nicht ohne Grund der Liebling der Banken, der EU-Kommission und des IMF, eben weil er ohne mit der Wimper zu zucken ganze Volksschichten (z. B. Kinder) verarmen lässt, um die aufgenommenen Kredite einzutreiben.

      Wünsche einen schönen Tag.

      PR

      *Hány lélegeztetőgépet lehetett volna ebből venni?

  7. Stilblüte?
    Ich würde es eher als Hinweis auf seine wahre Geisteshaltung betrachten.
    Irgendwie komme ich immer mit den Zahlen ducheinander.
    Ich dachte immer Orban wäre erst seit 2010 an der Regierung, wieso haben dann 2007 schon Kinder gehungert??
    Schreibt doch der „szombat“ im November 2007:
    Elfogadhatatlan, hogy Magyarországon vannak éhező gyerekek”**

    **Ich übersetze ich es gerne ins Lateinische.

  8. ich möchte auch im hinblick auf weltbank und iwf auf ihre kreditkonditionen hinweisen. es werden mit nichten gesellschaftsdienliche dinge verlangt:

    bsp; in brasilien wurde ausdrücklich die privatisierung des wassers und regens verlangt (lol):

  9. Der perfekte Schwiegersohn und „distinguished fellow“ Bajnai ist im Ausland natürlich extrem stubenrein, brüskiert niemanden und sagt nichts, womit er den Zorn auch nur der klitzekleinsten internationalen Organisation oder gar – mir stockt der Atem – der „europäischen Wertegemeinschaft“ auf sich zöge.

    Er scheint jedoch absolut unempfindlich gegenüber den Bedürfnissen der „ungarischen Wertegemeinschaft“ zu sein, d. h. der breiten Bevölkerung in Ungarn.

    Das von der MSZP so oft beschworene „soziale Fingerspitzengefühl“ (szociális érzékenység) geht dem ehemaligen Wirtschaftsminister der MSZP (wie übrigens auch der MSZP selbst) scheinbar völlig ab.

    Denken wir an seine Brutalo-Maßnahmen der Jahre 2009 u. 2010, die auch die Ärmsten der Armen mit voller Härte trafen und interessanterweise keinen Unterschied zwischen „hungernden Kindern“ und satten Banker-Sprösslingen machten.

    Warum nicht?

    Und: seine Maßnahmen müssen die ausbaden, die in Ungarn wohnen (nicht „die europäische Wertegemeinschaft“, nicht die Obamas usw.). Ich möchte daher weder ihn noch die MSZP jemals wieder an der Spitze der ungarischen Regierung sehen.

    PR

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