DRadio: Stephan Ozsváth meldet sich zurück

Der ARD-Korrespondent Stephan Ozsváth meldet sich, kurz vor der Wahl, mit einem längeren Beitrag für das Deutschlandradio auf der Bühne politischer Berichterstattung zurück. Es geht wieder um die „Räuberbande“ um Viktor Orbán, auch wenn die pfiffige Vokabel diesmal nicht genannt und durch das vornehmer klingende Wort des „Polypen“ – eine Erfindung aus einem pünktlich vor der Wahl erschienenen Buch bekannter Regierungskritiker – ersetzt wurde:

http://www.deutschlandfunk.de/parlamentswahlen-in-ungarn-frei-aber-nicht-fair.724.de.html?dram:article_id=281836

 

Ein weiterer Beitrag mit vergleichbarem Inhalt („Ministerpräsident Orbáns Clan plündert die Staatskassen„) von Keno Verseck wurde gestern bei Spiegel Online veröffentlicht:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ungarn-ministerpraesident-orban-und-sein-clan-a-959798.html

 

Man bleibt in seinen Vorwürfen allgemein. Die Überzeugung ist da, nur fehlt einem offenbar das Material, konkret zu werden (Rogán kam wohl zu spät…). Hingegen: Der sehr konkrete Fall Simon (Schwarzgelder des geschassten MSZP-Parteivize in EUR-Millionenhöhe) wird ausgespart (Verseck) oder zu einer Frage „ungeklärter Überweisungen“ heruntergespielt (Ozsváth).