Együtt-PM: Gordon Bajnai verzichtet auf Parlamentssitz

Das Internetportal Origo.hu berichtet, dass der Spitzenkandidat der Oppositionspartei Együtt-PM („Gemeinsam 2014“), Ex-Ministerpräsident Gordon Bajnai, auf seinen Sitz im neuen Parlament verzichtet und alle Parteiämter niedergelegt hat.

Bajnai war ursprünglich als Spitzenkandidat des Linkbündnisses „Zusammenhalt“ (zuletzt: „Regierungswechsel“) im Gespräch, musste sich jedoch im Interesse der Bündniseinheit zu Gunsten des MSZP-Parteichefs Attila Mesterházy zurückziehen.

Das Linksbündnis hat bei der am vergangenen Sonntag abgehaltenen Parlamentswahl eine Niederlage erlitten. Bajnai wird seinen Parlamentssitz einem Nachrücker überlassen. Bemerkenswert für einen neu gewählten Abgeordneten ist aber die Begründung: „Der Fokus der Politik wird nicht im Parlament sein.“ Die Opposition werde sich außerparlamentarisch organisieren.

http://www.origo.hu/valasztas2014/20140409-bajnai-gordon-lemond-minden-posztjarol.html

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3 Kommentare zu “Együtt-PM: Gordon Bajnai verzichtet auf Parlamentssitz

  1. Das hatte ich schon im vergangenen Dezember vermutet.

    „Bajnai wird, wie ich vermute, nach einer verlorenen Wahl im Mai 2014 seinen Rückzug erklären, an irgendeiner Eliteuni in den USA zum Dozenten werden, wie Joschka Fischer Anekdoten von der Welt der Mächtigen, Reichen und Schönen erzählen und von seinen Zinsen und Wallis-Dividenden leben. Dass er sich die Oppositionsbank antut, glaube ich nicht. Warum sollte er auch?“

    Mal sehen, ob sich der Rest auch bewahrheitet.

    https://hungarianvoice.wordpress.com/2013/12/01/jungle-world-karl-pfeifers-interview-mit-ferenc-gyurcsany/#comment-16413

  2. Das muss ich ganz einfach verlinken.
    Das ist so was von herrlich und total ausgewogen.
    Meine Güte, wenn man schon keine Ahnung hat, sollte man es nicht soooo offen zeigen, auch wenn man sich Rote Fahne nennt.

    „Sowohl Fidesz wie Jobbik profitieren davon, dass ein oppositionelles bürgerliches Bündnis aus verschieden Parteien zerstritten und unglaubwürdig ist. Ihr Spitzenkandidat war der ehemalige Regierungschef Mesterhazy, einer der umstrittensten Politiker des Landes, bekannt durch „Lügenreden“,
    Das über Mesterhazy würde ich gerne schön dick hervorheben.

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