WELT: Boris Kálnoky über die „nationale Wende“ links der Mitte

Verwendung des Begriffes „Nation“, der Kampf um die Wählerstimmen der Auslandsungarn und sogar eine Entschuldigung seitens der ungarischen Sozialisten (MSZP) für ihre Haltung beim Referendum 2004: Vollzieht die ungarische Linke eine „nationale Wende“? Boris Kálnokys neuester Beitrag in der Welt:

http://www.welt.de/politik/ausland/article122372715/Ungarns-Linke-will-Viktor-Orban-rechts-ueberholen.html

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7 Kommentare zu “WELT: Boris Kálnoky über die „nationale Wende“ links der Mitte

  1. Gleich zwei Rechtschreibfehler in der Schlagzeile, muss es nicht heißen:
    Ungarns Rinke will Viktor Orbán lechzend überholen.

  2. Ein Kommentar zum Kálnoky Artikel, der – ich mutmaße – von Herrn Odenahl kommt.

    Murat :
    Orban ist ein Faschist. Punkt. Ende. Da gibt es nichts zu diskutieren und dieser Artikel relativiert den Rassismus dieser Person.

    Diese Aussage hat Nivo und zeigt uns den Weg ins Ziel.

    dpa

  3. Es war jedenfalls ein Stück, über dass sich sowohl Fr Marsovszky (igaza van Boris Kálnokynak) & DK-Anhänger als auch die Heti Válasz freuten („Gyilkos cikk a baloldalról“). Das dürfte Seltenheitswert haben.

  4. Frei nach Goethe:

    MSZP-pheles:
    Wozu der Lärm? was steht dem Herrn zu Diensten?

    FAUST:
    Das also war des Pudels Kern!
    Ein fahrender Skolast? Der Kasus macht mich lachen.

    MSZP-pheles:
    Ich salutiere den gelehrten Herrn!
    Ihr habt mich weidlich schwitzen machen.

    FAUST:
    Wie nennst du dich?

    MSZP-pheles:
    Die Frage scheint mir klein Für einen, der das Wort so sehr verachtet,
    Der, weit entfernt von allem Schein,
    Nur in der Wesen Tiefe trachtet.

    FAUST:
    Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen
    Gewöhnlich aus dem Namen lesen,
    Wo es sich allzu deutlich weist,
    Wenn man euch Fliegengott, Verderber, Lügner heißt.
    Nun gut, wer bist du denn?

    MSZP-pheles:
    Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Gute will und stets das Böse
    schafft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    FAUST:
    Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?

    MSZP-pheles:
    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, daß es zugrunde geht;
    Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

    FAUST:
    Du nennst dich einen Teil, und stehst doch ganz vor mir?

    MSZP-pheles:
    Bescheidne Wahrheit sprech ich dir.
    Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt
    Gewöhnlich für ein Ganzes hält-
    Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war
    Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar
    Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
    Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht,
    Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, so viel es strebt,
    Verhaftet an den Körpern klebt.
    Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
    Ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
    So, hoff ich, dauert es nicht lange,
    Und mit den Körpern wird’s zugrunde gehn.

    FAUST:
    Nun kenn ich deine würd’gen Pflichten!
    Du kannst im Großen nichts vernichten
    Und fängst es nun im Kleinen an.

  5. Zitat:

    Die ideologische Verführung zeigt sich auch an einem neuen Wahlspruch der Sozialisten: „Ungarn verdient eine bessere Zukunft“. Es ist ein Slogan, den die rechtsradikale Jobbik erfand. (Zitat Ende).

    Da stimme ich nicht zu, Herr Kálnoky. Ich denke vielmehr, dass die MSZP (=Sozialisten) sich hier am Wahlkampfmotto der FIDESZ orientiert hat:

    FIDESZ = „Magyarország jobban teljesít“ (ca. „Ungarn steht besser da“; wurde zum ersten Mal beim Fidesz-Parteitag im März vorgestellt)

    Was sagt die MSZP neuerdings? „Magyarország jobbat érdemel“ (ca. „Ungarn verdient eine bessere Zukunft“).

    Ich denke, das MSZP-Motto ist eine direkte Antwort auf den Fidesz-Slogan.

    Von Jobbik habe ich diesen Spruch nicht gehört. Was ich von Jobbik in den letzten Jahren ständig gehört/gelesen habe, ist „Győzzön a Jobbik“ (Möge der Bessere/die Partei Jobbik gewinnen: das Wort „jobbik“ hat eine Doppelbedeutung).

    P. R.

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