München: Starker Andrang bei der Abstimmung

Die landesweite Wahlbeteiligung bei der ungarischen Parlamentswahl liegt im Tagesverlauf minimal unter den Werten des Urnengangs von 2010 (bis 15 Uhr: 45,02%).

Hingegen ist das Wahlinteresse der beim Generalkonsulat München zur Wahl angemeldeten Wahlbürger – hoch zu sein. Bereits am frühen Nachmittag lag die Wahlbeteiligung bei über 60%. In den Vormittagsstunden war der Andrang am stärksten.

Da die Zahl der zur Wahl angemeldeten Personen in München – nach London – mit 3.106 Personen weltweit am größten war, bereitete man sich auf den erwarteten Andrang dadurch vor, dass man im Innenhof des Konsulates zwei große Zelte aufbaute, in denen, nach Komitaten geordnet, abgestimmt werden konnte. Die Briefwahl stand, wie bereits auf Hungarian Voice berichtet, nur den Wahlbürgern ohne Inlandswohnsitz zur Verfügung.

Auf der oben verlinkten Liste kann die Wahlbeteiligung der Auslandsvertretungen, nach deren jeweiliger Schließung, abgerufen werden.

In München war ein „Wahlbeobachter“ der Regierungsparteien Fidesz/KDNP, einer der Linksbündnisses und zwei von Jobbik gemeldet. Der Beobachter der Linksopposition war nach Angaben der Anwesenden bis 15 Uhr nicht erschienen.

Wahl 2014: OECD-Wahlbeobachter zeigen sich „bislang zufrieden“

Wie die Tageszeitung Népszabadság auf ihrer Webseite berichtet, hat sich der Koordinator der OECD-Wahlbeobachtungsgruppe für die ungarische Parlamentswahl, Adao Silva, bislang zufrieden über den Ablauf geäußert. Man habe – in Budapest – bislang einen geordneten Wahlablauf konstatieren können. Es wurde das Wahllokal im Budapester Sankt-Stephans-Gymnasium besucht.

Für eine endgültige Einschätzung sei es jedoch noch zu früh. Die Mission möchte am morgigen Montag eine Pressekonferenz abhalten. Die Leiterin der Mission, Jennifer Hilton, kündigte an, landesweit mehrere Stimmkreise besuchen zu wollen.

http://nol.hu/belfold/eddig-elegedettek-a-valasztasi-megfigyelok-1454769

Wahlbeteiligung um 11 Uhr im Durchschnitt bei 23,23%

Die Beteiligung an der ungarischen Parlamentswahl lag um 11 Uhr bei 23,23%.

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Der Wert liegt etwas unterhalb des Vergleichswertes aus dem Jahr 2010 (erster Wahlgang: 24,78%).

Der landesweite Spitzenwert geht mit 27,63% an den Wahlkreis Nr. 13 im XVI. Budapester Stadtbezirk (Mátyásföld, Cinkota, Sashalom, Árpádföld und Rákosszentmihály).

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Wahl 2014: Wahlbeteiligung bis 9 Uhr bei 9,5%

Die Parlamentswahlen in Ungarn haben begonnen. Seit 6 Uhr früh können die Wahlberechtigten Bürger ihre Stimmen abgeben und über die Zusammensetzung des Hohen Hauses in den nächsten vier Jahren bestimmen. Insgesamt sind 199 Abgeordnete zu wählen, 106 davon in Direktwahlkreisen (relatives Mehrheitswahlrecht), 93 über die Landesliste (Verhältniswahlrecht). Anders als noch 2010, findet nur ein Wahlgang statt. Zusätzlich werden Vertreter der nationalen Minderheiten gewählt.

Bis 9 Uhr lag die Wahlbeteiligung im Durchschnitt bei 9,5 %. Der Wert liegt knapp unter dem Wert des ersten Wahlgangs aus dem Jahr 2010 (10,23%).

Bürger mit Wohnsitz im Inland haben zwei Stimmen (Direktkandidat und Listenstimme). Wähler, die sich zu einer der 13 anerkannten nationalen Minderheiten bekannt und zusätzlich angegeben haben, einen Minderheitenvertreter wählen zu wollen, wählen mit ihrer Zweitstimme statt der Landesliste auf einer gesonderten Minderheitenliste. Fest im Ausland lebende (d.h. nicht über einen Inlandswohnsitz verfügende) Wahlbürger wählen ausschließlich die Landesliste.

Insgesamt stehen die Kandidaten von 31 Parteien und Vereinigungen zur Wahl.

Der Urnengang endet um 19 Uhr.

Die Einzelwerte bei der Wahlbeteiligung sind hier abrufbar:
http://www.valasztas.hu/hu/ogyv2014/858/858_0_index.html