TAZ: Agnes Szabó plädiert für sanfte Umerziehung der Ungarn

Die TAZ publiziert heute einen Gastbeitrag der in Deutschland lebenden freien Journalistin Ágnes Szabó zur Lage in Ungarn. Szabó kritisiert die Regierung, zugleich aber auch die Opposition und plädiert für eine Art „sanfter Umerziehung“ ihrer Landsleute, die Szabó in der kindlichen „Trotzphase“ verortet. Sie zeigt auf, dass man Viktor Orbán durch Schläge und Strafen gegen das Land eher stärkt, als ihn zu schwächen.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a2&dig=2013%2F09%2F21%2Fa0016&cHash=2bf607fabbe417f9572a032d1c8c780b

Das Bild, welches Szabó von ihren Landsleuten zeichnet, fällt eher negativ aus. Ich bin auf die Auffassung der Leser gespannt, was sie von den einzelnen Punkten Szabós halten.

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25 Kommentare zu “TAZ: Agnes Szabó plädiert für sanfte Umerziehung der Ungarn

  1. „Roma müssen für Sozialleistungen arbeiten“
    Oh mein Gott…

    Meine Meinung ist: arroganter geht es nicht. Solange man in Deutschland bzw. in der liberalen Opposition Ungarns der Ansicht ist, man sei der moralisch überlegene Mensch während die Konservativen die Rückständigen und Zurückgebliebenen sind, werden die Grabenkämpfe in Ungarn weiter gehen und solange sollte Ungarn der EU fern bleiben. Wie arrogant muss man nur sein, dass man den Andersdenkenden als Menschen zweiter Klasse einstuft und sich selbst für so unfehlbar hält…

    Davon mal abgesehen sind die Einschätzungen über die Opposition richtig. Nur vielleicht sollte sich die Dame mal im Spiegel betrachten, dann würde sie vielleicht bemerken, dass sie sich von der ungarischen Opposition gar nicht so sehr unterscheidet…

    • Müssen denn nur Roma arbeiten, wenn sie Sozialhilfe empfangen? Knüpft das Sozialhilferecht also an der Ethnie an und verstößt aus diesem Grund gegen EU-Recht und die EMRK? Oder hat Frau Szabó vergessen, etwas zu erwähnen?

      In der Tat ist es sehr rückständig, Menschen etwas abzuverlangen, wenn sie von der Solidarität der Steuerzahler abhängig sind. Das ist echte Zwangsarbeit. Unerhört!

  2. Ich bin der Ansicht, dass die Ungarn schon immer sehr übertrieben stolze Menschen gewesen sind – früher war ich der Meinung, dass dies in der Geschichte nur negative Konsequenzen gehabt habe. Inzwischen glaube ich zu wissen, dass es die Ungarn nicht mehr gäbe, wären sie nicht so wie sie sind.

    Ich habe letztens einen jungen Mann kennengelernt, einen Sohn ungarischer Eltern, der das Pech hat, in der Schweiz auf einen sehr ungarischen Namen zu hören, den es sonst nur in der türkischen Sprache gibt (d.h. man macht sich über ihn lustig, wie man auch die Nase rümpft bei Namen mit -ic am Ende). Er sprach relativ gut Ungarisch, hatte aber nicht einen Funken an ungarischer Inspiration (ich kenne kein besseres Wort… Man denke an die sorgsame Wortwahl, die selbst die untersten Schichten in Ungarn beherrschen, an den Geist, der sich aus vielen Bemerkungen widerspiegelt), die das Denken der Menschen jedweder Abstammung aus Ungarn ausmacht. Er wirkte auf mich auch getrieben, vertrat kämpferisch einen Hass auf alles, was aus Ungarn kommt, fand es nationalistisch, dass Produkte wie Pick-Salami in den Nationalfarben vertrieben werden, etc. Frau Szabó hätte ihre Freude an ihm gehabt. Mir tat er leid; er wirkte so, als fehlte ihm etwas. Ich wollte mich nicht streiten, wechselte daher das Thema. Anschliessend musste ich aber schon darüber nachdenken, was für einen Unterschied „Fel, fel vitézek a csatára“, „Talpra magyar“ und die Märtyrer von Arad in der Schule doch machen.

    Bereits im 19. Jahrhundert wurden die Ungarn für ihren Nationalstolz kritisiert. Ich finde zwar auch, dass sich Ungarn „auf die strahlende, liberale Marke“ besinnen sollte, aber was heisst eigentlich „liberal“? Die zweite Zeile des bekannten Liedes heisst „A szent szabadság oltalmára“ – „Für den Schutz der heiligen Freiheit“. Ich habe keine Angst davor, „jeden Tag am Bart des Löwen“ zu ziehen, wenn dieser meine Freiheit beschränken will – ich halte gerade das für einen der besten Charakterzüge der Ungarn. Damit tappe ich als Ungar zwar genau in die Falle, die Frau Szabó aufzeigt: Ich tendiere inzwischen auch dazu, mich mit dem orbánschen „Just keep going“ zu identifizieren. Anna Szabós Denkfehler aber besteht darin, unbedingt ihren „Freunden in Deutschland“ gefallen zu wollen. Ungarn soll bunt, toll und besonders sein, allen gefallen, libertin sein (das meint Frau Szabó wohl mit „liberal“, denn liberal im Sinne von kritisch gegenüber den Herrschenden sind die Ungarn bereits, genau das gefällt Frau Szabó ja nicht), und eben Frau Szabó in Berlin keine Schande bereiten. Es tut mir leid, aber ich fühle mich in der mir zugedachten Rolle nicht wohl, ich bin gerne unbequem.

    Den einzigen Abschnitt, der mir noch gefallen könnte, hat die Autorin auch verhauen: Es wäre in der Tat schön, wenn Europa Ungarn „das Gefühl geben“ könne, „dass es in den schlechten Zeiten nicht auf sich allein gestellt“ sei. Mir genügt das blosse Gefühl aber nicht. Ich wünsche mir, dass Europa eines Tages wirklich ohne Wenn und Aber auf Ungarns Seite steht, aber die historische Erfahrung lehrt mich, dass dies wohl kaum zu erwarten ist. Griechenland und Zypern halte ich auch nicht gerade für Musterbeispiele europäischer Solidarität.

  3. „In der neuen Verfassung, die völkisch und ethnonationalistisch ist, wird die Volksgemeinschaft der Magyaren mystifiziert.“
    Ich glaube nicht, dass die ungarische Verfassung völkisch oder ethnonationalistisch wäre. Aber es ist nur eine Frage der Definition. Was versteht man unter völkisch oder ethnonationalistisch? Wenn die ungarische Verfassung völkisch und ethnonationalistisch ist, dann gibt es eben sehr viele Länder auf der Welt mit einer völkischen und ethnonationalistischen Verfassung.

    „In der Schule wird in Religionsbüchern Homosexualität als Sünde dargestellt.“
    In Ungarn gibt es eine Vielfalt von Lehrbüchern. In einem Buch, dessen Inhalt im Verantwortungsbereich der katholischen Kirche ist, stehen die umstrittenen Sätze, die Homosexualität als Sünde darstellen. In Ungarn ist darüber eine öffentliche Debatte entstanden, die katholische Kirche hat auf die Kritik reagiert und eine Änderung der umstrittenen Passagen versprochen. Darüber, ob das Buch in Schulen bereits im Unterrichtet eingesetzt wurde, habe im Internet nichts gefunden.
    http://www.origo.hu/itthon/20130913-egy-hittankonyv-szerint-halalos-bun-a-homoszexualitas.html

    „Die Medienfreiheit wird durch die Kontrolle der Medienbehörde eingeschränkt.“
    Ich kenne keine Beispiele die diese Aussage bestätigen würden.

    „Roma müssen für Sozialleistungen arbeiten, und für ihre Kinder gibt es gesonderte Schulen.“
    Zur ersten Hälfte des Satzes: nicht nur Roma müssen für Sozialleistungen arbeiten und nicht nur in Ungarn. Zur zweiten Hälfte des Satzes: es gibt in Ungarn meines Wissens keine gesonderte Schulen für Roma Kinder.

    „Jeder könne sich erhängen, der nicht mit unserer Politik einverstanden ist.“
    Diesen Satz hat Kövér nie gesagt. Diesen Satz in Anführungszeichen in den Artikel hineinzufügen (dem Leser wird vorgetäuscht, dass es ein Zitat von Kövér ist) ist die größte von zahlreichen journalistischen „Sünden”, die in diesem Artikel zu finden sind. Kövér hat damals 2002 auf einer Wahlveranstaltung sinngemäß folgendes gesagt: wenn wir nicht fähig sind, aus unserer Lethargie aufzuwachen, dann können wir uns erhängen. Und diejenigen sollen dabei die ersten sein, die uns weismachen wollen, dass ein Aufwachen aus der Lethargie unmöglich ist.

    Es gilt als Meilenstein des ungarischen Grabenkampfes, wie diese Rede von den Sozialisten vorsätzlich falsch interpretiert im Wahlkampf in einer Weise dargestellt wurden, wie es hier Ágnes Szabó tut. Die Idee, diese Sätze von Kövér für eine Negativkampagne auszuschlachten soll von Ferenc Gyurcsány stammen.
    http://hu.wikiquote.org/wiki/K%C3%B6v%C3%A9r_L%C3%A1szl%C3%B3

    „Andererseits wissen die Menschen in Ungarn auch genau, dass sie gegen diese arrogante und machtsüchtige Regierungstruppe mit Demonstrationen nicht viel erreichen können. Dann holt die Regierung eben ihre rechtsradikalen, oft kriminellen Hooligans, die aussehen wie Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ und die Demonstranten wegschleppen.“
    Erstens wird hier behauptet dass in Ungarn regierungsnahe rechtsradikale Schlägertruppen gibt. Diese Behauptung ist falsch. Zweitens wird behauptet, dass die freie Meinungsänderung in Form von Demonstrationen nicht möglich ist, weil die Regierung die Demonstranten wegschleppen lässt. Diese Behauptung ist auch falsch.

    Die Ungehäuerlichkeiten die Ágnes Szabó über Ungarn erzählt, schreien nach Verachtung und Strafe. Warum dann die Milde am Ende des Artikels? Ah so, weil der Kampf nur Orbán stärkt. Grabenkampf, mal ein bisschen anders…

    • „Andererseits wissen die Menschen in Ungarn auch genau, dass sie gegen diese arrogante und machtsüchtige Regierungstruppe mit Demonstrationen nicht viel erreichen können. Dann holt die Regierung eben ihre rechtsradikalen, oft kriminellen Hooligans, die aussehen wie Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ und die Demonstranten wegschleppen.“ Angesichts solcher Sätze weiß ich über das Niveau der Autorin bescheid. Man muss sich im Westen leider nicht wundern über die Auffassung, dass in Ungarn der Mobb regiere. Ich werde demnächst in Ungarn überall erzählen, dass in Deutschland pädophile Grüne und intelligenzlose SPD-ler versuchen, Europa in den Abgrund zu stoßen. Es hätte den gleichen Wahrheitsgehalt. Danke, halász, auch für Ihre Richtigstellung in Sachen Zitat von Kövér.

    • Absatz 1 „Wenn … ist … dann gibt es … viele …“

      der Leser versteht „macht nichts“. Normalerweise hört man dann schon auf weiterzulesen, halász und seine hanebüchene Argumentation.

      Dito Absatz 2 „Darüber, ob das Buch in Schulen bereits im Unterrichtet eingesetzt wurde, habe im Internet nichts gefunden.“

      3ter Absatz „„Die Medienfreiheit wird durch die Kontrolle der Medienbehörde eingeschränkt.“ Ich kenne keine Beispiele die diese Aussage bestätigen würden.“

      Sie kennen keine Beispiele aber Sie äußern sich dazu. Ich fand folgendes im Netz, zwei Beispiele von …. http://tinyurl.com/nmnrpu2 http://tinyurl.com/plr89yt

      4ter Absatz „„Roma müssen für Sozialleistungen arbeiten, und für ihre Kinder gibt es gesonderte Schulen.“ ….. es gibt in Ungarn meines Wissens keine gesonderte Schulen für Roma Kinder.“

      Lesen Sie, dann können Sie auch mitreden. http://tinyurl.com/qh53nqk http://tinyurl.com/pt8tb2g http://tinyurl.com/qh53nqk

      5ter Absatz “Jeder könne sich erhängen, der nicht mit unserer Politik einverstanden ist.”

      Ich fand folgendes im Netz, aus einem Interview:
      „László Kövér, ein Fidesz-Gründungsmitglied: “Wer unsere Meinungen nicht akzeptiert, der soll im Keller nachschauen, ob er einen starken Strang findet, und sich damit erhängen.”“ http://www.bedoe.de/politika/nemetmagyar/ps_0304.htm

      6ter Absatz Es gilt als Meilenstein des ungarischen Grabenkampfes, wie halász vorsätzlich falsch interpretiert.

      7ter Absatz ….“Erstens wird hier behauptet dass in Ungarn regierungsnahe rechtsradikale Schlägertruppen gibt. Diese Behauptung ist falsch.“

      Dazu kann man folgendes finden: „Am Freitagmorgen kamen sie. Ein Sicherheitsdienst im Auftrag des VI. Bezirks von Budapest. Sie traten die Tür ein, wechselten die Schlösser aus und räumten den Szenetreff, das Multi-Kulti-Zentrum „Sirály“, das in Budapest Kultstatus genießt.“ Der Sicherheitsdienst war ein bekannter Schlägertrupp, Fans von einem bekannten Fußballklub. http://tinyurl.com/ofovuws

      „Zweitens wird behauptet, dass die freie Meinungsänderung in Form von Demonstrationen nicht möglich ist, weil die Regierung die Demonstranten wegschleppen lässt. Diese Behauptung ist auch falsch.“

      Dazu kann man folgendes finden: „Regierungspartei in Ungarn macht Minidemo zur Staatsaffäre“ http://tinyurl.com/ovqqvlp „Es sei angesichts der Ereignisse vom Donnerstag angebracht, die Büros der Partei durch Freiwillige „auf legale und friedliche“ Art und Weise zu schützen.“ Mit Freiwillige ist der Schlägertrupp gemeint. http://www.pesterlloyd.net/html/1311fideszgarde.html

      Gut das Sie wiedereinmal gezeigt haben wie wenig Ahnung in diesem Blog vorhanden ist.

      • Don Kichote:

        Sie sind der Schauerpropaganda der MSZP aus dem Wahlkampf von 2002 auf den Leim gegangen. Der folgende Satz ist erstunken und erlogen:

        „„László Kövér, ein Fidesz-Gründungsmitglied: “Wer unsere Meinungen nicht akzeptiert, der soll im Keller nachschauen, ob er einen starken Strang findet, und sich damit erhängen.”

        Das verfälschte „Zitat“ stammt aus einer Rede Kövérs, die später von der MSZP bewusst manipuliert wurde:

        die Wahlstrategen der Altkommunisten (MSZP) machten daraus die berühmte „Galgenrede“ („köteles beszéd“) des FIDESZ-Politikers László Kövér.

        Erinnern Sie sich nicht, Don Kichote? Ungarn 2001-2002 … Sie waren doch hier in Ungarn damals, oder?

        Freundliche Grüße
        PR

      • Da hat ja Herr Halász dem Affen Zucker gegeben. Auf gut Deutsch, Don Kichote, vielleicht sollten Sie Ihre Beiträge besser in Ihrer Muttersprache verfassen. Oder beherrschen Sie die auch nicht?
        Dann will ich unserem Leierkastenmann mal auf die Sprünge helfen? Keine Ahnung?
        Vielleicht hilft hier ja ein Wörterbuch.

        Ah|nung, die; -, -en: 1. undeutliches, dunkles Vorgefühl: eine A. des kommenden Unheils; meine bösen -en trogen mich nicht. 2. intuitives Wissen, Vermutung, Vorstellung von etw.: von etw. absolut keine A., keine blasse, nicht die geringste, mindeste, entfernteste, blasseste A. haben; hast du eine A. (ugs.; weißt du), wo Mutter hingegangen ist?; keine A. (ugs.; als Antwort auf eine Frage; ich weiß es nicht); hast du eine A.! (ugs.; da irrst du dich aber sehr!; wenn du wüsstest!); ( Dudenverlag)

        Apropos Umschlag von Quantität und Qualität:
        Der einschlägig bekannte Sozialist Dalos klagt über die Gesellschaft. Das Insiderkomitee zur Förderung der kritischen Geschichte tut das schon lange. Vielleicht sollte er sich ja mal mit denen kurzschließen. Ich meine, wenn alle am gleichen Strang ziehen …

        Apropos Funktionärswandel:
        Was heißt eigentlich „Ungarn in der Nußschale“? Ist das ironisch gemeint? So wie der Ausruf, ne ugass, te kis pöcs, den ich heute auf dem Neupfarrplatz gehört habe, als ich meinen Speck – szilvási kolozsvári szalonna – bezahlte. Ist „kis pöcs“ ironisch zu verstehen oder drückte der ungarische Markthändler auf dem Neupfarrplatz nur sein Erstaunen aus, weil sich ihm Lingam in der Gestalt eines Oberpfälzers offenbarte?

        Was eine Nußschale ist, weiß doch jeder, aber wie bei Dalos Ungarn in eine Nußschale geraten konnte, habe ich erst heute auf dem Neupfarrplatz verstanden.

        Dióhéjban? (Ne ugass, te kis pöcs!)

        Röviden, tömören: Dalos hat seinen Buchtitel von Stephen Hawking abgekupfert. „The Universe in a Nutshell“ erschien 2001. Der Titel wurde wortwörtlich ins Deutsche übersetzt.

        Armer Dalos. Alt ist er geworden. Ansonsten läuft es bei ihm doch immer nach dem gleichen Muster ab. Aus „Archipel Gulag“ machte er Gulasch, aus Hawkins Universum die Miniaturisierung der Geschichte eines Kulturvolkes, das Mohács und Trianon weggesteckt hat.
        Ez mind a szalonnától jutott eszembe, mert a hazájából elmenekült Kolozsvári egyetem 1921 és 1940 között Szegeden működött.
        Na meg a kis pöcstől is.
        Ne ugass!
        Don, kérlek!
        Solange Du keine Ahnung hast.

      • Don Kichote, verschonen Sie uns von Ihren hilflosen Verlinkungen auf deutschsprachige Antifa-Seiten. Lesen Sie lieber, was Ferenc Gyurcsány, seinerzeit Mitglied im Wahlkampfteam MSZP-Medgyessy 2002, selbst gegenüber József Debreczeni zugegeben hat:

        „Mi csináltuk meg a „köteles akciót“ is. Semmi kétség: ami elhangzik, az képileg erőteljes, sőt durva, de nem agresszív, és nem fenyegető. Kövér nem akar akasztani. De amit mond, az – egy kis rossz szándékkal – ellene fordítható. Még kiforgatni se nagyon kell, csak kihasználni a benne rejlő lehetőségeket (…) És összerakjuk. Fölhozatjuk még aznap reggel az egy szem kazettát, ami van, lejátsszuk a sajtónak. Szili Kati félig oldalra hajtott fejjel, sírós hangon mondja el, hogy ez milyen borzasztó. Nagyszombaton Lendvai Ildikó még a Fidesznek kézbesít mindenfajta leveleket, és elindítjuk azt az SMS-kampányt, amelynek a vége a köteles tüntetés.” – Debreczeni József: Az új miniszterelnök (Budapest, 2006, Osiris Kiadó) ISBN 9633898447.

        http://hu.wikipedia.org/wiki/Gyurcsány_Ferenc

        Erfassen Sie sprachlich (und inhaltlich), was dort geschrieben steht? Dass Gyurcsány Kövérs Worte bewusst verdreht hat, um mit ihnen Angst während des Wahlkampfes zu machen?

        Auch wenn ich Kövérs Art nicht schätze und bisher nichts Gutes über ihn gesagt habe, so hat Rieckmann Recht: Sie sind der MSZP auf den Leim gegangen. Das liegt sicher daran, dass Sie – anders als die Teilnehmer dieses Blogs – so wahnsinnig viel Ahnung haben… 🙂

        Mein Tipp: Lesen Sie mal was anderes als den Lloyd. Dann sind Sie – mit etwas Glück – auch irgendwann in der Lage, inhaltlich tragfähige Kommentare abzugeben wie halász. Bis dahin bellen Sie ruhig weiter. Wuff!

      • Herr Patrick Rieckmann Sie haben auch schon behauptet es gäbe kein Rassismus in Ungarn. Sie machen genausoviel Probaganda wie die MSZP nur an die der Fidesz reichen Sie nicht heran.

      • Lieber Don,

        Sie bringen hier zwei Links als Beispiele, die belegen sollen, dass in Ungarn die Medienaufsicht die Pressefreiheit einschränkt:
        1) http://tinyurl.com/nmnrpu2 Dieser Link führt zu einem Kurzbericht in der Zeit. Im Bericht steht nur, dass die Medienaufsicht gegen den Radiosender Neo FM wegen harmlosen Witzen über Pandabären eine Geldstrafe verhängt hat. In der Wirklichkeit wurde die Geldstrafe nicht wegen einem Panda-Witz fällig. In der Sendung wurde auch erzählt, wie man Schildkröten mit einem Axt zerschmettern kann, die Schildkröten haben ja schon lange genug gelebt. Wegen diesem Inhalt fällt die Sendung unter den Jugendschutzbestimmungen, die Sendung wurde aber nicht dementsprechend gekennzeichnet. Die Geldstrafe kam also nicht wegen dem Inhalt, sondern wegen Missachtung der Jugendschutzbestimmungen.
        http://mediatanacs.hu/dokumentum/151034/m105720120606.pdf

        2) http://tinyurl.com/plr89yt Dieser Link führt zu einem Bericht über die Geldstrafe gegen einen Fernsehsender TV 2. Die Strafe war auch hier wegen Verstoß gegen die Jugendschutzbestimmungen verhängt. Der Sender hat abends um 7 eine Reality Show mit erotischen und obszönen Inhalten ausgestrahlt. Sie Sendungen waren vom Sender ab 12 Jahren freigegeben. Die Medienaufsicht war der Auffassung, dass bei solchen Sendungen die Altersgrenze höher anzusetzen ist.

        In Ungarn gibt es keine „gesonderte Schulen“ für Roma-Kinder. Es gibt Sonderschulen in denen es sehr viele Roma-Kinder gibt. Man kann darüber streiten, warum viele Roma-Kinder in die Sonderschulen kommen. Aber zu behaupten, in Ungarn gibt es gesonderte Schulen für Roma Kinder ist ähnlich falsch, als ob man die Hauptschulen in Deutschland als gesonderte Schulen für Türken-Kindern nennen würde.

        Ihr Beispiel für die Demonstrationsfreiheit bringt uns zur illegalen Besetzung der Parteizentrale von Fidesz durch Demonstranten. Illegale Besetzungen, Blockaden und Ähnliches werden in den westlichen Demokratien auch nicht lange geduldet und sind von rechtmäßigen Demonstrationen zu unterscheiden. Können Sie vielleicht ein Beispiel bringen, dass in Ungarn in den letzten Jahren rechtmäßige Demonstrationen nicht stattfinden konnten oder von den Behörden gestört wurden?

      • Lieber halász, glauben Sie was Sie wollen. Der sogenannte Jugenschutz trat nicht in Kraft als Bayer Roma zu Tiere degradierte und zusetzte dass sie nicht mehr sein sollen. Erst nach drei Monaten wurde gegen Bayer ein Verfahren eingeleitet nach dem seine Aussagen auch im Ausland hohe Wellen schlugen. Jugendschutz soso …. Gehen Sie einmal ins Sirály in Budapes und fragen Sie nach Meinungsfreiheit. Grüße Don

  4. …. soso tragfähig Herr HV., so wie eine Karkasen mit Kautschuk um gepresste Luft? Ist dann das „Wuff“ ein Aufblasversuch? Meine Güte „Ich kenne keine Beispiele die diese Aussage bestätigen würden.“ wie tragend, wie litherarisch fast poethisch oder ist es schon Lyrik, als tragendes Argument. Blasen Sie ruhig noch etwas auf, Wuff Wuff, aber nicht das nachher jemand behauptet Sie seien aufgeblasen.

      • Lassen wir doch einmal den 5ter Absatz von halász außer acht legen wir ihn beiseiete. Was trifft weiteres zu von halász? Erst soll ich PL. nicht mehr lesen, jetzt soll ich mich mit Gyurcsány beschäftigen? Wo wollen Sie mich hinführen? Ich habe es Ihnen schon mitgeteilt, dass man Niemanden vertrauen kann. Kindergarten, für Ungaren normal, hin oder her. Was wollen Sie Ihren Lesern erzählen?

    • Einfach köstlich!
      Wie ihm hier die Darmwinde entfleuchen. Wuff! Er projiziert seine Blähsucht auf HV!
      Charlotte Roche hätte bei Dons verkrampften „Wuff“ wohl schon ’ne Analfissur, links auf kurz vor zwölf.

  5. Don! Sie sind der alllleralllerallerbeste!
    Kein Rassismus gibt es nicht! Keinen! Don! Nur gegen die Lügenleut sind die meisten rassistischisch. Don, Se müsse ebe immer,s letschte Wort habe. Weiter so. Nieder mit dem
    Augenmaß!

    “Andererseits wissen die Menschen in Ungarn auch genau, dass sie gegen diese arrogante und machtsüchtige Regierungstruppe mit Demonstrationen nicht viel erreichen können. Dann holt die Regierung eben ihre rechtsradikalen, oft kriminellen Hooligans, die aussehen wie Arnold Schwarzenegger in “Terminator” und die Demonstranten wegschleppen.”

    Das waren leider nicht die letzten Wort der Verarscher und Verdreher. Ja natürlich.
    In Ungarn werden täglich allemöglichen Minderheiten inclusive der Ungarn mit MSZP-Sympatien durch die Gassen getrieben. Kurva ország.

    • Herr Hufnagel Pisti ich weiß nicht ob Sie mit „Kurva ország“ recht haben, mit envodyok kurva eventuell (nicht). Ich kenne ein kleinen Angelsee (mehrere Hektar) schön ausgebaut von EU Geldern mit Ihrem Kot (von Fidesz Schlekularien) gelangen Sie Zugang zu einem luxierösen Ambiente (jeden Tag ein neuer Kot). Gehen Sie doch einmal dorthin und hören Sie zu.

  6. Wie recht doch die Dame Agnes mit ihrem „sanften? Umerziehung“ hat, konnte man jetzt am Wochenende sehen.Ich befürchte aber, da kommt nicht nur die Umerziehung zu spät, sondern es fehlt dort an jeder Erziehung.
    Tja, so sieht halt in den Augen einiger ein „normalis“ Magyarorszag aus.

      • Seit gestern berichtet die Presse über den „Denkmalsturz“. Was durchgängig fehlt, ist die Info, dass man hierdurch das heutige Ungarn vorsätzlich mit dem Stalinismus gleichgesetzt hat. Das Original der Statue bildete Stalin ab und wurde 1956 gestürzt. Offenbar ist der Vergleich Ungarns mit der Rákosi-Zeit kein Problem für die Opposition. Ich finde das geschmacklos und eine Verhöhnung der Opfer. Aber es wird sich gewiss ein Intellektueller finden, der dass irgendwie rechtfertigt.
        Ein Lichtblick: Teile der Opposition kritisierten die Aktion. Auch das verschweigt die APA…

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