Sorsok Háza: Yad Vashem sagt Zusammenarbeit ab

Die israelische Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem hat seine Zusammenarbeit mit dem von der ungarischen Regierung geplanten Holocaust-Gedenkzentrum „Haus der Schicksale“ (Sorsok Háza) abgesagt. Die Beendigung der Kooperation wurde damit begründet, dass die offizielle Seite – an der Spitze die Historikerin Mária Schmidt – ihre Pläne ohne Mitwirkung der jüdischen Organisationen in Ungarn verwirklichen wolle.

Das Gedenkzentrum Yad Vashem war im Beraterkreis des Gedenkzentrums vertreten. Zuvor war bereits die Dachvereinigung der jüdischen Organisationen in Ungarn, MAZSIHISZ, aus dem Projekt ausgestiegen. Der deutsche Historiker Michael Wolffsohn, selbst Mitglied im Gremium, hatte MAZSIHISZ daraufhin vorgeworfen, wahlkampfpolitische Motive zu verfolgen.

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