„Kurier“: Gordon Bajnai im Interview

Der ehemalige ungarische Ministerpräsident Gordon Bajnai, Spitzenkandidat des Oppositionsbündnisses „Gemeinsam 2014 – Dialog für Ungarn“ („Együtt 2014-PM“) spricht im Interview mit dem österreichischen Kurier über die Parlamentswahl im kommenden Jahr, die Notwendigkeit eines „Regime-Wechsels“, Sondersteuern für Banken und den Schutz der Interessen österreichischer Bauern.

Együtt 2014 kooperiert seit Oktober 2013 mit den ungarischen Sozialisten (MSZP). Bajnai und MSZP-Parteichef Attila Mesterházy treten gemeinsam als Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán an, bei einem oppositionellen Wahlsieg soll derjenige als Premier nominiert werden, dessen Partei/Bündnis die meisten Stimmen erhält. Dies dürfte, wenn überhaupt, Mesterházy sein: Aktuellen Umfragen zufolge liegt Együtt 204 bei 3% der Stimmen, die MSZP käme auf 15%. Aktuell sind mehr als 40% der Wähler unentschlossen.

http://kurier.at/politik/ausland/ungarn-brauchen-einen-regime-wechsel/36.354.997

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2 Kommentare zu “„Kurier“: Gordon Bajnai im Interview

  1. Die Ereignisse überschlagen sich langsam. Erst im November 2013 hatte sich Gordon Bajnai im Kurier aus Wien zum populärsten Politiker Ungarns ernannt. Geholfen hat ihm sein Popularitätszuwachs in Österreich auch nichts mehr.

    Vor dem Heiligen Herzen Jesu, Andrä Rupprechter bellt zumindest nicht. Er zwitschert. Helfen tut ihm das auch nicht. Bei den Ungarn beißt er damit auf Granit.

    Wo die österreichischen Bauern nach ihrer Massenflucht aus Ungarn Aufnahme finden werden, ist zwar noch nicht absehbar, denn in Europa ist ja noch nicht einmal Platz für die Sozialtouristen aus Rumänien und Bulgarien.

    Aber auf Bajnai und Rupprechter sollte besser keiner bauen. Ackerland zum Schnäppchenpreis? Das war einmal. Doch auch wenn wir noch nicht wissen, wieviel Opfer von Scheinverträgen Europa zu beklagen hat, einen festen Platz in der europäischen Gedächtniskultur sollten sie bekommen. Die Opfer des Neoliberalismus auf dem Balkan. Und Hayek vor dem Heiligen Herzen Jesu, so wahr ihm Gott helfe.

    http://www.vorarlbergernachrichten.at/politik/2014/01/16/zu-laut-gezwitschert.vn

    • Wozu die österreichische Landgier noch führen kann:

      Ein deutscher Bauer geht auf den zugefrorenen Bodensee und bringt Mist dort aus. Warum? – Morgen kommen Österreicher, die wollen Land kaufen.

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