München: Starker Andrang bei der Abstimmung

Die landesweite Wahlbeteiligung bei der ungarischen Parlamentswahl liegt im Tagesverlauf minimal unter den Werten des Urnengangs von 2010 (bis 15 Uhr: 45,02%).

Hingegen ist das Wahlinteresse der beim Generalkonsulat München zur Wahl angemeldeten Wahlbürger – hoch zu sein. Bereits am frühen Nachmittag lag die Wahlbeteiligung bei über 60%. In den Vormittagsstunden war der Andrang am stärksten.

Da die Zahl der zur Wahl angemeldeten Personen in München – nach London – mit 3.106 Personen weltweit am größten war, bereitete man sich auf den erwarteten Andrang dadurch vor, dass man im Innenhof des Konsulates zwei große Zelte aufbaute, in denen, nach Komitaten geordnet, abgestimmt werden konnte. Die Briefwahl stand, wie bereits auf Hungarian Voice berichtet, nur den Wahlbürgern ohne Inlandswohnsitz zur Verfügung.

Auf der oben verlinkten Liste kann die Wahlbeteiligung der Auslandsvertretungen, nach deren jeweiliger Schließung, abgerufen werden.

In München war ein „Wahlbeobachter“ der Regierungsparteien Fidesz/KDNP, einer der Linksbündnisses und zwei von Jobbik gemeldet. Der Beobachter der Linksopposition war nach Angaben der Anwesenden bis 15 Uhr nicht erschienen.

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