Verband der jüdischen Gemeinden in Ungarn erklärt vorläufigen Boykott des Holocaust-Gedenkjahres

Der Verband der jüdischen Gemeinden Ungarns (MAZSIHISZ) hat auf seiner heutgen Sitzung einen vorläufigen Boykott des von der Regierung ausgerufenen Holocaust-Gedenkjahres beschlossen. Der Verband forderte den Stopp des geplanten und umstrittenen „Besatzungsdenkmals“ auf dem Freiheitsplatz und des „Haus der Schicksale“ am Josefstädter Bahnhof, ferner müsse der Leiter des historischen Veritas-Instituts, Sándor Szakály, wegen seiner Bewertung der Deportationen von mehreren tausend Juden im nach Kamenez-Podolsk im Jahr 1941 (die anschließend von deutschen SS-Angehörigen ermordet wurden) als „fremdenpolizeiliche Aktion“ abberufen werden. Der Vorsitzende András Heisler teilte mit, MAZSIHISZ erwarte Vorschläge der Regierung für das weitere Procedere. Bis dahin werde man den Veranstaltungen fernbleiben.

http://www.atv.hu/videok/video-20140209-a-mazsihisz-bojkottalja-a-holokauszt-emlekevet

Bereits zuvor hatten einzelne jüdische Gemeinden die Kooperation verweigert.

Ministerpräsident Viktor Orbán will in der kommenden Woche am „Runden Tisch“ der jüdischen Gemeinden teilnehmen und auf „offene Fragen“ antworten.

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23 Kommentare zu “Verband der jüdischen Gemeinden in Ungarn erklärt vorläufigen Boykott des Holocaust-Gedenkjahres

    • Ich weiß nicht. Die Kritikpunkte sind ambivalent und
      Mazsihisz geht offenbar von der jeweils schlimmst möglichen
      Interpretation aus. Da fehlt es an Vertrauen und Dialog, Dialog,
      Dialog. Eine letzte Chance hat Orbán noch; ich bin gespannt, ob es
      ihm gelingt, mit der angekündigten öffentlichen Äußerung diese
      schwere Hypothek zu beseitigen. Wenn er das Tischtuch mit Mazsihisz
      endgültig durchtrennt, wird es interessant sein zu beobachten, wie
      sich Slovo Köves und seine EMIH verhalten werden…

      • Man kann, bei all der berechtigten Kritik an dem trampelhaften Vorgehen der Regierung im Bezug auf das Denkmal und den idiotischen Äußerungen Szakálys, dem Minister Zoltán Balog nur zustimmen. Er bezeichnete den Boykott als kurzsichtige Entscheidung. Und Köves sagte bereits vor Wochen, der Boykott müsse das letzte Mittel sein, er sehe die Zeit dafür nicht gekommen.

        Leider beteiligt sich Mazsihisz – nicht zum ersten Mal – am Wahlkampf. Die im Verband vorherrschende Stimmung ist durch seine Äußerungen gut sichtbar. Die Art und Weise, wie z.B. László Karsai auf einem Treffen des Verbands der designierten Leiterin des gerade entstehenden „Haus der Schicksale“ der Holocaustleugnung bezichtigen konnte, ist schlichtweg unerträglich. Ich habe von Heisler kein inhaltliches Argument gehört, was gegen dieses Museum spräche. Die Entschuldigung in Richtung Schmidt kam zwar, sie kann den Eindruck, welche Stimmung bei Mazsihisz herrscht, aber nicht in Zweifel ziehen.

        Welches Ziel man mit dem Boykott verfolgt, wissen nur die Funktionäre. Meine Überzeugung ist: Sie werden, auch mit noch so viel „Vorab-Zustimmung“ des Weltkongresses, die Wahl im April nicht entscheiden, sondern eher noch Jobbik und ihre Ableger der „Morgenröte“ stärken. Aber vielleicht nimmt man das ja in Kauf, weil die Rechtsradikalen willkommenes Mittel sind, um Fidesz in die so ermüdende Distanzierungsfalle zu treiben?

        Köves beteiligt sich an diesem fragwürdigen Spiel traditionell nicht: Und wird wohl gerade deshalb immer einflussreicher („elviszi a show-t“).

        Dass gerade jene so gern auf Mazsihisz-Positionen zurückgreifen, die anderswo, etwa wenn die christlichen Kirchen ihre Positionen verkünden, die Trennung von Staat und Kirche betonen, ist – das nur nebenbei – auch nicht ganz konsequent. Vor allem darf man die Frage aufwerfen, mit welchem Recht der Eindruck erweckt bzw. zugelassen wird, Mazsihisz spräche auch für das (wohl mehrheitlich säkulare) ungarische Judentum.

      • Wieder einmal ist die Schwelle zur Verbreitung der Unwahrheit überschritten.

        http://www.berliner-zeitung.de/politik/ungarn-erinnerung-ohne-die-opfer,10808018,26151808.html

        Die Berliner Zeitung schreibt u.a.: „Projekte staatlichen Erinnerungswesens sind jetzt der Stein des Anstoßes. So soll in einem Bahnhof des Budapester Stadtteils Jozsefvaros ein „Haus der Schicksale“ eingerichtet werden, um an die deportierten Kinder zu erinnern. Die Leiterin des Projekts verweigert sich aber strikt jeglicher Zusammenarbeit mit den Angehörigen von Opfern.“

        Eine steile These, leider ohne jeden Wahrheitsgehalt. Tatsache ist, dass Schmidt sehr wohl zu einer Kooperation einlud und die Pläne vor Vertretern jüdischer Glaubensgemeinschaften vorstellte (vgl. hier). Am Anfang war András Heisler, der Vorsitzende von Mazsihisz, geradezu begeistert, wie man dem verlinkten Video entnehmen kann. Am Ende ließ man Schmidt aber auch mit diesem Projekt abblitzen. György Konrád, der kalte Krieger unter den regierungskritischen Intellektuellen, den Schmidt ebenfalls um seine Unterstützung gebeten hatte, tat das mit den Worten, Schmidt möge an Stelle des Museums lieber die hungernden Kinder in Ungarn unterstützen und seine Bücher in den Lehrplan der Schulen aufnehmen. Geschmackvoll, nicht wahr?

        http://444.hu/2013/12/14/konrad-gyorgy-nem-segit-schmitt-marianak-a-sorsok-haza-kialakitasaban

  1. Dass beim staatlichen Gedenken an die größte Katastrophe, die die Ungarn jüdischen Glaubens je betraf, deren demokratisch legitimierte Vertreter nur am Rande und allenfalls als Steigbügelhalter mit einbezogen werden, finde ich empörend und deren Reaktion angemessen und berechtigt, unabhängig davon, dass Mária Schmidt mit ihren öffentlichen Äußerungen zum Holocaust („einer von mehreren“) und zur ungarischen Geschichte („das größte Verbrechen des 20. Jh. war Trianon“) für die von ihr wahrzunehmenden Aufgaben denkbar ungeeignet erscheint.

    • Sachdienliche Meinung einer kleine aber finanzkräftige Minderheit. Ich darf das aber nicht so sehen. Zu den Äußerungen Fr. Schmidt s zum Holocaust bitte ich Sie etwas genauer zu werden.
      Möchte mir die Durchforstung alle ihrer Veröffentlichungen ersparen.

    • Juchhe, Emporen sind gut, Emporen mit Instrument noch viel besser, vorausgesetzt, die Orgel hat kein elektrisches Schleudergebläse. Die auf unserer Empore, die hatte einen Blasebalg, der durch ein Fußpedal betätigt wurde. Wenn ich zum Orgelspiel unseres Kantors, Herrn Walter, der unter der Woche mit einem Barkas Gebrauchsgüter und Lebensmittel der Handelsorganisation, einem in der juristischen Form des Volkseigentums geführten staatlichen Einzelhandelsunternehmen in der DDR, transportierte, das Windwerk trat, bewies ich allsonntäglich der versammelten Christenschar in unserem Gotteshaus, was wirkliche Gestaltungskraft ist. Juchhe, die meiste Empörung, erntete ich beim Kyrie eleison, das im evangelischen Gottesdienst mit dem allgemeinen Schuldbekenntnis verbunden ist. Es wurde im Wechsel zwischen meinem Vater und der vom Orgelspiel begleiteten Gemeinde.gesungen. Ich musste das Balgwerk schon treten, noch ehe das Kyrie meines Vaters ausgeklungen war und noch und ehe die Gemeinde zu ihrem Herr-erbarme-dich ansetzen konnte. Wenn ich da zutrat, stieß genau in dieser Pause die Orgel einen tiefen Seufzer aus. Herr erbarme Dich unser, Christus erbarme dich unser, Herr erbarme dich der Empörten!
      Weil Orgeln heute elektrische Schleudergebläse haben, kommt in der Gemeinde beim Schuldbekenntnis keine Empörung mehr auf. Die gibt es nur noch bei der CDU, wenn die sich zum Beispiel durch die SPD in eine Linie mit den „Steigbügelhaltern Hitlers“ gestellt sieht. Für seine geschmacklose Äußerung hat sich Alexander Schweitzer längst bei Julia Klöckner aus der Pfalz entschuldigt: Er wollte damit auf keinen Fall die Christdemokratinnen und Christdemokraten in die Nähe eines verbrecherischen Regimes rücken, hat er nachträglich geheuchelt. Empörung gibt es auch, wenn der SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Schulzens Martin – er ist einst in Aachen nur knapp seinem Selbstmord entkommen – vor der Jerusalemer Knesset zum Kyrie eleison wegen ob des Elends der Palästinenser ansetzt und die Abgeordneten der Siedlerpartei sein Herr-erbarme- dich ihn mit einem Boykott belegen. Empörung ist immer gut, Wut noch viel besser. Mit Wind wird Wut geschürt.
      Aber für seine Steigbügelhalter sollte sich auch Stephen Tree öffentlich entschuldigen. Denn die demokratisch legitimierten Vertreter der Ungarn jüdischen Glaubens können für die größte Katastrophe, der in diesem Jahr gedacht werden soll, nun wirklich nichts, trotz des Winds aus erwählten Windwerken nichts, wirklich nichts. Es würde mir deshalb reichen, wenn Stephen Tree einfach zugäbe, auf keinen Fall wollte er damit Jüdinnen und Juden in die Nähe des verbrecherischen Orbán-Regimes rücken, dass der Opfer gedenken lassen will. Sofern ich ihn richtig verstanden habe, ist es 2014 ein Verbrechen, der Opfer zu gedenken.
      Kyrie eleison! Herr erbarme Dich unser und der Blasebalgtreter, die den Haß schüren.

      • Sie haben hier einmal, sehr nachvollziehbar, dargelegt, wie
        es Sie getroffen hat, dass in einer geschichtlichen Darstellung der
        Tragödie Ihres Vaters und Ihrer Familie nur in einer Fußnote
        gedacht wurde – wohl auch, weil man Sie in keiner Weise mit
        einbezogen hat. Dasselbe Verständnis erhoffe ich mir nun auch von
        Ihnen. Meine Meinung zum Gedenkjahr? Ein an sich lobenswertes und
        honoriges Unterfangen, das an der gleichen bornierten
        Selbstherrlichkeit scheitert, die dieser Regierung auch auf
        anderen, weniger sensiblen Gebieten vorgehalten wird.

      • Tragödie ist mir zu hoch gegriffen, werter Herr Tree. Ich verstand meinen Vater niemals als Trägöden, auch dann nicht, wenn er im Talar und mit Bäffchen auf der Kanzel stand, die frohe Botschaft von der Versöhnung Gottes mit mir sündhaften Peter durch den Opfertod des Sohnes verkündete, von der Kanzel brüllte, aber seine Worte nicht einmal Frau Fiedler, die im Kirchengestühl an einem Ast sägte, aus dem Tiefschlaf holen konnten. Der Friede Gottes, lieber Herr Tree, sollte unsere Herzen und Sinne bewahren, denn er ist höher als alle Vernunft. Die aber gebietet uns, rein begrifflich zwischen Tragik und Tragödie zu unterscheiden.
        Was Ihre jüdischen Kampfgenossen in Ungarn seit György Konrád veranstalten, ist viel Theater, weniger Tragik, denn anschwellender Bocksgesang. Verstehen Sie mich ruhig falsch, aber in den Busen Ihrer erregten Ungarn haust lediglich Missgunst, nachdem sie die Freude über die Verleihung des Karlspreises zu Aachen an den Brückenbauer für Gerechtigkeit und Versöhnung in Europa, aber auch viel an Macht verelieren mussten.
        Wer als Tragöde, egal ob als Dichter, Musiker oder Politiker die Tragik der Jüdinnen und Juden, denen in den NS-Vernichtungslagern mit Gewalt das Leben genommen wurde, für das politische Tagesgeschäft verwurstet, ist aus der Rolle gefallen. Daran ändert das Blasebalgtreten der deutschen Presse gar nichts mehr. Im Gegenteil, Ihr lasst mit dem anschwellenden Bocksgesang gegen das Holocaustgedenkjahr die Tragik in der Geschichte des Volkes Israel doch nur zur Tragikkomödie verkommen. Ich lese, dass Ungarns Neonazis in den jüngsten Umfragen zugelegt haben, während die anderen Demokraten in ihrem Kampf gegen Orbáns vermeintliches Terrorregime an dem Ast sägen , auf dem die ungarische Demokratie noch hockt. Wenn in Sachen Ungarn nicht Herz und Sinnen, so sollten Sie doch wenigstens ihren Verstand bewahren. Wir sollten alle zusammen, der sündhafte Peter inbegriffen, der Tragik in dem Leben derer gedenken, die irgendwann der Mißgunst, dem Haß und nicht zuletzt auch der Dummheit ihrer Mitmenschen geopfert wurden, insbesondere aber sollten wir den Opfern der NS-Judenvernichtung gemeinsam gedenken, wir alle, weil wir die Trennlinie sehen, die von den Jobbik-Ratten längst überschritten worden ist. Können wir uns wenigstens darin einigen? Nein? Dann sage ich es mit einem Zitat, das Goethe 1827 dem Schauspieler Wilhelm Krüger zueignete, der die Rolle des Orest in dem Drama »Iphigenie auf Tauris« gespielt hatte
        „Alle menschlichen Gebrechen sühnet reine Menschlichkeit”

    • Danke für den Rat. Ich habe erfolgreich ge googlt. Empfehlenswert Googl; „Nem volt szandekomban
      lek*rvazni Schmidt Mariat“. Spiegelt das Niveau Regierungskritische ung. Juden.
      Oder googl; „Interju Smidt Mariaval a nemzet megsebzett lelke“ Beschreibt die Ursache des Rabbi Aufstandes. Übrigens Ihrer „demokratisch legitimierte“ Vertreter sind schon Steigbügelhalter eine internationale Finanz Maffia. So ist es höchst zweifelhaft das die demokratisch legitimierte ung. Regierung
      diese Dienstleistung auch in Anspruch nehmen würde. Das als pers. Meinung. Sie dürfen das natürlich anders sehen.

  2. Na, so unterscheiden sich die Meinungen.
    Ich z.B finde solche Aussagen empörend.
    *Nem könnyű Magyarországon zsidónak lenni 2014-ben. Az elmúlt néhány évben az országban jelentősen megnőtt az antiszemita incidensek száma.

    Rutinná lettek a súlyos gyújtogatások, erőszakos támadások és vérvádak. A konferencia célja, hogy támogatást nyújtsunk a zsidó közösségnek” – mondta Meta Menachem Margolin rabbi, az Európai Rabbinikus Központ és az Európai Zsidó Szövetség (EJA) vezetője.*

    Rutinná lettek a súlyos gyújtogatások, erőszakos támadások és vérvádak.??
    vérvádak?
    Na, ich verkneife mir mal jedes weitere Wort.

    http://mno.hu/magyarorszageloben/ellentmondas-1210204
    (alles zu empfahlen besonders ab Minute 12)

  3. „größte Katastrophe, die die Ungarn jüdischen Glaubens je betraf, deren demokratisch legitimierte Vertreter“ – die Katastrophe betraf viele, die auch Ungarn nicht jüdischen Glaubens waren. Sehr viele Nachkommen von Holokaust-Opfern haben mit diesem legitimierten Vertreter nichts am Hut und fühlen sich durch ihn nicht vertreten.

  4. Nach den Wahlen sind sie wieder im Boot. Hoffentlich. Bis
    dahin wird sich derlei nicht verlieren. Das ist die innere Tragik
    der MAZSIHISZ und der von ihr nur sehr fadenscheinig
    repräsentierten, in sich zerstrittenen jüdischen Community. Man
    kann nur hoffen (und beten), dass das eigentliche Ziel, nämlich das
    Gedenken an die Opfer und die Vertiefung der historischen
    Zusammenhänge, die ein neues und nüchternes Bewusstsein für die
    Verantwortung ungarischer politischen Eliten an dem Verbrechen
    (Raub, Entrechtung, Verfolgung und Vernichtung) gegen die jüdische
    Bevölkerung schaffen. Und eine Einsicht in die eigene Anfälligkeit
    für antisemitische Gemeinplätze. Es muss auch klar benannt werden,
    – das wird von Regierungsseite nur in Ansätzen getan – , dass das
    Verbrechen gegen die ungarischen Juden nicht erst mit den
    Deportationen nach Auschwitz nach der Okkupation begann und
    eskalierte, sondern Jahre davor mit großer Zielstrebigkeit
    vorbereitet wurde, und dass davon ungarische Kreise, ua. der von
    Horthy gegründete Vitéz Orden finanziell ausgiebigst profitierten.
    Dabei ist zu unterschieden und genau zu belegen, welche Gruppe,
    Partei und Person in Ungarn jeweils welchen Anteil an dieser
    „letzten Etappe“ des europaweiten Holocaust trägt.
    Pauschalisierungen sind wenig hilfreich. Die Abgleichung der
    Traumata und dieser dämliche Wettberwerb im „Wer hat mehr gelitten“
    sollte freilich aufhören. Mária Schmitt kann ein solche Linie gar
    nicht ziehen, einfach, weil sie mit ihren diversen Baustellen der
    Geschichtsverarbeitung (die ja auch miteinander zusammenhängen) die
    falsche Besetzung ist. Das ist kein Vorwurf an sie, sondern an die
    Regierung, die sie auf diesen unseligen Posten gehoben
    hat.

  5. MAZSIHISZ hat heute angekündigt, den Boykott des Gedenkjahres fortzusetzen. Ministerpräsident Viktor Orbán habe in einem Brief den Zeitraum nach Ostern für Gespräche vorgeschlagen, aber auf die drei Forderungen der Organisation nicht reagiert (Denkmal, Haus der Schicksale und Szakály).

    http://www.politics.hu/20140220/hungarian-jewish-federation-eyes-holocaust-year-boycott-as-officials-woo-israelis/

    Das umstrittene Besatzungsdenkmal soll nun erst nach der Wahl eingeweiht werden.

  6. Kürzlich hat nun Michael Wolffsohn einen offenen Brief an die MAZSIHISZ geschrieben.

    http://www.mazsihisz.hu/2014/03/09/eles-vita-a-sorsok-haza-korul–michael-wolffsohn-es-heisler-andras-levelvaltasa-6898.html

    Wie man dort auf der Seite lesen kann, hat Wolffsohn in seinem öffentlichen Brief Heisler in einem scharfen Ton angegriffen.
    Ich muss gestehen, dass mir beim Durchlesen des Briefes von Wolffsohn an Heisler der scharfe Angriff verborgen blieb.

    Allerdings ist mir im Antwortbrief von Heisler aufgefallen, wie man in diesem Fall betont, dass Wolffsohn quasi aus der Ferne keine Ahnung von der tatsächlichen Lage hat.

    Na, das ist doch mal ein Argument und auch erstaunlich.
    Der Eine –egal wie weit entfernt er wohnt- hat von den „wahren Verhältnissen“ in Ungarn Ahnung, der Andere nicht??!
    Wie würde man dann das nennen?
    Für mich ist das schon mehr als ein „scharfer Angriff“

    http://www.hir24.hu/belfold/2014/01/22/karsai-nem-akarta-lek-rvazni-schmidt-mariat/

    Schön, dass man sich immer alles so zurechtbiegen kann, wie es gerade gebraucht wird.

    Wie ärgerlich muss es auch sein, dass man hier nicht mit dem Argument:
    Wolffsohn und „intelligencia“ um sich werfen kann.

    • „Schön, dass man sich immer alles so zurechtbiegen kann, wie es gerade gebraucht wird.“

      das ist fürwahr beinahe das allerschönste, was sich das ach so edle menschengeschlecht (mitsamt seiner hier auf diesem blog versammelten supergutmenschen) – und die ungarische steigerung desgleichen – auszubilden vermochte…

      es gibt nur sehr wenige, die davor gefeit sind…

      Turó Rudi, wozu würden sie sich zählen?

  7. Ach kultur.krrampf, weil sie’s sind will ich ihnen gerne verraten, wozu ich mich zähle:
    zu einem fan von kiss györgy. wer das ist? einfach mal den arzt fragen oder herrn pfeifer.

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