Zeichen des Wahlkampfs (Teil 2)…

Auch die Plakate der Regierungsseite (aufgehängt wohl von der regierungsnahen Organisation CÖF) sind nicht besser als die der im vorangegangenen Beitrag gezeigten. Voilà:

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Das Plakat zeigt den MSZP-Parteichef Attila Mesterházy, Gyurcsány Ferenc (DK), Gordon Bajnai sowie den MSZP-Politiker Miklós Hagyó (gegen den aktuell ein Strafverfahren wegen Untreue in besonders schwerem Fall läuft) in einer „Verbrecherpose“. Hinter ihnen steht ein Clown. Die Botschaft: „Sie verdienen keine zweite Chance„.

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6 Kommentare zu “Zeichen des Wahlkampfs (Teil 2)…

  1. Ich erhielt gestern eine vorwurfsvolle Mail, in der ich auf das obige Plakat hingewiesen wurde. Natürlich warf mir der Verfasser Parteilichkeit vor, denn ich hätte das obige Plakat als (fidesz) „treue Seele“ nicht behandelt.

    Die Lösung ist sehr banal: Mir war es bis gestern noch nicht bekannt. Ich bitte darum, mich ruhig per E-Mail auf die Kampagnenfotos und die Auswüchse auf beiden Seiten hinzuweisen.

  2. Bitte, tun´s nicht so unwissend, Herr RA! Der Slogan von der „vereinigten linken Mafia“ ist spätestens seit der Plakatierung an der Fidesz-Zentrale im Mai 2013, siehe Foto 2 hier: http://hvg.hu/itthon/20130518_Maffiabaloldalas_molino_varta_a_DKt_a_tr offizieller Regierungsprech bei fast jeder Auseinandersetzung mit der Opposition. Das wussten Sie bestimmt. Aber niemand kann´s Ihnen beweisen, schon klar. Und ja, auch damals war es schon Wahlkampf, falls Sie wieder mit irgendwelchen winkeladvokatesken Ausreden kommen mögen.

    Dass beide Seiten bei diesen Argumentationsketten einen an der Waffel, weil Leichen im Keller haben und die ohnehin schon absurden Kampagnen so nur noch lächerlicher wirken, puh, da sind wir uns endlich mal einig. Richtig? Zumindest für die Einen scheint der plumpe Schabernack sich aber zu rechnen. Raten Sie mal, welche….

    Bemerkenswert ist, dass sich Ihre Stamm-Leserschaft zwar maßlos über die Chuzpe der Linken aufregt, die Orbán-Kasperl als Mafia zu bezeichnen, Sie dem aber nicht widersprechen, was Sie ja sonst so inflationär tun, wenns um die Verteidigung Ihres „Mandanten“ (die Reinheit des konservativen Wesens) geht.

    Von den Sozis lernen, heißt „siegen“ lernen, kann man da nur sagen. Die Systematik und Selbstermächtigung, mit der die Regierungspartei und ihre Peripherie die Plünderungen betreiben, beschämen die „linken“ Loser geradezu. Die konsequente Leugnung und Verdrehung – oder eben einfach Auslassung – von systematischen, kriminellen Machenschaften der „einschlägigen Kreise“ hat dieser Blog aber auch spielend drauf, Macher wie Kommentatoren. Da kommt unser „Hetzblatt“, wie es unser – wegen einer historischen Verwechslung – verhinderter Stasi-General Herche (ja, Sie Opfer mit dem Täterduktus) so gern bezeichnet und wie es der Herr RA ihm, obwohl strafwürdig (Hetze ist doch ein Straftatsbestand, die falsche Behauptung selbiger also eine Verleumdung oder irre ich?), spielend durchgehen lässt, wirklich nicht mehr mit.

    Halten wir fest, dass dieser Wahlkampf wohl nichts zum Ruhme Ungarns beitragen wird und sich die Unfähgkeit der heutigen politischen Klasse, ein (ganzes) Land (mit allen Menschen drin) vernünftig (sprich ehrlich, professionell, balanciert und ideologiearm) zu regieren wieder manifestiert. Der Rest ist Blabla (ja, ich weiß Herche, geile Vorlage. Bitte schön.) MfG, M.S.

    • Und ich dachte schon, der Web-Logger HV hätte sich durch seine Unvoreingenommenheit und Gedankenschärfe bei den Blogtourern aus Wien so verhasst gemacht, dass sie ihm alle weggelaufen sind. Aber die kämpfen ganz offensichtlich nur mit der Unfähigkeit zur Blasenentleerung. Wenn dem Missionar für täglich aktuelle Nachrichten & Hintergründe aus Ungarn und Mittelosteuropa die hohe journalistische Qualität wieder mal nicht abfließen will, weil ihm mächtig was an die Nieren gegangen ist, dann kann er mich gleich kreuzweise. Ich geb mich gern solchem Genuss hin.

    • Wetten Herr Schicker,
      in der Mitte der nächsten Legislatur des Ministerpräsidententen Viktor Orban beerdigen Sie Ihr Haßprojekt.

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