Parlamentswahl 2014: Prognose verzögert sich, einige Lokale noch geöffnet

Die Bekanntgabe der ersten Prognosen zur Parlamentswahl 2014 verzögert sich. Einige Wahllokale haben wegen des großen Andrangs noch geöffnet. Es wird sichergestellt, dass jeder, der bis 19 Uhr erschienen ist, seine Stimme abgeben kann.

Die Schließung des letzten Wahllokals wird für spätestens 20 Uhr erwartet.

Bereits im Jahr 2010 war es wegen großen Andrangs zur Verlängerung des Urnengangs gekommen. Damals konnte, wo es erforderlich war, bis 20:30 Uhr abgestimmt werden.

Betroffen sind folgende Budapester Wahllokale:

– Budapest, VI. Bezirk, Eötvös utca, Stimmkreis Nr. 26
– Budapest, IX. Bezirk, Bakáts tér, Stimmkreise Nr. 5-7
– Budapest, XI. Bezirk, Bocskai út, Stimmkreise Nr. 33-36
– Budapest, XIII. Bezirk, Üteg utca, Stimmkreise Nr. 65-68 (hier war die Schlange laut Index.hu um 18:30 etwa 200m lang)
– Budapest, XIV. Bezirk, Pétervárad utca, Stimmkreis Nr. 40.

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2 Kommentare zu “Parlamentswahl 2014: Prognose verzögert sich, einige Lokale noch geöffnet

  1. Ist es in diesem Sinne nicht interessant, dass die FAZ Online Orbán schon zum Sieger erklärt hat?
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ungarn-viktor-orban-ist-klarer-sieger-der-parlamentswahlen-12883139.html
    Es gibt noch nicht mal offizielle Hochrechnungen, nur eine Meinungsumfrage, und die deutschen Medien bzw. die FAZ erklären Orbán zum Sieger.
    Wieviel sagt das über die Qualität der deutschen Medien???!!! Ich bin unglaublich enttäuscht.
    Und meinen Kommentar zum Artikel, dass die Wahl noch läuft, haben die bis jetzt nicht veröffentlicht…

  2. In der Tat interessant was die FAZ da treibt, aber die war ja schon mal auffällig (Stichwort Herr Pfeifer). Aber auch andere Medien haben interessantes zu bieten. Die Herrenmenschen vom Pester Lloyd beispielsweise klären uns wieder mal auf, dass das ungarische Wahlvolk zu blöd für die richtige Regierung ist: http://www.pesterlloyd.net/html/1414waehltfidesz.html (man beachte besonders die Leserbriefe – man könnte ja glatt an antimagyarische Codes glauben, die da der Pester Lloyd seinem Klientel auftischt ;)). Und Pusztaranger steht offenbar noch unter Schock. Als Regierungskritiker könnte man ja auch glatt depressiv werden…

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