SPON zum Urteil gegen die „Roma-Mörder“

Keno Verseck berichtet über das Urteil des Strafgerichts für den Bezirk Budapest gegen die (u.a.) wegen Mordes an sechs ungarischen Roma angeklagten Rechtsradikalen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/urteil-in-ungarn-lebenslaenglich-fuer-die-roma-moerder-a-915109.html

 

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30 Kommentare zu “SPON zum Urteil gegen die „Roma-Mörder“

  1. Zwei Bemerkungen habe ich an den Autor des Berichts.

    Soweit ich weiß werden Angeklagte, selbst wenn sie erstinstanzlich verurteilt sind, in den deutschen Medien nicht mit vollen Namen genannt, so beispielsweise müsste es heißen Keno V., es ist mir also nicht verständlich warum sich der Autor eines so renommierten deutschen Massenmediums an diesen Regeln nicht hält. Zweitens, hätte er richtig recherchiert, müsste er wissen, dass Zoltán Balog Minister für Humanressourcen ist und nicht für Personalfragen! Ich gehe davon aus, dass Keno V. der englischen Sprache mächtig ist, und er auch mal die englische Internetseite des Ministeriums von Balog angeschaut hat, dort heiß es nämlich: The Ministry of Human Resources. Außerdem ist Balog der Minister schlechthin, der sich für die Belange der Sinti und Roma (also der ungarischen Zigeuner, der Ausdruck ist gar nicht diskriminierend, viele bezeichnen sich selbst so!) von Amtswegen beschäftigt, so ist es auch folgerichtig, dass er sich zum dem Prozess und zur Urteilsverkündung sich äußerte. Sofern ist die Aussage des Autors: „Nach Bekanntwerden des Urteils äußerte sich erstmals auch ein prominentes Mitglied der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán zu dem Prozess und dem Urteil.“, irreführend und einfach böswillig. Wenn er wenigstens die Zeitangaben sprich Datum erkennen kann, hat Minister Balog unmittelbar am Tag der Urteilsverkündung, also am 06. August 2013, seine Stellungnahme abgegeben. Keno V. hat auch übersehen (vielleicht auch wollen), dass sich Balog seit Jahren um die betroffenen Familien kümmert, die Aufklärung der Morde unterstützt und sich am 02. August 2013, am Gedenktag für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Roma und Sinti sowie am vierten Jahrestag der in Kisléta ermordeten Roma gebetet hat:

    http://www.kormany.hu/en/ministry-of-human-resources/news/press-release-regarding-the-first-instance-verdict-of-the-2008-2009-roma-murder-series

    During 2009, then President of the Parliamentary Committee for Human Rights, Minorities, Civil and Religious Affairs Zoltán Balog applied all means available to support the investigation and brought the attention of the public to the case in order to further its progress. Together with President of the Central Council of German Sinti and Roma Romani Rose, he backed support for the families of the victims of these murders.

    Following the change of government in 2010, Mr Balog’s first decision as Minister of State for Social Inclusion was to provide HUF 8.5 million in funding to help the relatives of the victims solve their housing issues. The families were able to move to new accommodation, and accordingly leave behind their former, now empty homes standing as mementos of the murders.

    To prevent hate-crimes of this nature occurring again, the Government has made amendments to make the relative provisions of the Criminal Code stricter, on the basis of which in Hungary no one can now illegally “patrol” in uniform causing concern and fear in others without legal consequences. The police keep special records on racist crimes.

    The Hungarian Government does not tolerate that paramilitary or other groups designed to cause fear step up against other, ethnic or cultural social groups; this is a crime, and offenders and criminals shall be brought to justice through the power of the law.
    Each year, Mr Balog participates in the ecumenical service held in memory of the victims and meets with their family members.

    und auf Ungarisch:

    http://www.kormany.hu/hu/emberi-eroforrasok-miniszteriuma/hirek/balog-zoltan-kozlemenye-a-romagyilkossagok-ugyeben-hozott-itelet-kapcsan

    Balog Zoltán 2009 folyamán, az Országgyűlés Emberi Jogi, Kisebbségi, Civil- és Vallásügyi Bizottságának elnökeként a rendelkezésére álló minden eszköz felhasználásával próbálta elősegíteni a nyomozást és hívta fel az ügyre a nyilvánosság figyelmét annak előrehaladása érdekében. Romani Rose, a Német Szintik és Romák Központi Tanácsa vezetőjével közösen támogatta a romagyilkosságok áldozatai családjainak megsegítését.

    A kormányváltást követően Balog Zoltánnak társadalmi felzárkózásért felelős államtitkárként a legelső döntése az volt, hogy 8,5 millió forintos támogatást nyújtott a gyilkosságsorozat áldozatainak közvetlen hozzátartozói megsegítésére, lakhatási körülményeik javítására. Az érintett családok új házba költözhettek, hátrahagyva a gyilkosság mementójaként üresen álló addigi otthonukat.

    A Kormány a hasonló gyűlölet-bűncselekmények megakadályozása érdekében szigorította a Büntető törvénykönyv vonatkozó passzusait, amelyek alapján hazánk területén nem lehet többé következmények nélkül, egyenruhában jogtalanul „járőrözni“, másokban riadalmat és félelmet kelteni. A rendőrség külön statisztikát vezet a rasszista bűncselekményekről.

    A Magyar Kormány nem tűri, hogy félelemkeltő csoportok bármilyen etnikai vagy kulturális társadalmi csoporttal szemben fellépjenek, ez bűncselekmény, és az elkövetőket, a rendbontókat a törvény erejével vonja felelősségre.

    Balog Zoltán minden évben részt vesz az áldozatok emlékére tartott ökumenikus szertartáson és találkozik az ittmaradt családtagokkal.

    Es ist eigentlich schade, dass man den Artikel von Keno V. auf „Spiegel Online“ nicht kommentieren kann. Ich hoffe er und vielleicht einige Leser seiner „Berichterstattung“ auch hierhin hineinschauen 🙂

    • grossartiger kommentar, fickó!

      wieviel kostet die aktuelle regierung bzw. den ung. steuerzahler ein solcher beitrag aus „ihrer“ feder?

      • Ich verstehe, dass es Ihnen „kulturkrampf“ und Ihresgleichen nicht gefällt, wenn man (wenn ich) Sie mit Tatsachen konfrontiere, ich kann aber damit leben. Im übrigen: Sind Sie etwa für Ihre (Ver-) Dienste in Ungarn steuerpflichtig? Wenn nicht, dann verstehe ich Ihre Aufregung nicht 😦 Soweit ich mich erinnern kann, habe ich in meinem allerersten Kommentar in verständlicher Sprache gesagt wer ich bin und was meine Motive sind, mich an diesem Blog zu beteiligen. Zur Erinnerung:

        „Bácskai fickó | 28. März 2013 um 21:15

        Seiet gegrüßt! Auch ich will an hiesigen Diskussionen teilnehmen. Zur Klarstellung: Habe nie in Ungarn gelebt, hatte also weder Vorteile noch Nachteile durch irgendeine ungarische Regierung, geschweige denn eine Diskriminierung oder eine Bestrafung erlitten, oder eine Belohnung erhalten. Ich betrachte mich jedoch seit mehr als 50 Jahren als Teil der ungarischen Nation und beherrsche selbstverständlich auch die ungarische Sprache. Mit so einem Hintergrund kann ich mit einer gewissen Distanz die aktuellen politischen Geschehnisse in Ungarn und bezogen auf Ungarn verfolgen und sachlich analysieren. Da ich gerne im Internet recherchiere aber mir auch Sendungen ungarischer TV Kanäle anschaue und diverse Rundfunksendungen anhöre, kann ich mir erlauben, die deutschsprachige Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.“

        Quelle:
        https://hungarianvoice.wordpress.com/2013/03/28/ferenc-kumin-in-den-nachrichten-rechtliche-schritte-gegen-kika-werden-gepruft/

        Sie können natürlich immer wieder etwas anderes „Krampfhaft“ behaupten. Mein Blogname ist im Übrigen „Bácskai fickó“ 🙂

      • @lieber bácskai fickó,

        „Mit so einem Hintergrund kann ich mit einer gewissen Distanz die aktuellen politischen Geschehnisse in Ungarn und bezogen auf Ungarn verfolgen und sachlich analysieren.“

        geben sie sich ruhig weiter dieser illusion hin – solange sie nicht persönliche, gelegentlich auch sehr negative, erfahrung machen können, bleibt ihr blick getrübt – wie der, derjenigen, die sich hier besonders gern und besonders schlau hervortun möchten (incl. des blogbetreibers)…sie reihen sich also nur ein. für mich ist leider kein weiterer gewinn erkennbar.

      • „solange sie nicht persönliche, gelegentlich auch sehr negative, erfahrung machen können, bleibt ihr blick getrübt“

        Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass Sie das Prädikat des Experten nicht nach dem Maß erlebter Erfahrung (das können Sie nämlich nicht beurteilen), sondern nach der politischen Einstellung vergeben. Wer Ihnen nicht zustimmt, hat da schlechte Karten. Eine Frage an Sie: Wo leben denn Ungarnfreund, Marco Schicker und Karl Pfeifer?

        Im Übrigen gratuliere ich Ihnen zur Ihrer persönlichen Entwicklung. Noch im Januar 2012 schrieben Sie (unter anderem Pseudonym), sie hätten keine vertieften Kenntnisse der ungarischen Gesellschaft und Geschichte. Seitdem haben Sie es offenbar geschafft, der Welt des getrübten Blicks zu entfliehen…in der sich – das nur am Rande – etwa 90% der Ungarn-Berichterstatter und Orbán-Kritiker aufhalten. 🙂

        Wir alle machen negative Erfahrungen. Sie liegen, so viel sei gesagt, nicht immer an den anderen.

      • „sie reihen sich also nur ein. für mich ist leider kein weiterer gewinn erkennbar.“
        Sagt gerade die, die sich hier noch nie durch igrendwelche inhaltliche Beiträge an Diskussionen beteiligt hat, sondern immer nur durch Pöbeleien und Worthülsen (die Sie nicht mal erklären wollen, nicht mal auf Nachfrage)… Tut mir Leid, aber ich schätze gerade Ihr Auftreten hier als am wenigsten gewinnbringend ein. Selbst Herr Pfeifer, dessen Logiken und Pöbeleien ich auch nicht schätze, ist Ihnen meilenweit voraus…

      • Der Wolf scheint Kreide gefressen zu haben, ich kann mich an einen wesentlich unfreundlicheren Stil der kriegerischen Amazone des Pester Lloyd und des „Pusztaranger“ (idiotischer Anglizismus, aber was soll’s) erinnern (z.B. als ich mich über die üble Defamierung Ungarns in einem Stück an der Stuttgarter Oper mokiert habe).

        Und überhaupt, wo sind Ihre obligatorischen Smileys?:))

        Wie oft waren Sie in Ihrem Leben eigentlich in Ungarn, Frau kulturkrampf?

        Aber wenn ich’s recht bedenke:

        Nein, in Ungarn muss man nicht leben, um Ungarn genauestens zu kennen.

        Gell, Kenno Verseck, Karl Pfeifer, Ungarnfreund & Co?

        Hauptsache, man liest Pusztaranger, HVG, Népszabadság, Hetek und den Pester Lloyd.

        Dann weiß man sogar besser, was in Ungarn läuft, als die, die dort wohnen.

        Darum geht es nämlich:

        eine Gruppe skrupelloser und gewissenloser (oft auch falsch informierter) Journalisten und/oder Auslandsungarn und „Künstler“, die oft seit Jahrzehnten nicht mehr in Ungarn wohnen (s. Schiff András), ziehen das Land kräftig durch den Kakao wo sie nur können (jedenfalls, wenn nicht die Altkommunisten alias MSZP an der Regierung sind) und bilden sich auch noch was drauf ein.

        Zum Heulen (egyszerűen szánalmasak) …

        Einen schönen Abend wünscht
        PR

      • Natürlich sind Menschen mehr als bloße Ressourcen, kulturkrampf, jedoch sind sie gleichzeitig auch ein Wirtschaftsfaktor. Damit habe ich persönlich kein Problem. Es ist auch durchaus gesund wenn sich der Mensch als Teil der Gesellschaft versteht und als solcher auch eine Mitverantwortung für seine Mitmenschen übernimmt. Mehr noch: wenn der Einzelne Ansprüche an die Solidargemeinschaft stellt, darf auch die Gemeinschaft eine Gegenleistung erwarten. Ich denke außerdem, dass der Mensch die Gemeinschaft braucht um glücklich zu werden, dafür muss man eben auch mal persönliche Opfer bringen. Ich schätze mal für Sie ist das völkisches Denken. Gleichzeitig komme ich nicht umhin festzustellen, dass Sie mehr mit Ihrer eigenen persönlichen Entwicklung beschäftigt sind und dabei Ihr Umfeld ignorieren. Meine Meinung ist außerdem, dass sich gerade in Deutschland eine „Hast du was, bist du was. Hast du nichts, bist du nichts.“-Mentalität breit macht. Vorallem Statussymbole sind hier wichtig, außerdem scheint vielen Deutschen nur das Beste gerade gut genug zu sein. Ich hoffe Sie bemerken, dass meine Formulierungen ausdrücklich keine Pauschalisierungen bezwecken.

        Da ich nun Ihre Frage beantwortet habe, werden Sie uns nun auch Ihre Sichtweise mal näher darlegen? Oder ziehen Sie wieder den Schwanz ein?

      • Interessante Ausführungen, Palóc.

        Eine Anmerkung erlauben Sie mir hoffentlich: Das Streben nach Statussymbolen und deren Präsentation ist, jedenfalls nach meinen persönlichen Eindrücken, in Ungarn deutlich größer als in D. In Budapest und am Plattensee gerät das Ganze sogar oft genug in eine Art von primitiver Protzerei, die ich – man mag es mir nachsehen – hierzulande nur selten erlebe. Das Prinzip „Hast Du was, bist Du wer“ haben die Ungarn m.E. voll und ganz verinnerlicht. Und die Neureichen neigen dazu, ihren Wohlstand mitunter in ähnlicher Weise zur Schau zu stellen wie Russen (sorry!). Aus ähnlichen Gründen, nehme ich an. Oder kennen Sie einen deutschen Politiker, der sich (wie Fidesz-Lázár) einen Audi S8 gönnte?

        Ein ehemaliger Schulkamerad leitet eine Privatfluglinie. Kundschaft überwiegend aus dem ehemaligen Ostblock. Die Erlebnisse sind entsprechend, es gibt hier durchaus Unterschiede zum britischen Hochadel 🙂

        Kein männlicher Deutscher, den ich kenne, würde z.B. eine goldene Rolex mit Diamanten tragen. Mit Ausnahme von Zuhältern vielleicht…

        Hier sind meine Erlebnisse also ganz andere als Ihre. Wie damals, als wir unterschiedliche Ansichten zum Thema Steuerehrlichkeit hatten.

        In Budapest wird das Prinzip „wer Geld hat, darf sich alles erlauben“ gelebt. Oder ist am Ende doch jeder RR oder Bentley im Halteverbot das Auto eines Körperbehinderten? 🙂

      • „Oder ziehen Sie wieder den Schwanz ein?“

        verehrtester palóc, ich kann leider mit dieser redewendung nicht im geringsten etwas anfangen.

        den schwanz auszufahren um ihn anschliessend wieder einzuziehen überlasse ich gerne anderen…

        versuchen wir mal, ob all der unheimlichen umstände in ungarn doch ein wenig lustig zu bleiben.

      • „“Oder ziehen Sie wieder den Schwanz ein?”

        verehrtester palóc, ich kann leider mit dieser redewendung nicht im geringsten etwas anfangen.“
        … und doch praktizieren Sie sie wieder, denn wir durften wieder nichts von Ihrer Ansicht zu Ihrer eigenen Frage erfahren…

        „Hier sind meine Erlebnisse also ganz andere als Ihre. Wie damals, als wir unterschiedliche Ansichten zum Thema Steuerehrlichkeit hatten. “
        Ich glaube hier täuschen Sie sich ein wenig: wir hatten unterschiedliche Auffassungen zum Thema Steuererklärung, nicht zur Steuerehrlichkeit. Ich bin durchaus für Ehrlichkeit bei der Steuer. Gleichzeitig werfe ich niemandem vor, dass er die bestehenden Grenzen ausnutzt und tue das auch selbst bis zu einem gewissen Grad – solange alles legal ist, ist es in Ordnung. Meiner Ansicht ist nur die, dass das Vereinfachen der Steuererklärung zu mehr Ehrlichkeit und damit zu mehr Gerechtichkeit führen würde, weil gerade die Lücken entfallen würden. Das funktioniert auch in beide Richtungen, denn ich komme nicht umhin festzustellen, dass mir so manches absichtlich umständlich gestaltet zu sein scheint um den ein oder anderen davon abzuschrecken eine Steuererklärung abzugeben (diesen Effekt habe ich bei anderen durchaus schon beobachtet) – und gerade hier wird eine komplizierte Steuererklärung erneut unsozial.

        Was das Statussymbol angeht, da haben Sie durchaus auch etwas Recht. Ich denke, dass das Problem in städtischen Gesellschaften verbreitet ist. Wenn Sie vom Balaton und Budapest schreiben, fühle ich mich in dieser Ansicht durchaus bestätigt (am Balaton sind einerseits viele Touristen unterwegs, andererseits gibt es dort auch so manches Wochenendhäuschen). Da in Deutschland eine städtische Gesellschaft weiter verbreitet ist als in Ungarn (zumindest noch) – selbst wenn einer in einem Dorf lebt, gehen die meisten doch in die Stadt zum Arbeiten und Einkaufen – ist auch das Statussymbol weiter verbreitet. Möglicherweise treibt es in Deutschland nicht so extreme Blüten wie in ungarischen Städten (das Phänomen von Luxuswagen auf Behindertenparkplätzen ist mir in Budapest übrigens auch schon aufgefallen), ist aber entsprechend weiter verbreitet. Sagen wir mal so: was dem Ungarn die Rolex ist, ist dem Deutschen eben das iPhone oder der Mercedes / BMW / Audi.
        Aus den ländlichen Gegenden Ungarns kenne ich dieses Getue jedenfalls nicht. Ich kenne zwar durchaus nicht jedes ungarische Dorf, jedoch muss ich hier an die Redewendung meines Urgroßvaters denken, die da hieß: „Um Kacke draus zu machen, ist alles gut.“ („Szarnak minden jó.“, verwendet wenn ein Essen nicht gerade Kaviar ist). Jemand mit so einer Mentalität wird wohl kaum Wert auf Statussymbole legen – das ist mir durchaus sympathisch.

      • „Kein männlicher Deutscher, den ich kenne, würde z.B. eine goldene Rolex mit Diamanten tragen. Mit Ausnahme von Zuhältern vielleicht…“

        Lieber HV, Rolex steht seit jeher für Erfolg. Diamanten hingegen werden heilsame Wirkungen zugeschrieben: Diamanten kräftigen Blase, Galle und Niere, verhindern Steinbildung, helfen bei bei Krankheiten im Magen-Darmbereich, bei Drüsen- und Knochenerkrankungen, sogar bei Gicht; sie stimulieren die Thymusdrüse; wirken bei Epilepsie, Gleichgewichtsstörungen; sie stärken Gehirn, Muskeln und Nerven, aber auch die Augen und die Widerstandskraft. Diamanten wirken entgiftend.

        Aus Ihnen spricht der blanke Neid. Hätten Ihre Vorfahren das richtige Parteibuch gehabt, würden Sie heute zwar wegen Ihres IQ nicht gerade als Zuhälter, aber ganz bestimmt mit einer Rolex durch die Unterwelt schießen.

        Gönnen Sie der Natur einfach auch ihre evolutionären Fehlentwicklungen, wo die Umsetzung des Plans der Errichtung der kommunistische Weltherrschaft – an dieser Stelle versagt mein Genitiv – Dank der führenden Rolle der Partei doch längst in weite Ferne gerückt ist und die Marxisten-Leninisten-Trotzkisten den Csatárys langsam hinterher sterben.

        Putin soll sogar ’ne Rolex am Kniegelenk tragen. Und Gysi trauert um Byski.

        Hier erfahren Sie noch mehr:
        http://www.rolex.com/de/magazine/icons.html

        Manchmal sind Sie mir zu Deutsch, lieber HV. Sie sollten sich nicht zu oft in Ungarn aufhalten. Für viele Ausländer ist Ungarn eine Enttäuschung. Selbst für Journalisten, die für die Weltpresse über Naziaufmärsche in Ungarn berichten sollen.

        Das Land ist ungenießbar.

        Wobei.

        Wer beim Türken schon mal seine Shkembe-chorba ausgelöffelt hat, wird ungarischen Kuttelgulasch als Genuss erleben.

        (Vorausgesetzt natürlich, der Chef mit der diamantbesetzten Rolex hat beim Säubern des Pansen nicht das Wasser vom letzten Mal genommen.

      • Laut Schicker bin ich ja fast auf einer Ebene mit dem von Ihnen genannten Unterweltakteur. 🙂
        Goldene Rolex finde ich trotzdem was für Parvenus. Ich stehe Ihnen aber gerne als Kaufberater zur Verfügung, wenn Sie was Standesgemäßes für Ihr Handgelenk suchen, mit dem Sie sich auch in der Staatsoper blicken lassen können. Männer tun sich beim Schmuckkauf ungleich leichter als Frauen, es kommen ja nur Uhren (und Eheringe) in Betracht. Das Panzerarmband habe ich jedenfalls vor langer Zeit abgelegt. Wertvoll war der Tipp mit dem Kniegelenk: Ich werde ihn beherzigen, wenn ich das nächste Mal den Liszt-Ferenc-reptér verlasse.

    • Über den Ausdruck „Minister für Personalfragen“ bin ich ebenfalls gestolpert. Anders als unser Freund aus der Bácska sehe ich darin aber weniger den ultimativen Beweis für die Inkompetenz der Redaktion von „Spiegel Online“ in Sachen Ungarn, sondern ein rein sprachlich-übersetzungstechnisches Problem.

      Wörtlich müsste man Balogs ungarische Amtsbezeichnung „emberi erőforrások minisztere“ mit „Minister für menschliche Kraftquellen“ wiedergeben, wenngleich sich darunter kaum ein Deutscher etwas vorstellen kann. „Spiegel Online“ hat sich vermutlich stur an die englische Übersetzung („Minister of Human Resources“) gehalten, die freilich weiter in die Irre führt.

      Den „Minister of Human Resources“ kann man natürlich mit Gewalt eindeutschen und bekommt dann einen „Minister für Humanressourcen“, wie es Bácskai fickó vorschlägt. Aber wer kann sich schon unter diesem Portfolio etwas vorstellen?

      Die Redaktion von „Spiegel Online“ mag daran gedacht haben, dass im denglischen Neusprech, bei Betriebswirten etc. der Ausdruck „Human Ressources“ in der Regel für „Personalfragen“ steht. Und das machte die Verwirrung dann perfekt. Es ist erstens in Bezug auf Balogs Portfolio völlig falsch übersetzt. Und hinterlässt beim Leser zweitens weitere Fragezeichen. Wo gibt es das schon, dass sich ein Minister ausschließlich mit Personalfragen befasst?

      Vor dem Hintergrund dieser Irrungen und Wirrungen wäre ich dafür, Balogs Amtsbezeichnung doch lieber wörtlich mit „Minister für menschliche Kraftquellen“ wiederzugeben. Darunter kann sich der gemeine Deutsche zwar auch nichts Konkretes vorstellen. Aber er kann sich dann ja im Netz oder sonstwo weiter informieren, wenn er es genau wissen möchte.

      Oder ganz elegant: die kontextbezogene Verdeutschung. In einem Artikel, der die Lage der Roma in Ungarn behandelt, hätte man einfach schreiben können: „der für Minderheitenangelegenheiten zuständige Minister Balog“.

      • Ich bin ebenfalls für den Begriff „Minister für Humanressourcen“. Er wird u.a. auch von Wikipedia, dem Pester Lloyd und der Zeit verwendet.

        Keno Verseck spricht nach meinen Informationen (z.B. HVG schrieb davon) recht gut ungarisch. Er sollte es also wissen.

      • Human erőforrások minisztere = Minister für Humanressourcen

        Auch ich unterstütze diese Übersetzung und verwende sie regelmäßig.

        „Minister für Personalfragen“ als Übersetzung für „emberi erőforrások minisztere“ geht nicht!

        In vielen Unternehmen gibt es „Leiter für Personalfragen“ (auf Ungarisch: HR vezetők).

        Es geht hier aber nicht um den HR-Bereich (Personalwesen) des Unternehmenssektors
        (HR/Personalwesen = Personalbeschaffung, Aufnahme/Abgang von Mitarbeitern usw.).

        Es geht bei Balogs Ministerium in etwa um die schlummernden/aktiven „Reserven an Arbeitskräften“, die Ungarn zur Verfügung stehen.

        Einen schönen Tag wünscht
        PR

      • „Humanressourcen“ ist ganz schlechtes Deutsch oder besser: Denglisch, lässt an „Human Ressources“ und damit an Personalfragen denken. Daher bin ich in Bezug auf Balogs Amtsbezeichnung für die wörtliche Übertragung oder die kontextbezogene Verdeutschung, jeweils mit Erläuterung. Kurz und knackig geht hier leider nicht. Der Patzer mit dem „Minister für Personalfragen“ sollte das eigentlich hinreichend verdeutlicht haben. Verseck mag es besser gewusst haben, seine Redaktion offenbar nicht.

      • was ist mit dem humankapital, das keines sein will (und auch keine ressource)?

        wie verstehen sie sich selbst, verehrte anwesenden?

        als vielfältig (auch für politische zwecke) verwendbares/einsatzbares etwas, als kapital oder ressource in vermeintlich höherem auftrag oder als das was bisher schlicht mensch genannt wurde?

  2. Was Keno Verseck von sich gibt, ist schon keine Schlamperei mehr, sondern bitterernste linke Propaganda:
    Heut im WDR:
    „…
    Kommentar

    Moderation: Michael Brocker

    Ein Gericht hat drei Männer, die Angehörige der Roma-Minderheit brutal ermordet hatten, zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Der Prozess fand unter widrigen Umständen in der Provinz statt und von offizieller Seite gab es bei den Angehörigen der Opfer bislang keine Entschuldigung. Auch die Rolle von Geheimdiensten blieb im Prozess ungeklärt.

    Autor/in:

    Keno Verseck

    Redaktion:

    Rainer Krawitz
    Manuskript des Kommentars

    In Budapest fiel diese Woche das Urteil gegen die Roma-Mörder – sie bekamen lebenslänglich. Genugtuung empfinden die meisten Opfer und Angehörigen jedoch nicht. Ermittlungsbehörden haben massiv geschlampt, die Geheimdienste schweigen zu ihren Verstrickungen, es gibt nachweislich mehr Täter, als auf der Anklagebank saßen. Und schließlich: Um die Opfer und Angehörigen hat sich kein Vertreter des Staates gekümmert.

    Lebenslänglich mit dem ausdrücklichen Verbot, das Gefängnis jemals lebend zu verlassen – es ist ein sehr hartes und doch gerechtfertigtes Urteil, das diese Woche in Budapest gegen die Roma-Mörder erging. Und es ist zu hoffen, dass dieses Urteil im Berufungsverfahren, welches die Verurteilten anstrengen, bestätigt wird. Die drei Roma-Mörder und ihr zu dreizehn Jahren Haft verurteilter Komplize haben so feige und heimtückisch gemordet, wie es kaum vorstellbar ist: In der Regel zündeten sie die Häuser ihrer Opfer an und schossen dann auf die Flüchtenden – dabei ermordeten sie unter anderem einen Vater und seinen vierjährigen Sohn.

    Natürlich kann es für die Überlebenden der Terroranschläge und für die Angehörigen der Ermordeten niemals eine Wiedergutmachung im eigentlichen Sinne geben. Doch das Prozessende und das harte Urteil gegen die Mörder sind für die Opfer nicht einmal Anlass einer geringfügigen Genugtuung. Im Gegenteil – ausnahmslos alle empfinden Bitterkeit.

    Der Prozess spielte sich, wie es ein Beobachter ausdrückte, unter „drittrangigen“ Bedingungen ab: in einem kleinen Saal mit schlechter Akustik, in dem die Täter direkt hinter den Überlebenden und Angehörigen standen, wenn diese Zeugenaussagen machten. Der Richter war zwar um eine akribische Rekonstruktion der Tatgeschehnisse bemüht. Auch brachte in der Urteilsbegründung schließlich die rassistischen Motive der Täter zur Sprache, die in zwei Jahren Prozessdauer kaum eine Rolle gespielt hatten. Dennoch kam die ganze Wahrheit nicht ans Licht, wie auch ein Minister der Orbán-Regierung eingestand. Zwei unidentifizierte Komplizen laufen frei herum – von ihnen sind DNA-Spuren bekannt. Unbekannt ist, ob Ermittlungsbehörden noch nach ihnen fahnden.

    Zudem steht die Frage im Raum, ob Polizei und Geheimdienste bei den Ermittlungen nur schlampten oder wissentlich in die Morde verstrickt waren. Dieser Verantwortung hat sich kein einziger Repräsentant des ungarischen Staates und der politischen Elite gestellt, niemand hat die Opfer empfangen, sie um Verzeihung gebeten oder ihnen auch nur das Mitgefühl ausgesprochen. Schlimmer noch: Die Überlebenden und die Angehörigen der Ermordeten leben ausnahmslos in tiefster Armut, Unterstützung haben sie vom Staat nie erhalten.

    Es wäre unangebracht, aus Deutschland mit dem Finger auf Ungarn zu zeigen. Vor allem wegen der zahlreichen Parallelen zum NSU und seiner Mordserie. Aber nicht nur deshalb. Die rechtsterroristischen Roma-Morde sind in einem Kontext von Rassismus und jahrzehntelanger Diskriminierung der europäischen Minderheit der Roma verübt worden. Daran hat auch Deutschland seinen Anteil – man denke nur an die populistische Kampagne des deutschen Innenministers Hans-Peter Friedrich gegen Roma-Armutsmigranten aus Südosteuropa.

    Jenseits solcher Feststellungen bleibt abzuwarten, welcher Staatsvertreter in Ungarn als erstes den Mut zu einer Geste gegenüber den Opfern der Roma-Morde findet – und sei es einfach nur der Mut, eine Blume auf das Grab des kleinen Robi zu legen, der mit vier Jahren einzig und allein deshalb erschossen wurde, weil er ein Romajunge war. “

    http://www.wdr5.de/sendungen/osteuropa-magazin/s/d/11.08.2013-08.05/b/lebenslange-haftstrafen-fuer-roma-moerder-in-ungarn.html

    http://www.wdr5.de/nachhoeren/osteuropa-magazin.html

    • Sehe ich nicht als Propaganda, denn Verseck kritisiert die politische Elite und zu der gehören auch diejenigen, die 2008 und 2009 regierten und das war nicht Fidesz. Die Schlamperei der Polizei war sprichtwörtlich und auch das hat Verseck nicht Fidesz in die Schuhe geschoben.
      Und wer beanstandet, dass die Regierung keinerlei Geste gegenüber den Opfern und den Hinterbliebenen der Opfer gemacht hat, kann auch ein Rechter sein.
      Ich kann nicht erkennen, wieso der deutsche Innenminister für die rassistischen Morde in Ungarn Mitverantwortung tragen soll.

      • Herr Pfeifer, Keno Verseck hat einfach nur „vergessen“, Zeiträume und Verantwortlichkeiten zu erwähnen.
        Damit ist es gezielte Propaganda, um die volle Verantwortung dem Fidesz und Orban in die Schuhe zu schieben.
        Zitat K. Pfeifer:
        „Und wer beanstandet, dass die Regierung keinerlei Geste gegenüber den Opfern und den Hinterbliebenen der Opfer gemacht hat, kann auch ein Rechter sein.“
        Keno Verseck ein Rechter? Soviel Witz habe ich Ihnen garnicht zugetraut, Herr Pfeifer.
        Von Minister Balog hat er natürlich noch nie gehört.

  3. L. Hofer ich habe nicht behauptet, Keno Verseck wäre eine Rechter. Ich schrieb:
    „Und wer beanstandet, dass die Regierung keinerlei Geste gegenüber den Opfern und den Hinterbliebenen der Opfer gemacht hat, kann auch ein Rechter sein.“
    D.h. auch ein Rechter könnte diese Regierung kritisieren weil sie nichteinmal eine Blume auf den Grab der Opfer der rassistischen Mordserie legt. D.h. ich denke auch Menschen, die als Rechte qualifiziert werden oder sich selbst als solche definieren, können humanistisch eingestellt sein.
    Allerdings ist es möglich, dass die rechten Fideszpolitiker einen solchen Schritt nicht deswegen unterlassen weil sie Rassisten wären, sondern weil sie fürchten, es könnte ihnen Wählerstimmen kosten.

  4. diese Regierung kritisieren weil sie nichteinmal eine Blume auf den Grab der Opfer der rassistischen Mordserie legt.
    Wieso eigentlich DIESE Regierung?
    Würde es nicht denen gut zu Gesicht stehen, unter deren „Herrschaft“ die Morde begangen wurden?
    Kann natürlich sein, ich habe ne komische Auffassung von Moral und Ethik!

    Zitat Herr Pfeifer
    *ich denke auch Menschen, die als Rechte qualifiziert werden oder sich selbst als solche definieren, können humanistisch eingestellt sein.*
    Der Satz verdient es , dass man ihn im Langzeitgedächtnis ablegt.

    • Turó Rudi,
      zum Zitat von mir. Habe ich je etwas anderes behauptet? Ich war gerade dabei mein Schnittarchiv zu ordnen und fand Artikel über Ungarn in der Zeit 1994-1998, die sich kritisch mit der ung. Regierung auseinandersetzen, die damals links war.
      Zum Blumenlegen und zur Solidarität mit den Opfern, da gebe ich Ihnen 100% Recht. Wenn diejenigen, die 2008/9 verantwortlich waren, das bislang nicht getan haben sollten, dann benehmen sie sich genauso schäbig wie die jetzige Regierung, die – wahrscheinlich weil es ihr Wählerstimmen kosten könnte – dies nicht tut.

      • Hui, Herr Pfeifer, erstaunlich, dass wir mal einer Meinung sind.
        Tja, die Welt ist voller Wunder 😉

  5. Dass Pfeifer jetzt sogar seine eigenen Zitate kommentiert, Ungarnfreund – zum wievielten Mal eigentlich – zur Pirouette ansetzt und Kulturkrampf dazu sein Tamtam schlägt, ist doch köstlich.

    Keno Verseck hat sich mit einem Zitat geschickt aus der Affäre gezogen. Er liegt diesmal jedenfalls nicht auf der Linie der Wiener Eselstänzer:

    „Leider wurden sie nur für schlichten Mord aus niederen Beweggründen verhängt. In der Anklageschrift stand, dass die Mörder einen Bürgerkrieg entfachen wollten.“

    Darum geht es.
    Allein darum.
    Dass sie einen Bürgerkrieg entfachen wollten.

    Natürlich geht es um Szilvásy & Co., um Decknamen und um Desinformation à la Pester Lloyd

    Off-Topic: Schicker hat ja neulich damit angegeben, dass alle von ihm abschreiben. Ist doch kein Wunder, solange er Heltai-Hopp, den trüben Blick und das dumpfe Gehörmit im Boot hat.

    http://www.erinnern.at/bundeslaender/burgenland/termine/hinschauen-autoritaere-wende-in-europa

    Noch Off-Topicer: Die Bespiitzelung Lendvais rührte selbst die „Junge Freiheit“.

    Am Off-Topicsten: Lendvais Spitzel wir als ZEIT Online Autor geführt: http://www.zeit.de/autoren/H/Andras_Heltai-Hopp/index.xml

    Einen Bürgerkrieg wollten sie entfachen?

  6. @kulturkrampf alias Fr. Farkas:

    Ich muss sagen, Sie erheitern mich immer wieder!

    Jemand, der nicht in Ungarn wohnt, lässt Sätze wie diesen fallen:

    – „versuchen wir mal, ob all der unheimlichen umstände in ungarn doch ein wenig lustig zu bleiben.“

    Brrr, das klingt ja gruselig!

    Aber Sie im fernen, zivilisierten und lichten (nie dunklen) Deutschland müssen es ja wissen.

    Und wie Recht Sie haben: bleiben Sie lustig! Im lustigen Deutschland.

    Ein hoch auf die lustigen Gesellinnen unter uns:))

    PR
    (der im unheimlichen Ungarn hocken muss und es nicht bereut)

  7. Mal wieder ein Thema, über das Pusztaranger, Pester Lloyd, Népszabadság, Kenno Versecks Spiegel und all die anderen Vertreter der neoliberalen Linie nicht berichten werden:

    „Soros finanziert politische Gegner Orbáns mit einer halben Milliarde HUF“

    Unter „Gegnern“ sind hier in erster Linie Institutionen und andere zu verstehen, von denen die Orbán-Regierung medial angegriffen wird.

    Mich schockiert in erster Linie dieser Satz*:

    „ … die Unterstützung des Roma-Pressezentrums begründete eine der für die Zuerkennung einer Unterstützung in Höhe von 100.000 EUR verantwortlichen Personen damit, dass man es „vor den Wahlen (2014) noch mal richtig knallen lassen muss in der Romapolitik, damit man was hat, was man in Brüssel an die große Glocke hängen kann.“

    Na toll. Wenn das stimmt, steht uns ja was bevor. Wenn man Scheingründe kreieren muss für Probleme, für die man dann die Orbán-Regierung verantwortlich macht, liegt einiges im Argen.

    Es grüßt
    PR

    Zu finden hier (ausführlicher in der morgigen Papierausgabe der Heti Válasz):

    http://hetivalasz.hu/itthon/soros-felmilliardot-adott-orban-ellenfeleinek-67174

    *Ursprünglicher Wortlaut auf Ungarisch:

    „ … a Roma Sajtóközpont 100 ezer eurós támogatását pedig azzal magyarázta az egyik döntnök, hogy „kell a választás előtt robbantani valamit a romapolitikában, amit ki lehet vinni Brüsszelbe“

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